So zeigt die Infrarotkabine Wirkung: Haut scheint ebener und porentief rein

Infrarotkabinen werden für den hauseigenen Wellnessbereich immer beliebter. Denn die Vorteile für die eigene Gesundheit sind enorm. Neben Linderung der unterschiedlichsten Beschwerden und einer positiven Wirkung auf das gesamte Immunsystem kann die Infrarotstrahlung die Haut verbessern. Unreinheiten, Cellulite oder sogar einige Erkrankungen der Haut sollen sich durch eine regelmäßige Anwendung von Infrarot verbessern.

Eine Frau sitzt in einer Infrarotkabine die Wirkung auf die Haut hat

Welche Wirkung hat die Infrarotsauna auf die Haut?

Die Infrarotsauna als Heim-Wellness-Oase kann mehr als nur für Wellness und Entspannung sorgen. Sie wirkt sich auf das allgemeine Wohlbefinden aus. Ganz besondere Auswirkungen kann die Infrarotwärme auch auf die Haut haben:

  • Weil die Infrarotstrahlen auch tiefere Schichten des Gewebes erreichen, unterstützen sie eine bessere Durchblutung der Haut.
  • Dadurch können Schlackenstoffe besser abgebaut werden.
  • Nährstoffe erreichen die Haut besser.
  • Der Schwitzeffekt sorgt für eine zusätzliche Reinigung der Haut. Oberflächliche Hautschüppchen werden abgestoßen, Talg und Schmutz entfernt.
  • Eine anschließende kalte Dusche reinigt die Haut nicht nur porentief, sondern sorgt für einen zusätzlichen Durchblutungseffekt.

Personen mit Unreinheiten oder Cellulite berichten deshalb bei regelmäßiger Anwendung der Infrarotsauna eine deutliche Verbesserung des Hautbildes. Auch bei Neurodermitis können regelmäßige Besuche in der Infrarotsauna einen positiven Effekt haben.

Infrarotkabine – Wirkung auf den ganzen Körper

Eine Infrarotkabine hat einige entscheidende Vorteile gegenüber einer Sauna. Die Infrarotstrahlung in einer Infrarotsauna gibt im Gegensatz zu einer Sauna einen großen Teil ihrer Wärme erst ab, wenn sie auf einen Gegenstand oder einen Körper auftrifft. Darum muss sich die Luft in einer Infrarotkabine nicht so stark erwärmen, wie in einer Sauna.

Während eine Sauna nur die Umgebung erwärmt, dringt die Wärme der Infrarotstrahlung direkt in die Haut ein und erwärmt die tieferen Schichten des Körpers. Die Wärme dieser Strahlung wird als besonders angenehm empfunden. In einer Sauna steigen die Temperaturen auf bis zu 100 Grad. Die Temperaturen in einer Infrarotsauna liegen bei nur etwa 30 bis 60 Grad für einen ähnlichen Effekt. Sie wirkt deshalb weniger belastend auf den Kreislauf als eine herkömmliche Sauna und kann auch von älteren Menschen, Schwangeren und Kindern genutzt werden. Allerdings sollte man sich auch vor dem Gang in die Infrarotkabine von einem Arzt beraten lassen.

Welche Infrarotstrahlung gibt es?

Infrarot ist nicht gleich Infrarot. Bei der Strahlung selbst unterscheidet man drei Arten, die auch eine unterschiedliche Wirkung auf den Körper haben.

  • IR-C-Strahlen (Wellenlänge über 3000 nm): Sie dringen mit höchstens 1 mm nur gering in den Körper ein. Die Haut wird erwärmt, das darunterliegende Gewebe nicht.
  • IR-B-Strahlen (Wellenlänge 1400 bis 3000 nm): Sie dringen bis zu 2,5 mm in den Körper ein. Diese oberflächliche Wärme empfindet man als sehr angenehm.
  • IR-A-Strahlen (Wellenlänge 780 bis 1400 nm): Sie dringt tief in das Gewebe ein und erreicht auch stärker durchblutete Hautschichten. Diese Wärme bewirkt ein intensives Schwitzen und hilft bei der Entschlackung und Entgiftung.

Der Schwitzeffekt passiert direkt im Inneren des Körpers. Die Wirkung entfaltet sich direkt nach der Inbetriebnahme der Infrarotsauna. Das Erwärmen des Körpers in einer Infrarotkabine kann eine positive Wirkung auf viele Bereiche haben. So soll eine regelmäßige Anwendung eine Verbesserung der Durchblutung und eine Stärkung des Immunsystems zur Folge haben. Auch Muskel- und Gelenkschmerzen können sich durch Infrarotstrahlung verbessern.

Eine Frau entspannt sich in einer Infrarotkabine

Wie wirken Wärmebehandlungen auf die Gesundheit?

Schon seit vielen Jahren wird Infrarot in der Medizin eingesetzt. Hier kommt vor allem die IR-A-Strahlung zum Einsatz. Sie wird bei der Bekämpfung von chronischen Erkrankungen und zur Vorbereitung bei Therapien verwendet. In einer Infrarotsauna werden IR-A-Strahlen verwendet, die hohen Sicherheitsstandards entsprechen und im Gegensatz zur medizinischen IR-A-Spektrum keine Überhitzung des Körpers bewirken. Der medizinische Effekt der Durchblutungssteigerung und die damit verbundenen Vorteile sind also auch in einer hochwertigen Wellness-Kabine für zuhause gegeben. Folgende mögliche Effekte kann man bei einer regelmäßigen Wärmeanwendung beobachten:

  • Verbesserung der Durchblutung
  • Erhöhung der Sauerstoffzufuhr und des Stoffwechsels 
  • Unterstützung beim Abnehmen
  • Stärkung des Immunsystems
  • Vorbeugung gegen Herz-Kreislauferkrankungen
  • verbesserte Regeneration nach Sportverletzungen
  • Steigerung des Wohlbefindens durch erhöhte Endorphinausschüttung

Bei folgenden Erkrankungen kann die Wärmebehandlung eine Linderung unterstützen:

  • Schmerzen und Verspannungen der Muskulatur
  • Gelenksschmerzen
  • Hauterkrankungen
  • Rückenschmerzen
  • Konzentrationsstörungen

Die Ergebnisse der Wärmebehandlung können von Person zu Person variieren.

Wichtig ist außerdem, dass du vor und nach dem Aufenthalt in der Wärmekabine genügend trinkst. Am besten eignen sich dazu Wasser, Kräutertees oder ungezuckerte Elektrolytgetränke. Danach ruhe dich eine Weile aus! Entspannung mit einem guten Buch oder bei angenehmer Musik verstärkt den positiven Effekt. Übrigens, wer darüber nachdenkt sich eine Infrarotkabine zu kaufen, sollte das am besten im Fachhandel bei einem ausgesuchten Händler tun. Dort bekommst du mit Sicherheit eine hochwertige Kabine, die im heimischen Wellnessbereich auch tatsächlich Wirkung zeigt.

Wann ist eine Infrarotkabine nicht geeignet?

Allerdings gibt es auch Kontraindikationen für eine Infrarot Wärmekammer. Personen, die unter folgenden Erkrankungen leiden, sollten sich vor der Anschaffung einer eigenen Infrarotkabine unbedingt mit einem Arzt beraten:

  • Bluthochdruck
  • Kreislaufprobleme
  • Thrombosen
  • Lähmungen
  • Hauterkrankungen
  • Epilepsie
  • Sensibilitätsstörungen

Vorsicht ist geboten, wenn du bereits erste Erkältungsanzeichen oder sogar Fieber hast. Dann solltest du besser nicht in die Infrarot-Wärmekabine. Denn die Wärme ist in diesem Fall eine zusätzliche Belastung und kann die Anzeichen sogar drastisch verschlimmern.

Wie oft kann man in eine Infrarotkabine?

In der Sauna haben erst mehrere Durchgänge eine positive Wirkung auf die Gesundheit. In der Infrarotkabine reicht ein Durchgang, der aber bis zu 30 Minuten dauern darf. Die Häufigkeit der Anwendung hängt von der Art der Infrarotstrahlung ab, die in der Infrarotkabine vorherrscht.

  • Ist eine Kabine nur mit IR-B und IR-C Strahlung ausgestattet, spricht nichts gegen eine tägliche Anwendung.
  • Eine Infrarotkabine mit Vollspektrumstrahlen solltest du nicht öfter als dreimal pro Woche nutzen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.