Körpereigene Hyaluronsäure- und Kollagenproduktion anregen und natürlich Haut glätten – so geht’s

Kollagen und Hyaluronsäure sind natürliche Bestandteile der Haut und des Bindegewebes. Sie werden im Körper gebildet und halten die Haut straff und elastisch und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Allerdings lässt die Fähigkeit zur Produktion von Hyaluronsäure und Collagen mit zunehmendem Alter deutlich nach. Zu den Folgen gehören Alterszeichen der Haut, zum Beispiel Falten, Trockenheit und Schlaffheit. Aber es gibt Möglichkeiten, die Haut wieder mit genügend Kollagen und Hyaluronsäure zu versorgen und die körpereigene Produktion in Schwung zu bringen. Wir verraten dir, was du tun kannst.

Frau ohne Falten durch aufrechte Kollagenproduktion

Welche Rolle spielen Hyaluron und Kollagen im Körper?

Kollagen und Hyaluronsäure werden oft in einem Atemzug genannt. Das hat auch gute Gründe: Sie beide sind wichtig für junge, straffe Haut und bei beiden lässt die Produktion im Lauf des Lebens deutlich nach. Deshalb sind sie in der Hautpflege, besonders im Anti-Aging, so wichtig. Trotzdem gibt es Unterschiede zwischen den beiden Stoffen:

Hyaluronsäure (auch Hyaluron genannt) ist ein Mehrfachzucker, der im Körper produziert wird. Die herausragendste Eigenschaft von Hyaluronsäure ist ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern. Ein einziges Gramm Hyaluronsäure kann bis zu sechs Liter Wasser binden. Deshalb spielt Hyaluron eine so wichtige Rolle für das straffe und frische Aussehen der Haut. Es sorgt für genügend Feuchtigkeit und polstert die Haut auf. Außerdem ist Hyaluronsäure wichtig für die Gelenke und auch im Auge. Das Hyaluron wirkt dort als Schmiermittel und stellt auch hier genügend Feuchtigkeit bereit.

Kollagen (auch Collagen geschrieben) ist ein Protein, also ein Eiweiß. Es bildet Faserbündel, die vor allem im Bindegewebe unter der Haut vorkommen. Dort sorgt das Protein für die Struktur und damit auch für die Straffheit und Elastizität der Haut. Kollagen kommt außerdem in den Zähnen, Knochen, Knorpeln, Bändern und Sehnen vor.

Mit Lebensmitteln die Kollagenproduktion anregen

Die Ernährung spielt bei der Produktion von Kollagen eine wichtige Rolle.

Kollagenhaltige Lebensmittel sind fast alle tierischen Ursprungs und damit für ein vegetarisches oder veganes Leben nicht geeignet. Besonders viel Kollagen steckt in Fisch, Hähnchen und Rindfleisch. Vor allem Knochen- oder Fischbrühe enthält sehr viel Kollagen.

Aber es gibt auch die Möglichkeit, mit anderen Stoffen die Kollagenproduktion anzuregen. Zum Beispiel kannst du Bausteine des Proteins auch über Hülsenfrüchte, Erdnüsse, Weizenkeime, Reis oder Kürbiskerne zu dir nehmen. Auch Vitamin C, Vitamin E und Zink spielen eine Rolle. Vitamin C steckt in vielen Obst- und Gemüsesorten, zum Beispiel in Paprika, Zitrusfrüchten oder Beeren. Besonders viel Vitamin E bekommst du durch Pflanzenöle, Samen und Nüsse. Zink ist in Fleisch, Fisch, Eiern und Käse enthalten, aber auch in Getreide, Hülsenfrüchten und Nüssen.

Auch Hyaluronsäure kannst du in begrenztem Maß über die Ernährung zuführen. Lebensmittel mit besonders viel Hyaluron sind Goldbrasse, Makrele, Fleischbrühe, Kartoffeln, grünes Blattgemüse, Soja, Mandeln, Cashewkerne und Bananen.

Nahrungsergänzungsmittel für mehr Kollagen und Hyaluron

Wenn es mit der Ernährung nicht ganz optimal läuft oder du einige der genannten Lebensmittel nicht isst, dann können Nahrungsergänzungsmittel eine gute Möglichkeit sein. Die Auswahl ist groß. Die verschiedenen Präparate enthalten Kollagen und/oder Hyaluron selbst oder stellen dem Körper die Bausteine zur Verfügung, um die beiden Stoffe selbst zu produzieren.

Wenn du vegetarisch oder vegan lebst, solltest du dir die Nahrungsergänzungsmittel allerdings genauer anschauen. Da die meisten Quellen für Hyaluronsäure und Kollagen tierischen Ursprungs sind, stecken auch in den Kapseln, Pulvern und Drinks oft tierische Bestandteile.

Cremes mit Hyaluronsäure und Kollagen

Die bekannteste Art, die Haut mit Hyaluron und Kollagen zu versorgen, sind sicher Cremes und andere Produkte zur Hautpflege. Sie stellen der Haut große Mengen an Hyaluronsäure und Collagen zur Verfügung, um sie zu straffen und mit Feuchtigkeit zu versorgen.

Wenn du Cremes mit Hyaluronsäure oder Kollagen nutzen möchtest, solltest du auf hohe Qualität achten. Wenn in der Creme zu wenig Hyaluron und Collagen enthalten sind, dann wird oft keine ausreichende Wirkung gegen Falten und Co spürbar. Außerdem ist die Größe des Hyalurons entscheidend: Hyaluronsäure gibt es in unterschiedlicher Molekülgröße. Sogenannte langkettige Hyaluronsäure bleibt eher auf der Haut liegen und dringt nicht so tief in die unteren Hautschichten ein. Das sorgt zwar auch für ein angenehmeres Gefühl auf der Haut, verbessert aber Falten und trockene Haut nicht nachhaltig. Kurzkettige Hyaluronsäure kann tiefer in die Haut eindringen und dort wirken. Idealerweise sollte eine Creme mehrere Arten von Hyaluronsäure kombinieren.

Tropfen Hyaluronsäure

Schutz vor freien Radikalen für mehr Kollagen und Hyaluron

Dass die Produktion von Collagen und Hyaluron nachlässt, ist eine unumstößliche Tatsache. Aber du kannst beeinflussen, wie schnell dies geschieht. Dabei spielen die freien Radikalen eine wichtige Rolle. Sie zerstören Körperzellen. Das Kollagengerüst und die Hyaluronsäure unter der Haut sind sehr anfällig für diese Schäden. Wenn du dich vor freien Radikalen schützt, hilfst du deinem Körper deshalb, dich wieder besser mit Collagen und Hyaluron zu versorgen. Und so funktioniert das:

  • UV-Licht durch Sonneneinstrahlung setzt im Körper sehr viele Radikale frei. Eine gute Sonnencreme ist deshalb von entscheidender Bedeutung für den Schutz. Wichtig: Du brauchst den Sonnenschutz nicht nur im Winter, sondern das ganze Jahr hindurch. Auch im Winter oder bei trübem Wetter ist nämlich die UVA-Strahlung aktiv, die die Hautalterung beschleunigt.
  • Sogenannte Antioxidantien in der Nahrung machen freie Radikale unschädlich. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung trägt deshalb viel zum Schutz vor Zellschäden bei. Lebensmittel mit besonders vielen Antioxidantien sind Äpfel, Beeren, Brokkoli, Kartoffeln, Knoblauch, Nüsse und Hirse.
  • Rauchen ist Gift für alle Bemühungen im Anti-Aging. Durch das Rauchen werden viele Radikale freigesetzt und das sieht man an frühzeitiger Hautalterung. Verzichte deshalb deiner Haut und deiner Gesundheit zuliebe auf das Rauchen!
  • Auch Stress kann zu hohen Belastungen mit freien Radikalen führen. Achte deshalb auf einen möglichst entspannten Lebensstil! Gönne dir Pausen und echte Auszeiten! Lerne vielleicht eine Entspannungstechnik! Und nimm dein Leben einmal kritisch unter die Lupe, um Stressfaktoren zu erkennen!
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Mit Treatments die Kollagenproduktion anregen

Treatments, die die Haut stimulieren und ihre Regeneration fördern, bringen auch die Produktion von Kollagen und Hyaluronsäure wieder in Schwung. Dazu gehören zum Beispiel Microneedling oder chemische Peelings.

Eine sehr ausgefeilte und hochwirksame Methode hat das französische Unternehmen LPG mit endermologie® entwickelt. Sie kombiniert verschiedene Ansätze für ein intensives Komplettergebnis: Im Zentrum der Behandlung steht ein patentiertes medizinisches Gerät, das die Haut und das Bindegewebe anregt. Zusätzlich nutzt LPG Kosmetikprodukte, manuelle Techniken und Nahrungsergänzungsmittel. Mit dieser Kombination werden erstaunliche Ergebnisse möglich.

Die Methode endermologie® kann dem Körper helfen, wieder mehr Kollagen und Hyaluronsäure zu produzieren. Dadurch kannst du wieder viel schönere und straffere Haut bekommen. Auch Probleme mit Falten und trockener Haut können sich durch die Methode deutlich verbessern. Sie ist aber auch dafür geeignet, Venenprobleme zu reduzieren, das Bindegewebe zu straffen und Narben zu behandeln. Sogar bei der Abnahme kann endermologie® unterstützen.

Lass dich beraten, wie du mit dieser Methode deine Haut wieder mit ausreichend Kollagen und Hyaluronsäure versorgen kannst!