Die besten Tipps für einen erholsamen Schlaf

Fast ein Drittel der der Bevölkerung in westlichen Ländern leidet an Schlafstörungen. Dabei ist ein ausgewogener Schlaf sehr wichtig für uns. Schlafprobleme verursachen nicht nur Konzentrationsprobleme während des Tages sondern können auch körperlich krank machen.

Inhalt:

Eine Frau genießt ihren tiefen erholsamen Schlaf auf einer Matratze auf einem See bei einem Wasserfall

Erholungsphase Schlaf

Zusammengerechnet verbringen wir Menschen etwa ein Drittel unseres Lebens im schlafenden Zustand. Nicht ohne Grund: Während des Schlafes hat der Körper Zeit, sich zu regenerieren, Zellschäden zu reparieren und die Ereignisse vom Tag aufzuarbeiten. Der Stoffwechsel und das Immunsystem werden angekurbelt. Auch der Mythos "Schönheitsschlaf" hat sich bewahrheitet. Menschen, die gut ausgeschlafen in den Tag starten, sind erholter, fitter und wirken frischer. Ausreichend Schlaf garantiert uns unseren Alltag konstruktiv gestalten zu können, uns ideal zu konzentrieren und körperlich den täglichen Belastungen gewachsen zu sein.

Individuelles Schlafbedürfnis

Wie viele Stunden Schlaf der Mensch täglich benötigt, hängt vom Individuum ab. Für Erwachsene werden etwa sieben bis acht Stunden Schlaf als ideale Zeitspanne angenommen. Manche benötigen jedoch bloß fünf Stunden zum Regenerieren, andere hingegen verschlafen den halben Tag. Wichtig ist nur, dass wir uns nach dem Schlaf erholt und ausgeruht fühlen. Zu lange oder zu kurze Schlummerei kann jedoch auch das Gegenteil bewirken. Zudem verändert sich unser Schlafrhythmus im Laufe des Lebens. Brauchen Babys und Kleinkinder noch sehr viel Schlaf, um sich gesund zu entwickeln, nimmt die Schlafdauer in der Regel mit zunehmendem Alter ab. Jedoch sollte man auch auf die individuelle Lebenssituation achten. In stressigen Zeiten oder während besonders sportlicher Phasen benötigen wir gerne etwas mehr von der wohltuenden Erholungsphase.

Schlafstörungen

Schlafstörungen sind für alle Betroffenen eine große Belastung. Fast ein Drittel der ÖsterreicherInnen haben mit diesen zu kämpfen. Dabei reichen Schlafprobleme von der Schwierigkeit beim Einschlafen bis hin zu mehrmaligen Unterbrechen der Schlafphase und Problemen beim Weiterschlafen. Doch Schlafmangel beeinträchtigt unsere Belastbarkeit enorm. Die Konzentration ist den ganzen Tag über negativ beeinflusst und auch gesundheitliche Folgen, wie Übergewicht, Bluthochdruck und ein geschwächtes Immunsystem können die Folge sein. Die Ursachen sind vielfältig, angefangen von Stress, Depressionen bis hin zur falschen Matratze. Bei schweren Schlafstörungen empfiehlt sich auf alle Fälle ein Besuch beim Arzt!

Egal ob Kopfkissen, Lattenrost oder Matratze, diese Kombination muss stimmig und gut an unseren Körper angepasst sein, damit wir entspannt Schlummern können. Wenn du an Schlafproblemen leidest, überdenke tägliche Gewohnheiten, die Auslöser dafür sein könnten. Prüfe jedoch auch deine Schlafzimmerausstattung, denn vielleicht liegt der Ursprung allen Übels einfach nur in der falschen Matratze.

Tipps für einen erholsamen Schlaf

  • Richtige Umgebung: Die ideale Raumtemperatur des Schlafzimmers liegt bei ungefähr 18 Grad, gerne kann - eine leise Nachbarschaft vorausgesetzt - das Fenster geöffnet werden, um durchgehend mit frischem Sauerstoff versorgt zu sein. Wer gerne in kompletter Dunkelheit schläft und nicht mit Sonnenlicht am Morgen geweckt werden möchte, sollte die Fernstern abdunkeln.

  • Keine elektronischen Geräte in Bettnähe. Dazu gehören Handys, Laptops und Fernseher.

  • Matratze, Kissen, Decke: Bei einer idealen Matratze sinken Becken und Schulter in Seitenlage leicht ein, damit die Wirbelsäule eine Gerade bilden kann. Decken und Kopfkissen sollten waschbar sein.

  • Koffein und Alkohol: Ein Gläschen Rotwein am Abend? Wenn du an Schlafproblemen leidest, solltest du lieber darauf verzichten. Alkohol stört unsere Schlafphasen und fördert Probleme beim Durchschlafen. Auch auf Koffein solltest du nach 15 Uhr verzichten.

  • Abendessen: Achte auf leichte Speisen am Abend und verzichte auf Blähendes! Die letzte Mahlzeit sollte etwa vier Stunden vor dem Schlafengehen liegen.

  • Sport: Entspannendes Abend-Yoga ja, anstrengender Kraft- und Ausdauersport nein. Zu starke körperliche Betätigung am Abend lässt dich nicht zur Ruhe kommen.

  • Abend-Ritual: Oftmals helfen tägliche, kleine Rituale, um unseren Körper und Geist aufs Schlafengehen vorzubereiten. Finde etwas, das dich besonders entspannt und plane dieses Ritual in deinen täglichen Abend-Rhythmus ein!

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.