Intimchirurgie: Welche Möglichkeiten gibt es?

Bei der Intimkorrektur handelt es sich nicht nur um ästhetische Aspekte, es geht auch darum, die Gesundheit der Patienten zu verbessern. Somit ist die Intimchirurgie in vielen Fällen nicht nur eine Frage des guten Aussehens, sondern auch medizinisch notwendig.

Inhalt:

Der Unterleib von Erwachsenen ist zu sehen

Warum Intimchirurgie bei der Frau?

Gegenwärtig hat sich die weibliche Intimchirurgie so weit entwickelt, dass sie unter Lokalanästhesie durchgeführt werden kann und keinen Krankenhausaufenthalt nach der Intimkorrektur erfordert. Es werden sehr zufriedenstellende Ergebnisse für die Patienten erzielt.

Die Gründe für einen intimchirurgischen Eingriff sind dabei vielfältig:

  • Unzufriedenheit mit dem Aussehen des Genitalbereiches
  • Verbesserung der Empfindungsfähigkeit und des sexuellen Vergnügens
  • Funktionsstörungen oder anatomische Fehlbildungen

Im Haus der Schönheit in Salzburg möchte dir Dr. Med. Jörg Daberning eine ästhetisch-funktionelle Verbesserung deines Intimbereichs bieten. Er wird dir nach einer ausführlichen Beratung helfen, deine Sensibilität wieder zu gewinnen, deine sexuelle Befriedigung zu steigern, dein intimes Leben zu verbessern. Damit wird dir deine Sicherheit in einem der wichtigsten Bereiche deines Lebens zurückgegeben. Nachfolgend kannst du die Informationen über verschiedene Verfahren erhalten.

Methoden der Schamlippenkorrektur

Sowohl die äußeren als auch die inneren Schamlippen können durch einen Eingriff verkleinert werden:

  • Verkleinerung der kleinen, inneren Schamlippen: Diese Art von Schamlippenverkleinerung beinhaltet die Entfernung des überschüssigen Gewebes der inneren Schamlippen. Will man die Schamlippe verkleinern, wird unter örtlicher Betäubung Gewebe entfernt. Das Risiko für die Patientin ist gering. Die Schamlippenkorrektur durch Verkleinerung der inneren Schamlippen zählt zu den am häufigsten durchgeführten Eingriffen im Intimbereich.

  • Vergrößerung der großen, äußeren Schamlippen: Bei der Schamlippenvergrößerung wird die Schamlippe, ebenfalls unter örtlicher Betäubung, mit Hyaluronsäure oder mit Eigenfett aufgespritzt. Das Ergebnis dieser Intimkorrektur ist sofort sichtbar und die Patientin behält keinerlei Narben zurück.

  • Schamlippenverkleinerung der großen, äußeren Schamlippen: Die Vergrößerung der großen, äußeren Schamlippen beruht gewöhnlich auf einer ausgeprägten Fettansammlung, die häufig auch den Schamhügel mitbetrifft. In diesen Fällen ist eine Fettabsaugung die Methode der Wahl. Die Schamlippenverkleinerung kann in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Manche Frauen empfinden die Form, Größe und vor allem die Konsistenz ihrer äußeren Schamlippen unästhetisch und gelegentlich wird behauptet, dass mit der Operation sexuelle Funktionen verbessert werden können. Vermehrt wird auf Wunsch die Gestaltung der Vulva (äußere weibliche Geschlechtsorgane) im Sinne einer Verjüngung durchgeführt. Die kleinen Schamlippen werden verkleinert und die großen Schamlippen werden vergrößert, damit die großen die kleinen Schamlippen vollständig abdecken.

Die Schamlippenvergrößerung wird mit körpereigenem Fett durchgeführt, im Prinzip ist diese Art der Schamlippenkorrektur eine Fettgewebstransplantation bzw. Eigenfett-Unterspritzung. Klinische Studien haben gezeigt, dass vom unterspritzten Fettgewebe ungefähr 1/3 dauerhaft bestehen bleibt. Dementsprechend sind nach vier bis sechs Monaten eventuell Zweiteingriffe angezeigt.

Warum Korrektur des Venusbergs?

Bei manchen Patientinnen hat der Alterungsprozess im Bereich des Venusbergs eine Ansammlung von Fett verursacht. Die Schicht des subkutanen Fettgewebes, die sich im Schambereich ansammelt, ist manchmal zu groß und erzeugt eine Ausbuchtung, die dazu beiträgt, den Genitalbereich zu verschieben. Dies kann zu einer abnormalen Verlagerung der Vagina nach hinten führen, was zu einer unschönen Erscheinung und Position führt. In diesen Fällen ist die Reduktion des Fettgewebes des Venus- oder Schambeins die Lösung. Um Fett aus dem Schambein zu entfernen und das Volumen zu verringern, wird in der Regel Fettabsaugung durchgeführt. Es ist eine einfache und schnelle Technik, die mit örtlicher Betäubung vorgenommen wird und kaum Schmerzen verursacht. Es können sehr gute, dauerhafte Ergebnisse erzielt werden.

Weitere Bereiche der Intimchirurgie

Die Intimchirurgie bietet noch viele weitere Möglichkeiten:

  • Hymenoplastik: Hymenoplastik oder die Rekonstruktion des Jungfernhäutchens (Hymen) ist ein chirurgischer Eingriff, der die Membran rekonstruiert und repariert, die den Eingang der Vagina bedeckt. Diese Membran wird als "Hymen" bezeichnet und besteht aus elastischem und faserigem Gewebe. Wenn das Hymen reißt, tritt eine leichte Blutung auf und ist gewöhnlich das Ergebnis des ersten Geschlechtsverkehrs der Frau. Die Hymenoplastik rekonstruiert dieses Gewebe und gibt der Frau "Jungfrau-Qualität" zurück. Dieser Eingriff ist medizinisch nicht notwendig. Jedoch wird in einigen Religionen Wert darauf gelegt, das die jungen Frauen unberührt, das heißt als Jungfrau, in die Ehe gehen sollen. Für diese Frauen kann es zum Problem werden, kein intaktes Hymen zu haben. Deshalb ist es für die Betroffenen oft sehr wichtig, diese Intimkorrektur durchführen zu lassen.
     
  • Verengung der Vagina: Durch vaginale Straffung oder Vaginoplastik wird eine ästhetisch-funktionelle Verbesserung des Intimbereiches erreicht, indem die verlorene Empfindung wiederhergestellt. Die Zufriedenheit während der sexuellen Beziehungen wird gesteigert. Somit kann die Sicherheit und das Vertrauen in einem wichtigen Bereich deines Lebens wiederhergestellt werden.
    Es ist eine Art von Operation für Frauen, die aufgrund verschiedener Umstände eine vaginale Vergrößerung haben. Diese wird gewöhnlich verursacht durch den normalen Alterungsprozess oder die Mutterschaft, die oft eine Erschlaffung der Bänder mit sich bringt. Die Operation wird von einem spezialisierten plastischen Chirurgen durchgeführt. Dessen Aufgabe ist es, die Erweiterung oder Erschlaffung der Vagina durch eine Reduktion des Muskels zu kompensieren. Das führt zu einer Verengung des Kanals und bringt meist sehr gute Ergebnisse.
  • Intensivierung des G-Punktes: mehr Lust am Sex: Es handelt sich beim G-Punkt um eine ca. 1 cm große Zone im Bereich der vorderen Vaginalwand, in der bis zu 8000 sensible Nervenfasern enden. Eine Stimulation dieser Nerven führt individuell unterschiedlich schnell und stark zum Erreichen Ausbildung des weiblichen Orgasmus.
    Um die Stimulation des G-Punktes durch Reibung beim Geschlechtsverkehr zu erleichtern, wird der Bereich, in der sich der G-Punkt befindet, durch behutsame Unterspritzung mit Hyaluron-Fillern hervorgehoben. Das Volumen des G-Punktes wird je nach der Menge des verwendeten Materials mehr als verdoppelt. Allerdings ist diese Methode unter Medizinern umstritten, da sie nicht wissenschaftlich untermauert ist. Die eigentliche Injektion, bei der eine leichte Lokalanästhesie stattfindet, dauert 10 bis 20 Sekunden. Bereits vier bis sechs Stunden später ist Geschlechtsverkehr möglich. Als Material zu Intensivierung des G-Punktes hat sich die Hyaluronsäure als Filler der ersten Wahl etabliert. Durch einen langsamen Abbau der Hyaluronsäure hält der Effekt des G-Shots über 9-12 Monate an. Anschließend hat der G-Punkt seine Ausgangsgröße wieder erreicht.

Eine Frau liegt am Rücken. Ihre Kleidung hört beim Inmbereich auf

Intimchirurgie bei Männern: kleiner Eingriff, große Wirkung

Warum werden Männer beschnitten? Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Religiöse Gründe: Manche werden bereits als kleine Jungen beschnitten, vor allem aus religiösen Gründen. Das Entfernen der Vorhaut wurde bereits von den alten Ägyptern praktiziert und gehört noch heute zur religiösen Tradition von gläubigen Juden und Muslimen.
  • Medizinische Gründe für eine Zirkumzision (Beschneidung) liegen insbesondere dann vor, wenn Vorhaut und Eichel sich wiederholt entzünden (Balanitis) oder eine Vorhautverengung (Phimose) besteht. Weitere medizinische Gründe für eine Beschneidung sind wiederkehrende Entzündungen der ableitenden Harnwege (Urethritis, Zystitis).

Bei der Beschneidung muss nicht zwangsläufig die komplette Vorhaut entfernt werden. Der Chirurg unterscheidet folgende Formen der Zirkumzision:

  • Inzision: Durch einen kleinen Schnitt in den Hautlappen lässt sich dieser wieder zurückziehen. Die Vorhaut bleibt dabei erhalten.
  • Teilweise Zirkumzision: Es wird nur ein kleiner Hautlappen abgetrennt. Die Eichel bleibt, zumindest zum Teil, von der Vorhaut bedeckt. Jedoch bildet sich bei jedem fünften bis zehnten Patienten eine erneute Vorhautverengung, wenn nur der narbige Schnürring am Ende der Vorhaut entfernt wird.
  • Radikale Zirkumzision: Die Vorhaut wird komplett entfernt und die Eichel dabei vollständig freigelegt. Sichtbar wird eine feine Naht in Höhe der Furche zwischen Eichel und Penisschaft. Diese Methode ist die sicherste und zugleich hygienischste Form der Beschneidung. Wichtig zu wissen: Einmal durchgeführt, ist diese Intimkorrektur kaum reversibel. Die herausgeschnittene Haut muss dann durch eine sogenannte Verschiebeplastik ersetzt werden. Dazu wird Gewebe aus der umliegenden Körperregion in diesen Bereich verlagert.
Der Genitalbereich eines Mannes ist angezogen zu sehen

Details der intimchirurgischen Eingriffe

  • Operationszeit: 1 Stunde
  • Anästhesie: Lokal
  • Krankenhausaufenthalt: nicht erforderlich
  • Rekonvaleszenz: 1 bis 3 Wochen
  • endgültige Ergebnisse: Nach dem Rückgang der Schwellung und Heilung der betroffenen Stellen, kann die Zeit bis zum endgültigen Ergebnis, je nach Art des Eingriffes unterschiedlich sein. Die Einzelheiten der Operation können je nach Patient variieren.

Dein behandelnder Arzt wird dich als Experte über mögliche Komplikationen, in einem ausführlichen Beratungsgespräch, umfassend aufklären und dich beraten.

Der Experte dahinter

Dabernig Jörg, Dr.

Dr. Jörg Dabernig ist Wahlarzt für Plastische Chirurgie mit Schwerpunkt in der Ästhetischen Chirurgie in Salzburg. Er absolvierte an der Universitätsklinik in Innsbruck sein Studium.