Kundenbindung – Physiotherapie und Fitnessstudios profitieren von Bewegung auf Rezept

Sport auf Rezept? Das gibt es. Einige Fitnessstudios und Physiotherapeuten bieten seit kurzem den Fitnessführerschein an. Der verspricht mit gezielter Betreuung nachhaltige sportliche Erfolge für den Klienten. Das Programm wird von den Krankenkassen bis zu 100 % erstattet.  

Wie funktioniert Kundenbindung in der Physiotherapie oder im Fitnessstudio?

Die Gesundheits- und Fitnessbranche ist ganz klar im Wandel begriffen. Gerade jetzt ist es Zeit, sich selbst am Markt entsprechend neu zu positionieren. Um als „Premium“-Studio zu gelten, reicht es heute bei weitem nicht mehr, die neuesten Geräte in einem schönen Ambiente anzubieten.

Kunden möchten durch das Training nicht nur einen persönlichen Mehrwert generieren. Für ein „Premium“- oder „Medium“-Studio in der Fitnessbranche gehört es zum Mindeststandard, sein Klientel zielgruppenorientiert, altersgerecht und vor allem nachhaltig zu betreuen.

Thomas Röhrle verfügt als Gesundheitsstratege über mehr als 35 Jahre Erfahrung in der Branche und berät Fitness-Studios und Physiotherapeuten bei ihren Neupositionierungen. Dafür werden Arbeitsprozesse innerhalb des Studios analysiert, optimiert und etabliert, sodass es am Ende zu einer Gewinnmaximierung kommt. Regelmäßige Mitarbeiterschulungen und Coachings gehören dazu. „Fitnessstudios müssen sich in Zukunft zu gesundheitsorientierten Spezialisten entwickeln, um am Markt bestehen zu können“, weiß Thomas Röhrle. Viele Menschen trainieren zwar, wissen aber kaum über die Theorie ihres Trainings Bescheid. Um zu erkennen, ob man richtig trainiert, genügen einige einfache Fragen, die man sich stellen sollte:

  • Welche Trainingsmethoden gibt es und was bewirken sie?
  • Wie lange darf ich welche Trainingsmethoden anwenden?
  • Mit welcher Bewegung steuere ich welchen Muskel an?
  • Wie oft muss ich trainieren oder mich bewegen, damit mein Training wirkt?
  • Wie muss ich mein Training steigern, damit ich mich selbst steigern kann?

„Nur wenn diese Fragen beantwortet werden, kann sich aus einem Training ein langfristiger Erfolg entwickeln“, betont Röhrle.

Trainer für den Fitnessführerschein

Was ist ein Fitnessführerschein?

Fitness-Studios und Physiotherapeuten können sich zukünftig einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern schaffen. Seit einiger Zeit gibt es einen Fitnessführerschein, der in Zusammenarbeit mit Ärzten und Krankenkassen erarbeitet wurde.

„Dieser Fitnessführerschein stellt eine zertifizierte Einweisung in die Grundlagen von Bewegung und Training“, erklärt Thomas Röhrle, Initiator des Fitnessführerscheins. „Mit dieser umfassenden Herangehensweise an Bewegung und Training werden die Menschen nicht nur befähigt, tatsächlich richtig Sport zu treiben, sie werden auch dafür begeistert.“

Menschen, die über den Fitnessführerschein in einem Sportstudio oder einer Physiotherapiepraxis eingewiesen werden, treiben nachhaltig Sport und profitieren von den Vorteilen. Sie sehen die Veränderungen am eigenen Körper, fühlen sich besser und fitter. Ausschlaggebend dafür ist aber, dass die Menschen die Bewegungsabläufe und das Training von Grund auf richtig ausführen. Nur so können sich Erfolgserlebnisse einstellen. „So funktioniert auch Kundenbindung. Physiotherapie und Fitnessstudios unterscheiden sich bei diesen Maßnahmen nur wenig voneinander“, weiß Röhrle.

Dieses zertifiziert Programm ist sowohl für Physiotherapeuten als auch für Fitnessstudio-Betreiber anwendbar. „Der Fitnessführerschein für Physiotherapeuten ist dahingehend angepasst, dass dieser medizinischer in den Übungen ausgerichtet ist“, erklärt Thomas Röhrle.

Zertifizierte Einweisung beim Fitnessführerschein.

Kundenbindung Physiotherapie/Fitnessstudio: Warum ist ein Fitnessführerschein sinnvoll?

Die Einführung in Bewegungsabläufe und damit in ein effektives Training ist in jedem Fitnessstudio und in jeder Physiotherapie-Praxis notwendig. „Leider wird das in vielen Studios vernachlässigt. Deshalb gibt es von Studio zu Studio so gewaltige Qualitätsunterschiede“, erklärt Thomas Röhrle aus Erfahrung. Er selbst betreibt mehrere Fitnessstudios und weiß um diese ganz konkreten Probleme Bescheid.

Deutschlandweite Studien haben dazu gezeigt, dass 93 % aller trainierenden Menschen Defizite in ihren Bewegungsabläufen besitzen und deshalb gar nicht in der Lage sind, erfolgreich zu trainieren. Ob im Vereinssport, in Physiotherapiepraxen oder in Fitnessstudios spielt dabei eine sehr untergeordnete Rolle. Eine weitere Studie zum Fitnessführerschein mit 600 Probanden hat gezeigt, dass die Trainingserfolge gegenüber Praxen und Studios ohne Fitnessführerschein um 30 % gestiegen sind. Das stellt eine gigantische Verbesserung gegenüber herkömmlichen Trainings dar. „Deshalb ist der Fitnessführerschein als Einweisungsmodul zur Kundenbindung in der Physiotherapie- und Fitnessbranche absolut zu empfehlen“, erklärt Röhrle. Es werden nicht nur einige wenige Übungen im Schnelldurchlauf gezeigt. Fitnesstrainer und Physiotherapeuten betreuen Kunden über den Fitnessführerschein nachhaltig und sorgen damit dafür, dass der Kunde am Ende tatsächlich Erfolge sieht. Neben Einsteigern können auch fortgeschrittene Klienten davon profitieren.

Ein Mann trainiert mit einer Hantel

Fitnessführerschein – Wie funktioniert die Abrechnung?

Die Krankenkassen unterstützen das Programm in jedem Fall. „Die Zahlen für einen Trainingserfolg lassen sich erhöhen, wenn die Personen auch nach dem Fitnessführerschein ideal weiter trainiert werden“, so Röhrle. „Allerdings müssen Konzepte und Prozesse innerhalb des Studios oder einer Physiotherapiepraxis ideal ineinandergreifen und funktionieren.“ Die Abrechnung mit den Krankenkassen übernimmt die Ausbildungsstätte für den Fitnessführerschein. Physiotherapeuten oder Fitness-Studio-Betreiber müssen sich hier also nicht auf zusätzliche bürokratische Hürden einstellen.  

Physiotherapeut mit Patient

Kundenbindung Physiotherapie – Welche Ausbildung ist notwendig?

Der Fitnessführerschein stellt nicht nur für Fitness-Studios, sondern auch für Physiotherapeuten einen enormen Wettbewerbsvorteil dar, denn was machen die Patienten, wenn sie kein Rezept mehr bekommen? Die perfekte Schnittstelle für das Gerätetraining.

Bei Physiotherapeuten existieren nämlich kaum Arbeitsprozesse, die auf Selbstzahler abzielen. „Patienten kommen hier mit ihrem Rezept in die Praxis, absolvieren ihre Übungen und gehen“, so Röhrle. Dabei sind Trainingsflächen in der Praxis vorhanden, die so wirtschaftlich ungenutzt bleiben. „In den wenigsten Fällen beraten oder verkaufen Therapeuten, da sie es in ihrer Ausbildung nicht gelernt haben“, gibt Thomas Röhrle zu bedenken. Deshalb ist der Fitnessführerschein die perfekte „Therapieverlängerung“ nach §20.

„Mit der Ausbildung zum Gesundheitsberater erhalten auch Physiotherapeuten dieses Rüstzeug“, so Thomas Röhrle. Geschult werden dabei:

  • Rezeptwertmanagement und Therapieverlängerung,
  • Patientenberatung und Verkauf,
  • Patientenmotivation und Gesundheits-Check,
  • Anforderungen an moderne Arztpraxen und CRM-Systeme,
  • Arzt- und Kassengespräche sowie
  • der Einsatz von GBQM-Software zum Patientenmonitoring.

Der Fitnessführerschein ist der ideale Einstieg in den §20 Präventionsbereich und kann als Therapieverlängerung oder als Ergänzung zur Therapie dienen. Die Kosten werden von der Krankenkasse bis zu 100 % erstattet. Durch eine Kooperation mit Ärzten, Firmen und Fitnessstudios können so neue Zielgruppen erreicht werden. Die Physiotherapie-Praxen sind damit besser ausgelastet. Der Fitnessführerschein stellt für Fitnessstudios und Physiotherapeuten insgesamt einen enormen Wettbewerbsvorteil dar. Er motiviert Klienten dauerhaft zum Sport auf Rezept.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.



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