Optimales Training beim Hund: Muskelaufbau für einen gesunden Körper

Leider sind Probleme mit den Knochen, Gelenken, Beinen und dem Rücken auch in der Welt der Hunde längst keine Seltenheit mehr. Die Ursachen dafür können von Fall zu Fall variieren. Häufig sind die damit einhergehenden leichten bis starken Schmerzen auf das zunehmende Alter, Übergewicht, Bewegungs-Defizite oder die Rasse und Größe des Tieres zurückzuführen. Doch eines gilt für jeden Hund: Muskelaufbau kann deine Fellnase vor gesundheitlichen Problemen schützen. Wie du deinen Hund gezielt trainieren kannst und worauf du dabei achten solltest, erfährst du hier. 

Eine Frau hält einen Hund an der Leine

Wie kannst du den Muskelaufbau beim Hund unterstützen?

Seien es nun Hund, Katze oder Pferd, der gezielte Muskelaufbau ist für Tiere ebenso wichtig wie für uns Menschen. Denn nur durch eine gut aufgebaute Muskulatur kann die Gesundheit der Gelenke und Knochen gewährleistet werden. Effizientes Training, tägliche Übungen und die passende Ernährung können deinem Hund dabei helfen, die schützende Muskelmasse zu erlangen. Sowohl bei Fellnasen aus dem Hundesport sowie Jagd- und Diensthunden als auch Familienhunden sollten die Muskeln fit gehalten werden. So kannst du deinen Liebling vor Verletzungen schützen, Schmerzen vorbeugen und ihm ein gesundes Leben ermöglichen. 

Wichtig ist, bereits bevor körperliche Probleme auftreten, langsam mit dem Training zu beginnen. Damit das Muskelaufbautraining schnell erste Früchte trägt, sollten ausreichend Ruhepausen eingehalten werden. Muskeln brauchen eine gewisse Zeit, um sich gut regenerieren und in weiterer Folge wachsen zu können. Denn bei jeder Trainingseinheit können kleine Risse in den Muskelfasern entstehen, die der Körper wieder reparieren muss. Damit das jedoch bestmöglich gelingen kann, ist neben Zeit und Geduld besonders das richtige Futter von großer Bedeutung. 

Ein Hund schleckt über seine mit Schnee bedeckte Schnauze

Welches Futter ist für den Muskelaufbau beim Hund geeignet?

Die Gesundheit deines Hundes profitiert am meisten von einer Kombination aus ausreichender Bewegung, gezieltem Training und ausgewogener Ernährung. Ähnlich wie bei uns Menschen brauchen auch Hundekörper bestimmte Nährstoffe für eine starke Muskulatur.

  • Proteine,
  • Vitamine,
  • Mineralstoffe,
  • Fette und
  • Kohlenhydrate

zählen zu den wichtigsten Nährstoffen für Hunde. Kohlenhydrate und Fette sind Energie-Lieferanten. Damit Hunde, die sich viel bewegen, arbeiten oder gar im Hundesport tätig sind, ausreichend Kraft und Ausdauer haben, ist also die Gabe eines energie- beziehungsweise fettreichen Futters erforderlich.

Für den gezielten Muskelaufbau ist eine optimale Versorgung mit Eiweiß und Aminosäuren notwendig. Proteine kräftigen nicht nur das Bindegewebe und die Muskeln, sondern unterstützen auch die Regeneration. Daher ist proteinreiches Hundefutter gerade in der Muskel-Aufbauphase von besonderer Bedeutung. Es ist wichtig, auf hochwertige Eiweiß-Quellen zu achten. Um die Verdauung und den Energiestoffwechsel des Hundes bestmöglich unterstützen zu können, sollten tierische Proteine gegenüber pflanzlichen Proteinen bevorzugt werden.

In einem Futternapf aus Metall befindet sich Trockenfutter

Warum kann natürliche Nahrungsergänzung beim Muskelaufbau helfen?

Ein gesunder, aktiver Hund mit schönem Fell ist also nicht zuletzt auf das richtige Futter zurückzuführen. Außerdem sollte nicht vergessen werden, dass frisches Trinkwasser einer der allerwichtigsten Bestandteile der Ernährung ist. Damit dein Vierbeiner mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt ist, kann es zudem sinnvoll sein, neben einem geeigneten Hundefutter zusätzlich spezielle Nahrungsergänzungen zu füttern.

In dieser Hinsicht zählt Hanf momentan sicherlich zu den absoluten Superfoods im Bereich des Muskelaufbaus. Dabei handelt es sich um eine Heil- und Kulturpflanze, deren positiven Effekte auf den menschlichen und tierischen Körper seit jeher bekannt sind. Das Geheimnis liegt in der außerordentlich hohen Nährstoffdichte der Hanfpflanze, die den Muskeln, Nerven und dem Immunsystem zu Gute kommt. Davon können sowohl die Gesundheit als auch die Vitalität des Hundes profitieren.

Ein Hund bekommt ein Leckerchen als Belohnung
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Gesunder Futterzusatz und reichhaltige Belohnung

Das Canina® HANF PULVER und die Canina® HANFSTICKS werden aus 100 Prozent Hanfmehl (Cannabis sativa) hergestellt und sind speziell auf die Bedürfnisse des Hundes abgestimmt. Beide Produkte enthalten ungesättigte Fettsäuren und essentielle Aminosäuren, die für einen gesunden Stoffwechsel sorgen. Dadurch kann das Tier auf natürliche Weise beim Muskelaufbau unterstützt, die Abwehrkräfte können gestärkt und die Verdauung kann gefördert werden.

Das Canina® HANF PULVER ist als Einzelfuttermittel für Hunde konzipiert, das dem täglichen Futter beigegeben wird. Die Canina® HANFSTICKS sind als gesunde Belohnung für Zwischendurch gedacht, die sich individuell dosieren lässt.

Egal ob junge oder ältere Hunde, gestresste oder sportlich aktive Hunde, die kostbaren Inhaltsstoffe der Hanfpflanze sind für jeden Vierbeiner geeignet. Da die Hanf-Produkte aus reinem Futterhanf bestehen, der einen sehr geringen THC-Gehalt aufweist, ist eine berauschende Wirkung nicht gegeben.

Mit welchen Übungen kann man die Hundemuskeln trainieren?

Neben der passenden Ernährung gibt es die unterschiedlichsten Trainingsmethoden, um die Muskulatur deines Hundes zu stärken. Mit einer Kombination aus einfachen Kraft- und Beweglichkeits-Übungen kannst du deinen vierbeinigen Freund langsam an das Muskelaufbautraining heranführen. Schwimmen, Joggen und Radfahren eignen sich hervorragend als Ganzkörper-Workout. Zusätzlich kannst du folgende drei Übungen einmal ausprobieren:

1. Slalom

Mit der „Slalom durch die Beine“-Übung kann die Beweglichkeit der Wirbelsäule trainiert werden. Hierbei werden sowohl der breite als auch der lange Rückenmuskel angesprochen. Stelle dich dazu etwa Hüftbreit hin und führe deinen Hund mit der Futterhand langsam in Slalom-Bewegungen durch die Beine. Alternativ können auch Slalom-Stangen verwendet werden. Diese leichte Trainingsaufgabe eignet sich auch ideal zum Aufwärmen.

Ein grauer Hund läuft durch Slalom-Stangen

2. Platz-Steh-Übung

Diese Übung ähnelt menschlichen Liegestützen und eignet sich besonders, um die Rücken- und Hinterhand-Muskulatur des Hundes zu trainieren. So funktioniert es:

  • Lege deinen Hund in die Platzposition.
  • Nimm dir ein Leckerchen zur Hand und halte es vor die Schnauze deiner Fellnase.
  • Führe deine Futterhand langsam nach vorne oben.

Ziel ist, dass der Hund dem Leckerchen mit seiner Nase folgt, indem er sich mit den Hinterbeinen nach oben stemmt.

Unser Tipp: Um den Schwierigkeitsgrad der Platz-Steh-Übung zu steigern, kann zusätzlich mit einem Balance-Kissen gearbeitet werden.

Ein Hund liegt im Sand

3. Cavalettitraining

Die Stangenarbeit kennt man ja eigentlich vom Pferd, doch auch die Hundemuskeln können damit hervorragend trainiert werden. Das Cavalettitraining beansprucht alle vier Beine gleichzeitig. Das heißt, dass nicht nur die Muskulatur gestärkt, sondern auch die Koordination und Balance des Hundes geschult wird. So geht’s:

  • Bevor das Training beginnen kann, bereitest du einige lange Gegenstände (zum Beispiel Besenstile, Äste, etc.) vor, die als Stangen beziehungsweise Hindernisse fungieren sollen.
  • Ordne das Cavaletti so an, dass der Abstand zwischen jeder Stange zirka eine Hundelänge beträgt. Beachte, dass die Hindernisse maximal so hoch sein sollten wie das Sprunggelenk deines Hundes.
  • Führe deinen Vierbeiner nun im Schritttempo über die Stangen. Wichtig ist, dass er alle vier Beine hintereinander hebt, ohne zu laufen oder zu springen. Damit die Übung zu Beginn leichter klappt, kannst du deinen Hund anleinen oder mit Leckerchen nachhelfen.

Das Tolle an dieser Trainingsaufgabe ist, dass du sie sowohl im eigenen Zuhause als auch als spannende Abwechslung während Spaziergängen ausführen kannst.

Wichtiger Hinweis: Bevor du mit dem Muskelaufbautraining beginnst, solltest du deinen Hund unbedingt von einem Tierarzt oder Hundephysiotherapeuten durchchecken lassen. Dieser kann überprüfen, ob der Hund gesundheitlich fit genug ist, um trainiert zu werden.

Auf einem sandigen Boden liegen mehrere Holzstangen hintereinander

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.