5 Wege zu einem schöneren Lächeln

Fast alle wollen sie, doch nur wenige haben sie tatsächlich von Natur aus: schöne gepflegte Zähne. Eine Studie der Universität Witten/Herdecke zeigt, dass sich auch die Mehrheit der Deutschen weißere Zähne wünscht. Mit der Pflege kann es klappen. Diese 5 Schritte helfen einem strahlenden Lächeln.

1. Zähneputzen ist ein Muss

Mindestens zweimal täglich Zähneputzen empfehlen Experten als Minimum. Wer kann, sollte sogar dreimal täglich nach den Mahlzeiten zur Zahnbürste greifen. Das Putzen von 3 Minuten hilft dabei, Rückstände von Zahnoberflächen und aus den Zwischenräumen zu entfernen und beugt Zahnfleischentzündungen und Kariesbildung vor.

Die Putzroutine kann beispielsweise am Morgen bei der Gesichtspflege oder am Abend beim Entfernen des Make-ups integriert werden. Während Pflegestoffe die Pflegestoffe einwirken, werden die Zähne routiniert geputzt.

2. Die Uhr tickt: 30 Minuten nach dem Essen zur Zahnbürste greifen

Häufig werden die Zähne zwei- bis dreimal geputzt, jedoch nicht mit ausreichender Zeit dazwischen. Durch den Verzehr von Wein, Kaffee, Obst oder anderen säurehaltigen Lebensmitteln wird der natürliche Schutzmantel der Zähne (Zahnschmelz) aufgeweicht. Das Putzen verstärkt diesen Effekt und kann die Schicht zusätzlich abtragen. Nach etwa 30 Minuten lässt der aufweichende Effekt nach und die Zähne können gesäubert werden.

Wer viel Kaffee Tee oder andere stark werbende Nahrungs- und Genussmittel zu sich nimmt, wird schnell eine Veränderung auf seinen Zähnen bemerken. Sie färben sich dunkler. Abhängig vom Zahlenmaterial lassen sich die Verfärbungen auch trotz intensiver heimischer Pflege nicht rückstandslos entfernen. Eine regelmäßige Zahnreinigung durch den Profi mindestens einmal pro Jahr wird empfohlen und sogar von den meisten Krankenkassen übernommen. Durch die vorzeitige Profibehandlung werden zeit- und kostenintensive Rekonstruktionen mit hochwertigem Dentalbedarf meist sogar überflüssig.

Eine Frau putzt ihre Zähne

3. Die passende Zahnbürste für die beste Mundgesundheit

Regelmäßiges Putzen bringt nicht den gewünschten Effekt, wenn die Zahnbürste gar nicht alle Stellen erreichen kann. Beim Putzen kommt es vor allem darauf an, alle Stellen im Mundraum zu erreichen. Deshalb sollte der Bürstenkopf möglichst kurz sein. Sind die Backenzähne schwer erreichbar, ist ein Nachputzen mit speziellen dünnen Bürsten empfehlenswert.

Beim Putzen wird auch das Zahnfleisch gereinigt und gepflegt. Besonders mild sind die mittelweichen Borsten mit abgerundetem Kopf. Ist Zahnfleisch irritiert, kann sich der kurzzeitige Wechsel auf besonders weiche abgerundete Borsten auszahlen.

Auch der Griff spielt bei der optimalen Zahnbürste eine wichtige Rolle. Er sollte so geformt sein, dass er gut in der Hand liegt. Einige Bürsten haben ergonomische Unterstützungen durch Vertiefungen am Schaft und eine perforierte Gummifläche. Damit liegt die Zahnbürste auch bei Nässe gut in der Hand und kann zielsicher geführt werden.

Tipp: Manchmal fehlt das Zeitgefühl, wie lange überhaupt geputzt werden muss. Innovative Zahnbürsten verfügen über einen integrierten Timer und geben beispielsweise Signale, wann es Zeit zum Wechsel zwischen Ober- und Unterkiefer ist. Wer eine klassische Zahnbürste nutzt, kann sein Handy als Stoppuhr, eine Sanduhr oder eine Zahnputzuhr nutzen.

4. Zahnseide sollte immer dabei sein

Nicht nur das Putzen mit der Bürste, sondern auch die Verwendung von Zahnseide ist wichtig. Die Seide kann sich auch in kleinste Verengungen schieben und Rückstände rasch entfernen. Hin und wieder kommt es bei der Anwendung zu Blutungen am Zahnfleisch, was jedoch normal ist. Bei einer gesunden Mundflora wird das Zahnfleischbluten nach wenigen Sekunden wieder auf und ist bedenkenlos. Sobald die Blutungen häufiger auftreten, sollte der Besuch beim Zahnarzt zur Klärung der Ursachen erfolgen.

Bei der Zahnseide gibt es verschiedene Möglichkeiten: Stäbchen und Rollen. Auf der Rolle lässt es sich nach Wunsch herausziehen und ist auch in der Handtasche schnell griffbereit. Allerdings muss die Seide hier per Hand selbst gespannt werden, um in die Zwischenräume zu gelangen. Leichter geht es mit den Zahnseide-Stäbchen. Sie verfügen über einen Griff und haben zwischen der Führungsschiene die Seide gespannt.

Zahnbürste

Zahnzwischenraumbürsten: Sie sollten in der täglichen Zahnpflege-Routine nicht fehlen

Die Interdentalbürsten sind vor allem für Parodontitis-Patienten geeignet. Sie pflegen intensiver als Zahnseide und ihre schmalen Bürsten kommen optimal in die Zwischenräume. Angewendet werden sie bestenfalls abends nach dem Zähneputzen. Mit ihrer Hilfe lassen sich Karies und Zahnfleischentzündungen deutlich leichter behandeln.

5. Ölziehen als Zahnpflege-Tipp am Morgen

In der alternativen Medizin längst kein Geheimnis mehr, ist das Ölziehen hierzulande noch nicht weit verbreitet. Doch es ist eine einfache Methode, um die Mundgesundheit zu fördern und Giftstoffe sanft auszuschlagen. Hierfür wird beispielsweise Minzöl genutzt und zwischen den Zähnen gezogen. Dadurch werden giftige Stoffe und Rückstände sanft entfernt und ausgespuckt.

Das Umherbewegen des Öls regt zusätzlich die Speichelproduktion im Mund an, was später leichter Schadstoffe und Bakterien bindet. Damit das Öl seine Wirkung entfalten kann, sollte es mindestens 20-25 Minuten im Mund verbleiben und im Anschluss ausgespuckt werden.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.