CBD für die Schönheit – was bringen die Trendprodukte?

CBD Öl, Salbe und Spray liegen im Trend. Die Produkte können die Seele beruhigen und bei verschiedenen gesundheitlichen und psychischen Beschwerden hilfreich sein. Dies ist vielen mittlerweile bewusst, doch der Wirkstoff soll auch im Bereich Beauty und Kosmetik sehr wertvoll sein, beispielweise in Form von Cremes. Was kann er im Detail bieten und inwiefern lässt er sich für die eigene Schönheit nutzen? Damit befasst sich der folgende Ratgeber.

Tiegel mit Kosmetik und Hanfblatt

Ist CBD wirkungsvoll für die Schönheit?

Hierzulande ist der Anbau von Nutzhanf seit dem Jahr 1996 erlaubt. Die zahlreichen positiven Wirkungen der CBD-Produkte auf den Organismus und das Wohlbefinden sind inzwischen weitreichend bekannt. Egal, ob Schmerzen, Krämpfe, Entzündungen oder seelische Probleme, sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Doch CBD kann auch als natürlich wirksame Kosmetik zum einen medizinisch unterstützen, beispielsweise bei Hauterkrankungen, und zum anderen gilt es als sinnvolles Pflegeprodukt. Der Grund sind die vielen enthaltenen hochwertigen Inhaltsstoffe, die in der weiblichen Hanfpflanze stecken, aus der das Cannabidiol gewonnen wird. Dazu zählen zum folgende Inhaltsstoffe:

  • Cannabinoide
  • Flavonoide
  • Terpene
  • Essenzielle Fettsäuren
  • Vitamine und Antioxidantien

Die genaue Zusammensetzung variiert je nach Pflanzensorte. Das Cannabidiol sollte mit der Hilfe einer CO2-Extraktion gewonnen werden. Mit der besonders schonenden Methode bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe im Produkt erhalten und es werden Rückstände vermieden, die die Qualität mindern.

Wofür CBD verwenden?

Schon in der Antike war die Hanfpflanze begehrt und dies nicht nur für verschiedenste Rituale, sondern ebenso für die wohltuende Anwendung auf der Haut. So wurden im Laufe der Zeit immer mehr die zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe der vielseitigen Pflanze und die positiven Wirkungen, die damit einhergehen, erkannt. CBD kann mit dem Endocannabinoid-System über die Haut interagieren. Dies geschieht über die CB1- und CB2-Rezeptoren in den Talgdrüsen. Immer mehr Menschen berichten über positive Erfahrungen mit CBD Öl sowie mit Salben und Cremes. Mögliche Einsatzgebiete im Haut- und Beauty-Bereich sind beispielsweise:

  • Akne
  • trockene Haut
  • Neurodermitis
  • Schuppenflechte
  • Reizungen
  • Schwellungen
  • Entzündungen
  • Juckreiz

Viele Menschen, die unter Akne leiden, setzen auf CBD-Kosmetik, da Cannabidiol einen speziellen Rezeptor aktiviert, der die Produktion der Talgdrüsen regulieren und die Hautbarriere stärken kann. Die Produkte sind zur Haut sehr sanft und wohltuend. Dank der entzündungshemmenden Eigenschaften eignen sie sich ebenso bei kleineren Verletzungen. Vollspektrum-Produkte enthalten alle wichtigen Cannabinoide aus der Hanfpflanze, sodass die Wirksamkeit damit potentiell höher ist

Die Haut mit CBD Creme pflegen

Auch zur Pflege wird Cannabidiol gern verwendet, denn entsprechende Cremes spenden der Haut Feuchtigkeit und sollen sie frischer, glatter und straffer machen. Entsprechende Cremes sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich, beispielsweise:

  • herkömmliche Creme
  • Tages- oder Nachtcreme
  • Anti-Aging-Creme

Letztere kann dabei helfen, die Haut zu glätten und sie vor einer vorzeitigen Alterung zu schützen. Pflegeprodukte auf Hanf-Basis liefern viele Antioxidantien, die im Anti-Aging-Bereich sehr wertvoll sind, da sie die Zellen vor freien Radikalen schützen. So können die Kosmetikprodukte nicht nur bei Beschwerden und Krankheiten, wie Akne, Linderung verschaffen, sondern auch für die Pflege ideal sein. Davon kann jeder profitieren, denn unsere Haut ist täglich vielen schadhaften Umwelteinflüssen ausgesetzt. Cannabidiol schützt die Kollagenstrukturen. Diese sorgen für eine elastische Haut und verleihen ein jugendliches Aussehen. Es fördert ein gesundes Hautbild, da es die Entstehung neuer Zellen anregt. Die Produkte, wie Öle, Cremes und Salben, sind für eine zusätzliche Pflege zudem oft mit Vitaminen, Mineralien und Proteinen angereichert.

Nicht nur bei der Gesichtspflege kann man davon profitieren. Es gibt auch Seifen, Shampoos, Duschgele und Pflegestifte, die den Wirkstoff enthalten, sodass man dem Körper, den Händen, Lippen und Haaren Gutes tun kann.

Wie CBD Kosmetik anwenden?

Als Cannabidiol-Kosmetik werden Produkte bezeichnet, die diesen Wirkstoff verwenden. Auf dem Markt existieren zum Beispiel Cremes, Salben, Öle, Tinkturen und Seren, die den nicht-berauschenden Inhaltsstoff der Hanfpflanze enthalten. Cannabidiol macht den bedeutendsten Bestandteil für die positiven Wirkungen aus. Ungefähr 60 Minuten, nachdem das Produkt aufgetragen wurde, kann die Wirkung eintreten und mehrere Stunden anhalten. Anders als das berauschend wirkende THC (Tetrahydrocannabinol) hat es keinen psychoaktiven Effekt, sodass die Kosmetikprodukte nicht high machen. Sinnvoll ist es auch, sich nach einer spezifischen Tagescreme und Nachtcreme umzusehen, um die Hautpflege an den Biorhythmus des Körpers anzupassen. Dieser benötigt nämlich zu unterschiedlichen Uhrzeiten auch unterschiedliche Pflege.

Frau gibt Creme in ihr Gesicht, daneben ist ein Hanfblatt

Was ist der Unterschied zwischen CBD- und Hanföl?

Irrtümlicherweise werden die Begriffe Cannabis-, Hanf- und CBD-Öl häufig synonym verwendet. Doch wo liegen die Unterschiede? Seit Jahrzehnten wird Hanfsamenöl verkauft, bei dem es sich um ein pflanzliches, hochwertiges Speiseöl handelt, das mit der Hilfe der Hanfsamen hergestellt wird. Es dient in vielen Cannabidiol-Ölen als Trägersubstanz. Wer die Produkte unterscheiden möchte, sollte auf den genauen Anteil des Wirkstoffs achten. Der Prozentsatz kann zwei bis 100 Prozent betragen.

So unterscheiden sich das CBD- und Hanföl bezüglich der Inhaltsstoffe und Anwendungsgebiete. Beide haben jedoch positive Wirkungen auf den Körper und die Gesundheit, denn die Hanfpflanze dient immer als Ausgangsmaterial. Hanföl beeindruckt vor allem mit wertvollen Fettsäuren, wie den Omega-3-Fettsäuren, von denen beispielsweise die Herz- und Hirnfunktion profitiert. Auch bei der Vorbeugung und Linderung von Entzündungen sind sie wertvoll.

THC (Tetrahydrocannabinol) ist in Hanföl nicht enthalten. Hierzulande dürfen lediglich Produkte zum Verkauf angeboten werden, deren THC-Wert sich auf maximal 0,2 Prozent beläuft. Anderenfalls sind sie berauschend, denn der psychoaktive Wirkstoff THC fällt unter das Betäubungsmittelgesetz.

Wie erkennt man hochwertige CBD-Produkte?

Am besten werden keine Produkte aus dem Ausland gekauft, denn hier variiert der angegebene CBD-Gehalt zum Teil erheblich. So sind sie vielleicht preiswerter, haben aber nicht die erhofften Wirkungen. Extrem günstige Angebote sind oft ein Merkmal dafür, dass minderwertige Rohstoffe verwendet wurden.

Vollspektrum-Extrakte sollten keine Schwermetalle enthalten. Im Idealfall stammt das Produkt aus biologischem Anbau. Hanfpflanzen nehmen in ihrer Wachstumsphase äußere Substanzen auf, doch dies gilt leider auch für die Schadstoffe, wie Pestizide.

Bio-zertifizierte Kosmetik bietet zu 100 Prozent natürliche Inhaltsstoffe und eignet sich auch für empfindliche Haut besonders gut. Die Creme, Salbe oder sonstiger Artikel sollte ebenso natürlichen Ursprungs sein und keine Parabene, Silikone, Paraffine, chemische Dünger oder sonstige Schadstoffe enthalten. Allgemein sind die Herkunft, der Anbau, CBD-Gehalt und die Inhaltsstoffe wichtige Kaufkriterien. Zertifikate sind bei der Auswahl sehr hilfreich.

Fazit

Der Hype um CBD ist berechtigt, denn die positiven Eigenschaften konnten bereits viele Anwender bestätigen. Der Wirkstoff Cannabidiol wird aus Nutzhanf gewonnen und enthält kein oder äußerst geringe Mengen an THC, das psychoaktiv wirkt. In Kosmetik kann CBD die Haut pflegen, aber auch bei Erkrankungen, wie Akne, Neurodermitis oder Schuppenflechte, hilfreich sein. Allgemein werden dem Wirkstoff im Schönheitsbereich pflegende, feuchtigkeitsspendende, wundheilungsfördernde, antientzündliche, antibakterielle und antioxidative Eigenschaften nachgesagt. Beim Kauf der CBD-Produkte sollte die Herkunft der Rohstoffe beachtet werden. Empfehlenswert ist es, regionale und EU-zertifizierte Hersteller auszuwählen, die eine hohe Reinheit garantieren. Sowohl das Cannabidiol als auch die Träger- und Zusatzstoffe sollten natürlichen Ursprungs sein.