Die kalte Jahreszeit naht. Rechtzeitig an den Immunschutz denken!

Sonnige und nebelige Landschaft im Herbst

Jetzt, wenn die Tage wieder kälter werden, ist bei vielen das erste Kratzen im Hals spürbar. Es muss nicht immer gleich ein Grippevirus sein, der einen im Herbst und Winter über einen längeren Zeitraum ausknockt. Es ist nämlich nicht das Wetter für den Anstieg an Erkältungskrankheiten verantwortlich, sondern Erreger wie Viren und Bakterien. Durch das vermehrte Aufhalten in Innenräumen können diese deutlich leichter und schneller verbreitet werden.

Doch was kann jeder Einzelne von zu Hause aus tun, um das eigene Immunsystem zu stärken und weniger anfällig durch die kalte Jahreszeit zu kommen? Welche Hausmittel können helfen, wenn das Immunsystem Unterstützung benötigt? Einige Antworten darauf soll dieser Beitrag liefern.

Das Immunsystem mit System boostern

Das Immunsystem eines Jeden arbeitet immer und das ganze Jahr über. Die schwerste Zeit für die natürliche Abwehr des Körpers wird in der dunklen Zeit, also meist zwischen Oktober und März, deutlich auf die Probe gestellt. Ein Manko dabei sind oft die fehlenden Quellen für natürliche Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe. Spezielle Präparate können schnell, einfach und in der passenden Dosierung all das dem Körper in Aufbaukuren zuführen. Online, beispielsweise in Gesundheitsratgebern, gibt es die Möglichkeit, sich über die Vitamine, Mineralien und Enzyme zu informieren.

Unabhängig davon, ob es sich um frei verkäufliche Präparate oder Immun-Booster auf Rezept handelt, beinhalten die Produkte meist einen Mix aus diesen wichtigen Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen:

  • Vitamin C: Dieses Vitamin ist gerade in der Erkältungszeit in aller Munde, am besten wird es morgens eingenommen, da dieses Vitamin wach macht. Es wirkt antioxidativ und schützt die Zellen vor schädlichen Verbindungen und freien Radikalen.
  • Vitamin D: Vitamin D fehlt dem Körper oft in der dunklen Jahreszeit, da durch das fehlende Sonnenlicht der Körper dies nicht selbst bilden kann. Vitamin D ist wichtig für die Knochenmineralisierung.
  • Zink: Zink ist ein Spurenelement, welches für den Körper lebenswichtig ist. Das Immunsystem benötigt Zink, genauso wie die Zellen, um das Zellwachstum und die Wundheilung zu fördern.

In manchen Fällen kann die Einnahme einzelner Vitamine oder Spurenelemente die innere Abwehr pushen und ist ausreichend. Für ein von vornherein geschwächtes Immunsystem, Risikogruppen oder alle, die gerne entspannt durch die Erkältungszeit kommen wollen, bietet sich die Einnahme von Kombi-Präparaten an. Wer hier frühzeitig – das bedeutet Ende September, Anfang Oktober – mit der regelmäßigen Einnahme beginnt, hat hier einen klaren Vorteil.

Äpfel als Obst im Herbst für vitaminreiche Ernährung

Welche Hausmittel Erfolg versprechen, wenn das Immunsystem Unterstützung benötigt

Wer seinem Immunsystem nicht nur im Herbst und Winter etwas Gutes tun möchte, achtet auf abwechslungsreiche Ernährung, ausreichend Schlaf, Wechselbäder und kleine Immunbooster, wie beispielsweise Honig und Ingwer.

So sieht eine abwechslungsreiche Ernährung aus

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung kann ganzjährig einen Grundstock für ein gestärktes Immunsystem liefern. Viele Nahrungsmittel liefern den täglichen Grundbedarf an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen. Beispiele hierfür können Orangen, Kiwis, verschiedene Kohlsorten, Heidelbeeren und Zitronen sein. Zusätzlich kann ein gesunder Darm für einen gesunden Organismus und somit ein stabiles Immunsystem sorgen. Sehr fettiges Essen oder Fast Food hingegen sind eher kontraproduktiv in dieser Hinsicht und könnten die Abwehrfunktion des Körpers sogar schwächen.

Honig und Ingwer sind die Immunbooster in der Küche

Sie sind die Allrounder, die schon beim ersten Kratzen im Hals Anwendung finden: Ingwer und Honig – und zwar egal ob in Form von Tee oder Lutschpastillen. Honig ist dank seiner Nährstoffe eine gesunde Alternative zu Zucker und hat eine antioxidative Wirkung. Ingwer hat selbige Eigenschaften. Durch die zusätzliche Schärfe wird die Durchblutung angeregt. So können Immunabwehrzellen feindlichen Krankheitserregern schneller den Garaus machen. Das passende Rezept für den Cocktail aus diesen beiden Zutaten gibt es unter rezeptwelt.de.

Ausreichend Schlaf stärkt den Körper

Tatsächlich kann buchstäblich im Schlaf schon einiges für die eigene Körperabwehr getan werden. Die Erholung im Schlaf, genauso wie regelmäßige Erholungs- und Entspannungszeiten über den Tag hinweg verteilt, regeneriert das eigene Abwehrsystem, in dem die körpereigenen Abwehrzellen gebildet werden. Wer genau diesem erholsamen Schlaf noch auf der Spur ist, kann bei deinschlaf-deintag.de Tipps und Anregungen holen, um in die Erholungsphase zu finden.

Wechselbäder können das Immunsystem stärken

Sauna-Liebhaber schwören darauf, erst im Heißen zu schwitzen und dann kalt zu duschen. Auch Eisbäder oder ein kurzes Verweilen im See oder Fluss zu dieser nass-kalten Jahreszeit darf im Grunde genommen nicht als Verrücktheit abgestempelt werden, sondern kann wahrlich gesund sein. Das Immunsystem wird durch die Temperaturunterschiede gestärkt, Herz und Kreislauf werden angeregt und ein körpereigener Temperaturausgleich kann so stattfinden.

Mit einem stabilen Immunsystem leichter durch Herbst und Winter

Eine funktionierende Immunabwehr kann natürlich nicht vor einem Erreger in Form von Viren oder Bakterien schützen. In irgendeiner Weise reagiert jeder Körper auf die verschiedenen Krankheitserreger. Eine gestärkte Immunabwehr jedoch kann vor einer schweren und vor allem langanhaltenden Krankheit schützen. Die Zeit der Erkrankung kann so reduziert werden.

Da in unserem schnelllebigen Lebensstil oftmals die Zeit für tägliche Routinen fehlt, hapert es mitunter auch daran, das Immunsystem auf ganz natürliche Weise zu pushen. Die praktische Lösung können dann fertige Präparate sein, die aber keinen gesunden Lebensstil ersetzen können. Die Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker wird in jedem Fall empfohlen, da eine Überdosierung von manchen Vitaminen oder Mineralien teils Nebenwirkungen hervorrufen kann. Übelkeit, Abgeschlagenheit oder Durchfall können dann möglich sein.

Frau liegt mit einer Tasse Tee und dicker Kleidung

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.