Natürliche Mittel gegen Haarausfall

Ein Kopf mit vollen Haaren ist eines der größten Schönheitsmerkmale in unserer Gesellschaft. Kein Wunder, dass es uns frustriert, wenn unsere Haare dünn sind, werden oder sogar beginnen auszufallen. Die Kosmetikindustrie verspricht viele Lösungen, aber nicht alle sind auch für empfindliche Kopfhaut gemacht. 

Wer seine Kopfhaut und Haare natürlich und schonend pflegen möchte, sollte auf Naturkosmetik zurückgreifen. Hier geht es um natürliche Hilfsmittel gegen dünnes Haar und Haarausfall.

Eine Frau hält ihre dünnen Haare beiseite, vielleicht auch Haarausfall

Gründe für schütteres Haar

Ein definitiver Ursprung für Haarausfall ist noch nicht gefunden. Ein Teil liegt in unseren Genen und Hormonen. Diese werden auch beeinflusst durch eine falsche Ernährung, Stress und andere psychische Belastungen. Auch der falsche Umgang und die falsche Pflege spielen mit. 

Unterschiedliche Arten von Haarausfall haben verschiedene Gründe:

  • Der typische, selektive Haarausfall am Scheitel bei Frauen und am Hinterkopf und den Geheimratsecken bei Männern ist genetisch bedingt. Er lässt sich nur durch medizinische Produkte abschwächen.
  • Der diffuse Haarausfall, bei dem das Haar am gesamten Kopf dünner wird, hängt meist mit Gründen zusammen, auf die wir mehr Einfluss haben. Hier geht es zum Beispiel um Eisenmangel, unsere Ernährung und Stress. 

Wir sprechen dann von Haarausfall, wenn wir mindestens 100 Haare pro Tag verlieren. Das ist ein Zeichen dafür, dass unsere Haare schneller ausfallen, als sie nachwachsen können.

Was tun bei diffusem Haarausfall?

In der Kosmetik können wir nur gegen den diffusen Haarausfall effektiv vorgehen. Produkte wie das Tiroler Bergkräuter Bioshampoo enthalten zum Beispiel nicht nur schonende Reinigung gegen eine gereizte Kopfhaut, sondern auch Inhaltsstoffe wie Brennnessel, die die Kopfhaut anregt und den Haarwuchs stimuliert. Damit tun wir genau das, was wir bei diffusem Haarausfall bewirken können:

  • Anregen des Haarwachstums,
  • Stärkung der Haarwurzeln,
  • Regulation der Kopfhaut.

Stoppen können wir den Haarausfall, vor allem bei erblich bedingtem Ausfall, nicht. Aber die richtigen Produkte, Ernährung und Handhabung helfen dabei, ihm entgegenzuwirken.

Brennnessel gegen Haarausfall

Brennnessel als Inhaltsstoff, ob durch die Aufnahme über Haut oder durch die orale Einnahme, wirkt:

  • reinigend
  • schmerzlindernd
  • entzündungshemmend
  • schleimlösend
  • stoffwechselfördernd
  • blutbildend
  • harntreibend

Deshalb wird sie oft genutzt, um Blasen- oder Magen-Darm-Beschwerden zu behandeln. Als Tee oder Haarkur kann sie aber auch dabei helfen, Haarausfall vorzubeugen. Das gilt insbesondere, wenn ein Mangel an Nährstoffen für den Ausfall verantwortlich ist. Brennnessel enthält:

  • Vitamin A, B, C & E
  • Eisen
  • Calcium
  • Magnesium
  • Silizium
  • und weitere Mineralstoffe.

Sie wirkt zudem basisch und kann gegen eine Übersäuerung unserer Haut wirken, die oft durch zu hohen Konsum von Alkohol, Kaffee und Fleisch entsteht.

Falscher Umgang

Auch wie wir unser Haar im Alltag behandeln, hat Auswirkungen darauf, wie dünn es ist. Frisuren, wie ein hoher Pferdeschwanz, üben Belastung auf die Haarwurzeln aus und schwächen sie so. Auch zu intensives, heißes Föhnen wirkt sich negativ auf das Haar aus, nicht nur in seiner Struktur, sondern auch an der Wurzel. Besser ist das Trocknen an der Luft oder eine mittlere Föhnstufe.

Bei der Haarwäsche sollte auf Shampoo verzichtet werden, das die Kopfhaut reizt. Außerdem sollte man Pflegeprodukte immer gut ausspülen, damit ihre Reste nicht unser verbliebenes Haar beschweren und platter aussehen lassen. Das Färben und mittelwarme Styling-Geräte sind in der Regel kein Problem. Ein absolutes No-Go sind Dauerwellen.

Das richtige Styling

Dünnes Haar hat eigentlich nichts mit dem tatsächlichen Umfang unserer einzelnen Haare zu tun. Es geht bei dem Begriff meist darum, dass das Haar auf der gesamten Kopfhaut „dünn gesät“ ist, also nicht so dicht beieinander wächst, wie bei dickem Haar. Wo unsere Haarwurzeln liegen, ist von unserer DNA so vorgegeben. Daran können wir, ohne extreme kosmetische Eingriffe, nichts ändern.

Was wir aber ändern können, ist, wie voll unser Haar rein optisch wirkt. Dafür bieten sich unterschiedliche Frisuren und Styling-Techniken an:

  • Lange Haare haben mehr Gewicht, dadurch entsteht weniger Volumen. Besser sind Kurzhaarfrisuren. Vorsicht bei Stufen! Sie können die Längen noch dünner wirken lassen.
  • Bei Geheimratsecken sollte man die Haare kurz tragen und die Seiten bis zu den Schläfen rasieren. Hat man volleres Deckhaar, kann man es zum Ausgleich voluminöser stylen. Lichteres Haar bleibt kürzer.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.