Pflege- und medizinische Berufe: Tipps für die Wahl des richtigen Outfits

In Pflege- und medizinischen Berufen kommt es auf einen gepflegten Auftritt an, um Kompetenz und Seriosität zu vermitteln und Vertrauen zu wecken. Längst sind die Zeiten vorbei, in denen für medizinische Berufe strenge Regeln für das Outfit galten und die Kleidung weitgehend wie eine Uniform erschien. Heute kann das Arbeitsoutfit modisch und optisch ansprechend sein. Es gibt viele Möglichkeiten für ein stilsicheres und dennoch den hygienischen Anforderungen entsprechendes Outfit. Zusätzlich ist ein gepflegter Gesamteindruck wichtig, der auch Haut, Haare und Nägel einschließt.

Im Pflegeberuf arbeitende Frau mit professioneller Kleidung hilft alter Frau

Die Kleidung im Job – professionell und modisch

Das Outfit im Job leistet einen wichtigen Beitrag, um als kompetente Persönlichkeit im jeweiligen Beruf wahrgenommen zu werden. Die Kleidung sollte modisch, aber gleichzeitig auch funktionell sein. Berufsbekleidung muss qualitativ hochwertig sein und einige Anforderungen erfüllen:

  • Bewegungsfreiheit bieten
  • gute Trageeigenschaften
  • Strapazierfähigkeit gewährleisten
  • knitterarmes, pflegeleichtes Material
  • geruchsneutral bleiben, auch nach vielen Arbeitsstunden

In medizinischen Berufen und in der Pflege muss längst nicht mehr nur weiße oder pastellfarbene Kleidung getragen werden. Kräftige Farben lassen sich gut mit Weiß kombinieren und setzen Akzente. Die Farben sollten jedoch nicht zu grell sein. Auch sehr bunte Kleidung mit auffälligen Mustern ist nicht geeignet.

Hilfreiche Tipps für das Styling

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, was auch für das Outfit und das optische Gesamtbild in medizinischen Berufen und in der Pflege gilt. Daher kommt es darauf an, dass die Kleidung stets sauber und ordentlich ist. Ganz wichtig sind auch saubere Hände und Nägel sowie ordentlich frisiertes Haar. Ein No-Go ist Körpergeruch, genau wie zu intensives und stark dosiertes Parfum. Wer die folgenden Tipps beachtet, vermittelt einen gepflegten Eindruck und Kompetenz. Patienten oder Kunden gewinnen Vertrauen.

Auf Hände und Nägel achten

Zu einem anständigen Äußeren gehören gepflegte Hände und Nägel. Handcremes machen die Hände weich und geschmeidig. Die Nägel müssen sauber sein. Gegen brüchige Nägel hilft Nagelöl oder ein kräftigender, pflegender Lack. Die Nägel dürfen nicht zu lang und spitz sein, ebenso sollten sie die gleiche Länge haben. Nagellack ist nicht verboten, doch sollte er eine dezente Farbe haben. Auffällige und grelle Farben, sowie abgeblätterter Nagellack sind zu vermeiden.

Gepflegte Haut

Nicht nur für Kosmetikerinnen, sondern auch in anderen medizinischen und Pflegeberufen kommt es auf gepflegte Haut an. Eine Hautpflege sollte passend zum Hauttyp gewählt werden. Klarheit über den Hauttyp bringt ein Hauttest beim Dermatologen. Trockene und fahle Haut lässt müde aussehen. Ein Gang ins Kosmetikstudio ist gut geeignet, um stets einen strahlenden, frischen Teint zu haben.

Auf Qualität bei der Kleidung achten

Die Kleidung sollte über eine hochwertige Qualität verfügen. So ist sie strapazierfähiger, pflegeleichter und angenehmer im Tragen. Auf einen modischen Look muss niemand verzichten, nur sollte die Kleidung nicht zu freizügig sein. Dezente Farben, aber auch einige kräftige Farbakzente sind geeignet. Die Kleidung sollte funktionell geschnitten sein.

Passende Oberteile für den Job

Die Oberteile sollten bequem sein, aber auch ansprechend aussehen. Häufig werden

  • T-Shirts mit V- oder Rundausschnitt
  • Poloshirts
  • klassische Hemden oder Blusen

getragen. Die Kleidung kann mit einem Logo oder Schriftzug von Praxis, Einrichtung oder Studio und zusätzlich mit dem Namen des Trägers ausgestattet sein. Hübsch wirken Stickereien, für die verschiedene Schriftzüge möglich sind.

Individuelle Akzente mit Frisuren und Haar-Accessoires

Kurzhaarschnitte sind praktisch und hygienisch. Wer langes Haar trägt, kann es zusammenbinden oder hochstecken. Haaraccessoires wie Spangen, Bänder oder Haargummis machen die Frisur individuell.

Frau mit zusammengebundenen Haaren in einem Pflegeberuf

Mehr Individualität mit Accessoires

Verschiedene Accessoires können getragen werden, wenn sie bei der Arbeit nicht behindern. Geeignet sind Armbanduhren, Tücher, wenn sie eng am Hals getragen werden, aber auch dezenter Schmuck. Die Schuhe sollten bequem und sauber sein.

Auf angenehmen Geruch achten

Körpergeruch durch Schweiß oder Zigarettenrauch, aber auch Mundgeruch wirken abstoßend und müssen unbedingt vermieden werden. Eine starke Parfum-Wolke ist ebenfalls unangenehm. Deshalb sollte Parfum nur sparsam verwendet werden.

Wichtig in medizinischen Berufen

Beim Outfit und den Accessoires kommt es im medizinischen Bereich und in der Pflege auf Bequemlichkeit, Funktionalität und Hygiene an. Die Kleidung und das Gesamtbild müssen immer gepflegt sein, damit Professionalität und Vertrauen vermittelt wird.