Mit erholsamem Schlaf entspannt in den Tag

Wenn die Tage wieder kürzer werden und die Temperaturen sinken, fühlen sich viele Menschen müde und schlapp. Es ist fast so, als würde sich unser Körper auf einen Winterschlaf vorbereiten. Apropos Schlaf: Ausreichend guter Schlaf ist in der vorwinterlichen Zeit essentiell für körperliches und geistiges Wohlbefinden.

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Gesundes Schlafen

Am liebsten nur schlafen…

Zu gerne würden wir an grauen Herbsttagen den ganzen Tag im Bett verbringen. Die Sonne lässt sich seltener blicken und auch erste Erkältungssymptome machen sich breit. Kaum haben sich kühlere Temperaturen übers Land ausgebreitet, halten Schnupfen und Co wieder Einzug. Viele Menschen fühlen sich schlapp, leiden an Konzentrationsstörungen und sind nicht richtig ausgeschlafen. Woran das liegt? Hierfür gibt's einige Ursachen.

Fehlendes Sonnenlicht

Herbstdepressionen - oder der sogenannte Winterblues - werden häufig durch einen Mangel an Sonnenlicht verursacht. Dadurch kann der Körper nicht ausreichend Seratonin produzieren und wir fühlen uns schlapp und energielos. Kein Wunder: Oftmals müssen wir im Dunkeln zur Arbeit, verbringen dann den kompletten Arbeitstag unter künstlicher Lichteinstrahlung und kehren letztendlich erst heim, wenn sich die Sonne schon wieder von uns verabschiedet hat. Deshalb sollten Sie jede Chance ergreifen, um an die frische Luft zu kommen und Sonnenlicht zu tanken.

Ausreichendes und gesundes Schlafen

Neben Sonnenentzug kann sich auch mangelndes Schlafen aufgrund von Schlafstörungen etc. negativ auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden auswirken. Denn im Schlaf findet unser Körper Zeit, sich zu regenerieren und wieder fit in den neuen Tag zu starten. Auch unser Immunsystem ist stark von der Schlafqualität abhängig. Das konnte in Studien belegt werden. Wer länger und erholsamer schläft, der hat auch meistens ein stärkeres Immunsystem. Leiden wir aber an Schlafstörungen oder genehmigen wir uns nur kurze Schlafphasen, so verschlechtert sich das Immunsystem und wir sind krankheitsanfälliger. 

Ursachen Schlafstörungen

Fast ein Drittel der Österreicher leidet an Schlafstörungen, dabei zeigen sich diese in unterschiedlichen Varianten. Angefangen von Einschlafstörungen bis hin zu Durchschlafproblemen ist alles möglich. Die Ursachen können sehr vielfältig sein. Sollten die Schlafstörungen längere Zeit andauern, suche bitte unbedingt einen Arzt auf! 

Mögliche Ursachen:

  • Stress oder andere seelische Belastungen, wie Burn-out 
  • Genussmittel wie Kaffee, Alkohol und Zigaretten
  • die falsche Schlafumgebung
  • Herz-Kreislaufstörungen
  • Migräne
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • hormonelle Störungen
  • Depressionen, Angststörungen
  • Tinnitus
  • Krebserkrankungen
  • Störungen im Schlafrhythmus, beispielsweise durch Schichtarbeit oder Jetlag 
  • Magen-Darm-Erkrankungen, Sodbrennen
  • die falsche Matratze

Auswirkungen von schlechtem Schlaf und vermindeter Schlafqualität

Nicht nur unser Immunsystem ist geschwächt, sondern die ganze körperliche und geistige Leistung kann beeinträchtigt sein. Menschen mit Schlafproblemen scheinen häufig gereizt, sind weniger kreativ und werden leichter aggressiv. Auch sportlich ist ein müder Körper niemals zu Höchstleistungen fähig. 

Schlafstörungen mit der richtigen Matratze beheben

Ruhe und Erholung im Herbst

Da unser Körper im Herbst sowieso schon durch den Temperaturwechsel und mangelndem Sonnenlicht gefordert ist, sollte wenigstens Schlafen Erholung bedeuten. Denn nur wer seinem Körper ausreichend Ruhe und Erholung bietet, der ist auch Krankheitserregern und Stress besser gewappnet. Wie viele Stunden jedoch ein gesunder Schlaf beträgt, ist von Person zu Person unterschiedlich. Manche Leute brauchen neun Stunden, um sich erholt zu fühlen, für andere reichen fünf. Im Durchschnitt sind aber sieben bis acht Stunden Schlaf das Optimum. 

Falls auch du an Schlafstörungen leidest, solltest du dich auf die Ursprungssuche begeben. Fange am besten mit den Räumlichkeiten des Schlafzimmers an. Befinden sich elektronische Geräte im Schlafzimmer? Ist vielleicht das Bett an der falschen Stelle? Oder befinden sich vielleicht andere Gegenstände im Raum, die Sie negativ beeinflussen? Ein anderer, ganz simpler Grund kann auch die falsche Matratze sein. Vielleicht ist sie zu hart, zu weich oder weist generell eine schlechte Qualität auf?

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.