Botschaften aus dem Reich der Zellen - was uns Krankheiten sagen wollen

Krankheiten sind belastend und oft schmerzhaft. Sie behindern unseren Alltag und unsere Pläne. Zielgerichtet bekämpfen wir sie deswegen mit Pillen und Tabletten in allen Farben des Regenbogens. Die Schulmedizin steht uns dabei tapfer zur Seite, wenn wir effizient die feindliche Krankheit eliminieren wollen, um schnellst möglich in den gewohnten Alltag zurückzukehren.

Eine Frau mit Krankheit liegt im Bett, Tabletten daneben

Krankheit - ein Freund mit einer Botschaft

Ist die Krankheit also ein Störenfried, den es auszuschalten gilt? Diese Sichtweise ist nur natürlich. Wer freut sich schon darüber, zu leiden? Aus heilenergetischer Betrachtung würde man diese Perspektive allerdings als „verkürzt“ beschreiben. Fast unerhört mag die These zunächst klingen, mit der uns die Heilenergetik konfrontiert: Die Krankheit ist ein Freund. Ein Freund, der eine Botschaft bringt.

Anders als die klassische Medizin geht die Lebensphilosophie der Heilenergetik davon aus, dass Krankheit nicht einfach „von außen“ kommt. Im Gegenteil: „Unsere“ Krankheit hat mit „uns“ zu tun. Sie steht in unmittelbarem Zusammenhang mit uns selbst, unserer Biographie, unserer Lebensweise, unseren Emotionen und unserer Psyche. So fremd ist Ihnen diese Vorstellung vielleicht gar nicht: Wer kennt nicht die Magenbeschwerden vor der Prüfung oder konnte schon mal die psychosomatischen Ursachen einer Migräne beobachten?

Was verursacht Krankheiten?

Die Heilenergetik sieht Krankheit konsequent als Symptom und fragt grundsätzlich nach dem Warum. Heilenergetisch gesehen besteht der Mensch aus einem harmonischen Zusammenspiel von Bewusstsein, Energien, Emotionen, der Psyche und einer materiellen, physischen Ebene. Unser Körper fungiert dabei als Symptomträger. Die Krankheit zeigt uns an, dass etwas auf energetischer, emotionaler oder psychischer Ebene in Unordnung geraten ist. Das ist die Botschaft, die sie uns überbringt. Wollen wir eine Krankheit heilen, sollten wir die Ursachen – die Themen, die uns krank gemacht haben – erkennen und bearbeiten. Sind die ursächlichen Lebensthemen bearbeitet, kann auch das Symptom verschwinden und der Körper heilen. Der Körper hat die Kraft hervorgebracht anzuzeigen, dass etwas im Gesamtsystem nicht in Ordnung ist und er hat auch die Kraft, wieder zu gesunden.

Eine Frau ist in einem Gespräch um die Ursache zu finden

Unser Körper ist mehr als ein statistischer Wert

Nicht nur die heilenergetische Sichtweise, die Krankheit selbst als Symptom zu sehen, steht der klassischen Schulmedizin diametral gegenüber. Wie sich aus dem hier gezeichneten Menschenbild erahnen lässt, sind unsere Körper und unsere Krankheiten der Heilenergetik entsprechend immer auch vor dem Hintergrund der eigenen Lebensthemen – und damit individuell – zu verstehen.

Die klassische Medizin dagegen erfasst mit hochkomplexen und -technisierten Instrumenten die unterschiedlichsten Messwerte: Blutanalyse, Kernspintomograph und Ultraschall sollen helfen, unsere Körper in Daten zu übersetzen, die statistisch vergleichbar sind. Auf diese Weise kann exakt definiert werden, wann sich unser Körper wie andere Menschenkörper verhält und wo er von den Normwerten abweicht. Ob man uns als „gesund“ oder „krank“ definiert, entscheidet sich also danach, ob wir dem statistischen Mittelwert entsprechen. Das kann zu absurden Phänomenen führen. So fühlen wir uns vielleicht krank, obwohl uns der Arzt sagt, dass alle gemessenen Werte „in Ordnung“ seien. Umgekehrt kann es sein, dass es Ihnen trotz medizinisch bedenklicher Daten gut geht und Sie sich wunderbar fühlen. So lassen sich auch die kleinen Wunder erklären, die uns immer mal wieder zu Ohren kommen: Wenn sich zum Beispiel alle Ärzte sicher waren, dass jemand nur noch eine geringe Lebenserwartung hat und es dann ganz anders kommt. Oder wenn jemandem prophezeit wird, er sei unfruchtbar und dann stellt sich doch ein Kind ein. Wir sind als Menschen eben mehr als statistische Größen. Wir sind lebendige Wesen mit individuellen Lebensgeschichten und faszinierenden Selbstheilungskräften.

Dieses Bewusstsein stärkt die Heilenergetik. Sie hilft, den Zugang zum eigenen Körper wieder zu finden und sensibilisiert unsere Selbstwahrnehmung. Sie hilft biographische, ererbte und psychische Ursachen auszumachen und die energetischen Blockaden gezielt zu lösen. Ist die Ursache gelöst, dann verändern wir uns, dann können wir heilen.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.

Der Experte dahinter

Menzel Stefanie

Frei sein, leichter sein, ich sein. Nach dieser Philosophie lebt und arbeitet Stefanie Menzel in Frankenthal (Deutschland).  Sie ist die Begründerin der Heilenergetik und der Sinnanalytischen Aufstellungsarbeit.

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