Mit Kurkuma Verdauung unterstützen und Völlegefühlen vorbeugen

Kurkuma ist gesund. Das weiß man, spätestens seit die berühmte "goldene Milch" regelmäßig auf Instagram kursiert. Tatsächlich ist Kurkuma aber mehr als nur ein Food-Trend. Denn sie soll tatsächlich viele gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe besitzen. Vor allem das enthaltene Curcumin soll unter anderem gegen Arthrose, Diabetes, Alzheimer und Krebs vorbeugende Wirkung zeigen. Wir lüften das Geheimnis rund um das Gewürz aus dem fernen Osten.

Kurkuma als Pulver und im Ganzen

Kurkuma – interessante Facts und Infos

In der Ayurveda-Küche und -Lehre wird die Kurkuma-Pflanze bereits seit vielen Jahrtausenden als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Die Pflanze verleiht außerdem der Currymischung ihr leuchtendes Gelb. Kurkuma wird wegen ihrer intensiven Färbung auch Gelbwurz genannt.

Als Pflanze gehört die Gelbwurz zur Familie der Ingwergewächse. Sie ist aber längst nicht so scharf wie ihre etwas hellere Verwandtschaft.

In der Ayurveda-Medizin sind zwei Arten von Kurkuma bekannt: Die Curcuma longa und die Curcuma xanthorrhiza. Während die Curcuma longa roh sehr bitter schmeckt, ist die Curcuma santhorrhiza nicht ganz so bitter. Als Gewürz werden beide gerne eingesetzt.

Kurkuma enthält Curcumin und Polyphenole. Diese beiden Inhaltsstoffe sind sozusagen hauptverantwortlich für den guten Ruf von Curcuma. Curcumin soll stark entzündungshemmend wirken und wird in der fernöstlichen Medizin oft zur Behandlung und zur Vorbeugung von unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt.

Welche Wirkung hat Kurkuma auf die Verdauung?

Die Gelbwurz soll ein wahres Wundermittel für den Verdauungstrakt sein. Allerdings gibt es erst wenige wissenschaftliche Studien, die das bestätigen sollen. Kurkuma ist jedoch aufgrund ihrer ätherischen Öle und ihrer Inhaltsstoffe eine Wohltat bei Verdauungsbeschwerden.

  • Kurkuma soll die Fettverdauung fördern, indem sie die Gallensaftproduktion anregt.
  • Das wiederum fördert den Stuhlgang, zeigt angeblich Wirkung gegen Blähungen oder Völlegefühl und kann somit Verdauungsbeschwerden lindern.
  • Außerdem kann Curcumin positiv auf Entzündungen der Darmschleimhaut wirken und sie von Bakterien, Würmern und Viren reinigen.

Welche Wirkung hat Curcuma auf den gesamten Körper?

Aufgrund der positiven Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt kann das in der Kurkuma enthaltene Curcumin auch positive Auswirkungen auf den Cholesterinspiegel haben.

Außerdem soll Curcumin das Endothel des Herzens stärken können. Das Endothel des Herzens ist die Beschichtung auf den Gefäßen. Hier passieren der Stoffaustausch und die Blutdruckregulierung. Ein schwaches Endothel ist die Hauptursache für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Blutdruckprobleme oder Probleme bei der Blutgerinnung. Curcumin in der Kurkuma soll also auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System wirken.

Was ist für eine spürbare Wirkung notwendig?

Wer jetzt denkt, dass die Verwendung als Gewürz oder die tägliche Einnahme von gemahlenem Pulver bereits solche positiven Nebenwirkungen nach sich zieht, der irrt. Das reine gemahlene Pulver der Gelbwurz enthält nur sehr wenig Curcumin und selbst das wird kaum vom Darm aufgenommen.

Wer täglich also täglich seine Dosis Kurkuma zu sich nimmt, hat seinem Körper noch nicht unbedingt etwas Gutes getan. Denn, um die volle Wirkung zu entfalten, muss die Bioverfügbarkeit, also die Aufnahme über die Verdauung, gegeben sein. Viele Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln fügen der Gelbwurz deshalb schwarzen Pfeffer bei. In der richtigen Dosierung soll er nicht nur eine positive Wirkung auf die Verdauung haben. Der schwarze Pfeffer soll auch die Aufnahme und damit die Wirkung von Curcumin verbessern. Wer Curcuma und damit Curcumin als Gewürz verwendet, für den ist die Einnahme unbedenklich.

Frau mit Hand am Magen und guter Verdauung lächelt

Kann Kurkuma gegen Krankheiten wirken?

Kurkuma soll ähnlich wie Ingwer stark entzündungshemmend wirken. Es wird deshalb zur Vorbeugung von Krankheiten wie Alzheimer, Diabetes oder Herzerkrankungen eingesetzt. Kurkuma wird auch nachgesagt, ein starkes Antioxidans zu sein. Antioxidantien können freie Radikale binden, die durch oxidativen Stress im Körper entstehen. Freie Radikale greifen die Zellsubstanz an und können diese zerstören. Die Zelle altert und stirbt. Antioxidantien schützen die Zelle vor solchen freien Radikalen und wirken daher der Zellalterung entgegen.

Aktuelle Forschungen sollen zeigen, dass Curcumin sogar bei Gehirnerkrankungen helfen bzw. vor ihnen schützen kann. Das soll daran liegen, dass das Curcumin einen Wachstumsfaktor erhöht, der ausschlaggebend für die Vermehrung der Nervenzellen im Gehirn ist. Dieser Wachstumsfaktor soll bei Krankheiten wie Alzheimer oder Depression jedoch vermindert sein. Curcumin kann also eventuell Erkrankungen des Gehirns und eventuell damit bedingten Einschränkungen vorbeugen.

Auch zur Behandlung und Prävention von Krebs soll Kurkuma, oder besser der Inhaltsstoff Curcumin, eingesetzt werden. In hohen Dosierungen soll das Gewürz seine Wirkung gegen Krebs zeigen, indem es das Wachstum und die Streuung von karzinogenen Zellen beeinflusst. Curcumin soll das Wachstum von Blutgefäßen in Metastasen hemmen und so zum Absterben der Krebszellen beitragen. Tatsächlich sind aber weitere Studien notwendig, um diese Wirkung von Curcumin zu beweisen. Außerdem kann mit der herkömmlichen Einnahme von Curcumin über Gewürze nicht mit solchen Ergebnissen gerechnet werden.

Was sollte bei der Dosierung von Kurkuma beachtet werden?

Viele positive Wirkungen von Kurkuma oder Curcumin sind aber dennoch schon seit Jahrtausenden in der fernöstlichen Medizin bekannt. Durch Instagram hat das gemahlene Pulver in Mandel-, Hafer- oder anderer Pflanzenmilch einen neuen Trend erfahren. Die berühmte Goldene Milch kannst du selbst aus Mandelmilch, Kurkuma, Ingwer, schwarzem Pfeffer, Zimt, Kokosöl und einer Prise Muskatnuss herstellen.

Allerdings soll vor unkontrollierter Dosierung gewarnt sein. Wer empfindlich gegenüber Curcuma ist, bei dem können sich schon bei geringerer Dosierung Nebenwirkungen wie Übelkeit, Schmerzen im Verdauungstrakt oder Blähungen einstellen.

Schwangere sollten auf die Einnahme komplett verzichten, da eine zu hohe Dosierung des Piperins im schwarzen Pfeffer im Tierversuch Schädigungen des Embryos gezeigt hat.

Anzeige

Wie kann man Curcuma sicher einnehmen?

Wer auf Nummer sicher gehen will greift auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel zurück. Diese enthalten die richtige Zusammensetzung mit anderen Gewürzen wie schwarzem Pfeffer in der richtigen Dosierung für eine optimale Aufnahme im Darm. Wenn du Kurkuma als Nahrungsergänzungsmittel einnimmst, solltest du vor allem auch auf Bioqualität achten. Die Bio-Kurkuma Kapseln von DR. HEILBRONNER enthalten außerdem keine Füllstoffe, die bei anderen Produkten oft beigemengt werden. Selbst die Kapselhülle ist laut EU-Richtlinien biozertifiziert.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.