Kosmetik ohne Konservierungsstoffe: Wie schlecht sind Mittel, die die Haltbarkeit verlängern, wirklich?

Konservierungsstoffe zählen zu der beliebtesten Möglichkeit, Kosmetika lange haltbar zu machen. Doch genauso wie Nickel, Gluten und Parfum oder Duftstoffe stehen sie im Verdacht, Allergien auszulösen. Die Nachfrage an Kosmetik ohne Konservierungsstoffe steigt daher stetig an. Hier erfährst du, worauf du bei herkömmlichen Kosmetikprodukten besser achten solltest.

Eine Frau gibt Kosmetik ohne Konservierungsstoffe auf ihre Wange

Warum Kosmetik ohne Konservierungsstoffe?

Im Durchschnitt benutzen Männer sechs Kosmetikprodukte pro Tag. Bei den Frauen sind es doppelt so viele, nämlich 12. Dazu zählen Pflegeprodukte, die wieder abgespült werden - wie beispielsweise Duschgels und Zahnpasta - und Produkte für Kosmetikbehandlungen - wie Deodorants und Make-up. Zählt man die Inhaltsstoffe der Kosmetika zusammen, so ergibt sich bei 12 Produkten/Tag die unglaubliche Anzahl von 168. Bei sechs verwendeten Produkten sind es immerhin 85 verschiedene Inhaltsstoffe.

Das große Problem ist die Regelmäßigkeit der Verwendung. Daher gelten Kosmetikprodukte als hautsensibilisierende Faktoren. Das bedeutet, dass sie Hautreaktionen auslösen können. Besonders Konservierungsstoffe – allen voran Parabene - sind in den letzten Jahren häufig in Kritik geraten. Doch warum werden diese überhaupt verwendet?

Die Antwort ist einfach: Cremes und andere Kosmetika werden meistens monatelang verwendet. Das Tiegelchen wird täglich auf und zu geschraubt und man entnimmt etwas Creme, bevorzugt mit dem Finger. Außerdem stellen das warmfeuchte Badezimmerklima und der hohe Wasseranteil ein Problem dar. Konservierungsmittel verhindern, dass sich Bakterien und Pilze ausbreiten können. Sie verlängern also die Haltbarkeit. Wären sie nicht vorhanden, wären Kosmetika in kürzester Zeit verkeimt und müssten entsorgt werden.

Die schlechte Nachricht lautet jedoch, dass Parabene und andere synthetische Konservierungsstoffe Unverträglichkeiten oder andere Allergien auslösen können. Zu den potentiellen Hautsensibilisatoren zählen unter anderem:

  • Parabene
  • Formaldehydabspalter
  • Thiazolinone
Kosmetikprodukte stehen nebeneinander

Konservierungsstofffreie Produkte

Mittlerweile hat auch der Kosmetikmarkt dieses Problem erkannt. Viele Firmen bieten inzwischen „sanfte“ Produkte für sensible Hauttypen an. Doch irreführende Aussagen wie „parabenfrei“ oder „Produkte in luftleerer Verpackung“ verunsichern viele Konsumenten. Häufig werden einfach andere konservierende Stoffe verwendet, die nicht deklariert werden müssen. Wie sollte sonst eine lange Haltbarkeit garantiert werden können?

Um Hautreizung vorzubeugen, fokussieren sich manche Firmen auf die vollständige Eliminierung chemischer Konservierungsstoffe. BioNike hat beispielsweise ein alternatives Konservierungssystem entwickelt, dass gänzlich ohne Konservierungsmittel auskommt. Dazu zählt unter anderem die Bindung des freien Wassers in Kosmetika. Des Weiteren werden antioxidative und chelatinbildende Stoffe hinzugefügt, die konservierende Eigenschaften besitzen.

Doch nicht nur Parabene sind für sensible Hauttypen ungeeignet. Auch Parfum, Nickel und Gluten sollen besser gemieden werden. Das große Problem bei Parfumstoffen ist allerdings, dass sie dem Produkt einen einmaligen Duft verleihen. Konsumenten schätzen diesen, egal ob in Duschgels, Deodorants oder Cremes. Dass es sich dabei aber um chemische Duftstoffe handelt, ist wohl den Wenigsten bewusst.

Mehrere Studien, darunter jene der University of British Columbia in Kanada, bestätigen den Zusammenhang zwischen Duftstoffen und Hautreaktionen. Diese und Konservierungsstoffe stellen eine wesentliche Ursache für allergische Kontaktdermatitis (ACD) dar.

Welche Kosmetika sind für empfindliche Haut geeignet?

Menschen mit einem sensiblen, reaktiven und allergischem Hauttyp müssen besonders gut aufpassen. Doch auch alle anderen können durch den Verzicht hautreizender Stoffe einen wesentlichen Beitrag zur Hautgesundheit leisten. BioNike-Produkte sind einerseits für die Behandlung andererseits für die Vorbeugung von Hautkrankheiten geeignet. Bei BioNike konzentriert man sich bei den Produkten auf die „allergenfreie Philosophie“. Inhaltsstoffe, die dafür bekannt sind Allergien auszulösen, werden weggelassen und bei der Produktion auf ein Minimum reduziert. Sie liegen somit unterhalb der Auslöseschwelle von Allergikern. Das heißt, die Produkte können auch für Babys und Kinder verwendet werden.

Die Kosmetika sind frei von Konservierungsstoffen, Parfum und Gluten. Außerdem sind sie nickelgetestet. Für den Alltag gut geeignet sind:

  • TRIDERM ALFA leichte Basiscreme: Mit nur wenigen Inhaltsstoffen, daher für sensible Haut bestens geeignet – auch als Unterstützung zur pädiatrischen und dermatologischen Behandlung
  • TRIDERM ALFA Basissalbe: Stark beruhigende, pflegende und schützende Eigenschaften. Als Prävention gegen Hautirritationen, Rötungen und Risse.
  • TRIDERM ALFA Basisfluid: Die flüssige Emulsion wird für trockene Haut empfohlen und bietet maximalen Schutz gegen Allergien und Hautirritationen.