Badeöl selber machen – trockene Haut duftend pflegen

Es geht doch nichts über ein entspannendes Bad mit einem duftenden, pflegenden Badezusatz! Wusstest du, dass du dir ein Badeöl mit wenigen Zutaten selber machen kannst? Mit einem Basisöl und ätherischen Ölen zauberst du dir in kürzester Zeit einen zauberhaften Zusatz für dein Badewasser. Wir erklären dir, wie das geht, und stellen dir fünf Rezepte vor.

Frau in der Badewanne

Badeöl selber machen – das Grundrezept

Um dein Badeöl mit pflegender Wirkung selbst herzustellen, brauchst du zunächst einmal 100 ml eines guten Basisöls. Es kommen verschiedene Öle infrage. Besonders gut für die Haut sind Mandelöl, Jojobaöl, Traubenkernöl oder Ringelblumenöl.

Außerdem brauchst du 3 ml ätherische Öle. Das entspricht etwa 75 Tropfen. Diese Menge gilt für einen Erwachsenen. Wenn du den Badezusatz für ein Kind herstellst, solltest du maximal 1,5 ml ätherische Öle verwenden. Das entspricht 35 Tropfen. Welche ätherischen Öle infrage kommen, erfährst du in unseren Rezepten.

Und schließlich brauchst du für dein selbstgemachtes Badeöl noch etwa 200 ml Milch oder Sahne als Emulgator. Wenn du keine tierischen Produkte verwenden möchtest, kannst du alternativ auch Mandelmilch als Emulgator verwenden. Der Emulgator sorgt dafür, dass das Öl später nicht nur oben auf dem Badewasser schwimmt, sondern sich gut damit vermischt.

Wenn du alle Zutaten beisammen hast, kann es losgehen. Die Herstellung ist ganz einfach. Für die Zubereitung mischst du das Basisöl mit den ätherischen Ölen und füllst die Mischung in ein Fläschchen. Wenn du möchtest, kannst du noch fettlösliche Lebensmittelfarbe hinzugeben. Auch getrocknete Blätter oder Blüten sind möglich und sehen hinterher toll aus im Badewasser. 

Für ein Vollbad brauchst du zwei bis drei Esslöffel des Badeöls. Gib den Emulgator erst direkt vor dem Baden hinzu! Mische ihn zum Öl und gib alles in die Badewanne! Jetzt kannst du das warme Wasser, die Wärme und den Duft genießen.

Frau gießt Öl in eine Holzschale

Badeöl selber machen – 5 Rezepte mit ätherischen Ölen

Welche ätherischen Öle eignen sich für deinen Badezusatz? Hier kannst du ganz nach Geschmack unterschiedliche Düfte verwenden. Um eine besonders hautpflegende Mischung herzustellen, kannst du unsere fünf Rezepte ausprobieren:

  1. Für das erste Rezept brauchst du 45 Tropfen Orange, 20 Tropfen Rose 10 % und 10 Tropfen Weihrauch. Gib die Öle ins Trägeröl und mische sie gut durch!
  2. In diese Mischung gibst du 37 Tropfen Orange, 13 Tropfen Rosengeranie, 13 Tropfen Lavendel Barreme, 6 Tropfen Benzoe 55 % und 6 Tropfen Weihrauch.
  3. Das dritte Rezept enthält 35 Tropfen Mandarine, 5 Tropfen Ylang Ylang komplett, 20 Tropfen Lavendel und 15 Tropfen Atlaszeder.
  4. Für diesen vierten Badezusatz mischst du 38 Tropfen Orange, 25 Tropfen Rose 10 % und 12 Tropfen Vanille 20 %.
  5. Unsere fünfte Mischung für dich enthält 20 Tropfen Lavendel Barreme, 15 Tropfen Jasmin 10 %, 15 Tropfen Rose 10 %, 10 Tropfen Kamille römisch 10 % und 15 Tropfen Neroli 10 %.
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Tipps für den Kauf von ätherischen Ölen

Wichtig ist, dass du für dein selbstgemachtes Badeöl nur echte ätherische Öle verwendest. Duftöle wirken anders auf das Gehirn und auch auf die Haut.

Echte ätherische Öle werden aus unterschiedlichen Pflanzen gewonnen. Diese stellen die Öle her, um Fressfeinde abzuschrecken, Insekten anzulocken oder Krankheiten zu bekämpfen. Indem man das Öl aus der Pflanze gewinnt, macht man sich die intensive Kraft der Pflanze zunutze. Außerdem mögen die meisten Menschen einfach die Düfte, die in den ätherischen Ölen stecken.

Manche Sorten sind sehr teuer. Dazu gehört zum Beispiel reines Rosenöl. Es ist deshalb so teuer, weil man extrem viele Rosen benötigt, um das Öl herzustellen. Für ein Kilogramm Rosenöl braucht man bis zu 5000 Kilogramm Rosenblütenblätter. Trotzdem solltest du nicht zu synthetisch hergestellten Düften greifen. Eine günstigere Alternative ist das Öl der Rosengeranie.

Andere ätherischen Öle sind sehr viel günstiger. Dazu gehören zum Beispiel Lavendelöl und die verschiedenen Zitrusdüfte wie Orange, Mandarine oder Zitrone. Für diese Öle braucht man viel weniger Material der Pflanze, sodass sie leichter herzustellen sind.

Unser Tipp für den Kauf von hochwertigen Ölen ist der österreichische Hersteller DrEberhardt Aromatherapy. Das Familienunternehmen arbeitet jeden Tag mit Herzblut daran, dir nur die besten Produkte zur Verfügung zu stellen. DrEberhardt Aromatherapy hat 35-jährige Erfahrung mit ätherischen Ölen, Aromatherapie und Aromapflege. Neben traditionellen Anwendungen werden immer wieder neue Düfte und Aromatherapieprodukte kreiert. Auch Sonderwünsche sind möglich. Um dir jederzeit die beste Qualität an ätherischen Ölen zu gewährleisten, sucht das Familienunternehmen weltweit nach den besten Ölen. Hier kannst du dich also auf Fachwissen und Qualität verlassen.

Badeöl am Wannenrand

Badeöl, Badesalz oder Schaumbad: Was ist der beste Badezusatz?

Die meisten Menschen lieben es, zu baden. Die Wärme, der Duft und die Stille tun Körper und Seele gut. Aber welcher Badezusatz ist eigentlich der beste? Oder gibt es da gar keine Unterschiede? Wir haben uns diese Frage für dich angeschaut.

Schaumbad bildet einen angenehmen Schaum im Wasser, den viele Menschen sehr mögen. Allerdings braucht der Badezusatz dafür Tenside, die unter Umständen die Haut reizen können. Wenn du sehr empfindliche oder trockene Haut hast, solltest du lieber zu anderen Zusätzen greifen oder zumindest ein Schaumbad mit milden Tensiden wählen. Für fettige Haut ist ein Schaumbad dagegen genau richtig, weil es die Haut besonders gut von überschüssigem Talg befreit.

Badesalz besteht aus unterschiedlichen Salzen, die das Wasser leicht osmotisch machen. Dadurch verliert deine Haut nicht so viele Salze und wird nicht so leicht schrumpelig. Gutes Badesalz kann Hornhaut aufweichen und die Talgproduktion der Haut regulieren. Es ist deshalb besonders gut bei fettiger Haut geeignet. Auch bei Neurodermitis und anderen Hautproblemen kann Badesalz eine gute Wahl sein. Hier wird besonders häufig Totes-Meer-Salz verwendet.

Badeöl ist besonders pflegend zur Haut. Es versorgt sie mit Feuchtigkeit und Nährstoffen und legt sich wie ein Schutzfilm auf die Hautoberfläche. Deshalb sind Öle für trockene und empfindliche Haut die beste Wahl. Auch bei normaler Haut hat Badeöl durch seine pflegende und verwöhnende Wirkung große Vorteile. Nur bei sehr fettiger Haut kann es möglicherweise zu reichhaltig sein.

Der Experte dahinter

Eberhardt Ulrike

Ulrike Eberhardt ist Expertin für Düfte, Aromatherapie und Aromakosmetik. Mit ihrem Vater Robert Eberhardt leitet sie das die DrEberhardt Aromatherapy.