Innovative Zahnspangen: moderne und ästhetische Brackets für Erwachsene und Kinder

Zahnregulierungen sind für Kinder und Erwachsene ein häufiges Thema. Ob lose Zahnspangen oder feste Brackets in Frage kommen, hängt von der Zahnfehlstellung und dem Ziel der Behandlung ab. Bei vielen Fehlstellungen ist eine feste Zahnspange, sogenannte Brackets, notwendig. Doch welche Arten gibt es und welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? 

So kann das Ergebnis nach einer festen Zahnspange aussehen.

Brackets – die Allround-Zahnspange

Der Weg zum perfekten Lächeln führt bei komplexen Zahnfehlstellungen kaum an einer festen Zahnspange vorbei. Umgangssprachlich wird im Allgemeinen von Brackets gesprochen. Diese regulieren die Zähne mittels kleiner Halterungs-Plättchen, die auf der Außen- oder Innenseite der Zähne sitzen. Die Brackets sind über elastische Drähte und Gummiringe miteinander verbunden. Zusätzliche Federn helfen, die Zähne in die richtige Position zu drücken. Diese festen Zahnspangen bestehen aus Metall, Keramik oder Kunststoff.

Dauer der Behandlung – So bleiben die Zähne gerade

Die Behandlung mit einer festen Spange dauert in der Regel 1,5 bis 2,5 Jahre. Alle vier bis acht Wochen muss die Zahnspange bei einem Kontrolltermin überprüft werden. Die individuelle Behandlungsdauer ist von der Art der Zahnfehlstellung abhängig. Damit die Zähne nach der Zahnspange ihre individuell festgelegte Position halten, ist eine sogenannte Retention notwendig. Wir empfehlen eine lebenslange Stabilisierung, auch wenn das Wachstum schon abgeschlossen ist, denn „nichts im Leben ist so sicher wie die Veränderung". Eine Stabilisierung erfolgt mit herausnehmbaren Zahnspangen und festgeklebten Retainern an den Innenseiten der Zähne. Nur so können die Zähne auf Dauer gerade gehalten werden.  

Es gibt verschiedene Arten von Brackets oder festen Zahnspangen.

Welche Nachteile haben Brackets oder feste Zahnspangen?

Obwohl mit dieser Zahnspange nahezu jede Fehlstellung individuell regulierbar ist, können Brackets doch einige Nachteile haben:

  • Die transparenten festen Zahnspangen aus Keramik sind bis auf die Drähte relativ unauffällig und sind deshalb bei Jugendlichen und Erwachsenen sehr beliebt. Beißt man aber auf etwas Festes, sind Keramikbrackets anfälliger für Reparaturen im Vergleich zu Metallbrackets.
  • Kunststoff-Brackets verfärben sich leicht und sind nicht so stabil, daher kommen sie eher selten zum Einsatz.

Zu den größten Nachteilen der konventionellen festen Spange zählen aber, dass sich an den Brackets, Drähten und Gummiringen oft Speisereste sammeln und durch den Befestigungsmechanismus höhere Kräfte auf den Zahn wirken.

Eine schlechte Mundhygiene kann bei einer festen Zahnspange deshalb zu dauerhaften Schäden an den Zähnen führen.

Was sind selbstligierende Brackets?

Selbstligierende Brackets bilden in der Kieferorthopädie eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen festen Zahnspangen. Sie kommen ohne Befestigungsdrähte und Gummiringe aus und funktionieren über winzige Klappen, die den Bogen festhalten. Dadurch kann der Draht ideal gleiten, während die Reibung so gering wie möglich gehalten wird. "Bei vielen Zahnkorrekturen mussten früher oft gesunde Zähne gezogen werden oder der Kiefer mittels Expander erweitert werden", so die erfahrene Kieferorthopädin Dr. Marie-Catherine Klarkowski von der "relax & smile"-Alpenstyle-Praxis in München. Diese Behandlung verursacht oft unnötige Schmerzen und kann unter Umständen sogar das Aussehen negativ verändern. Mit neuen High-Tech-Zahnspangen müssen Zähne oft erst gar nicht gezogen werden.

Eine Frau hält ein Modell eines Gebisses mit Damon Brackets

Vorteile von neuen High-Tech-Zahnspangen für Kinder und Erwachsene

Moderne Brackets sind anders konstruiert und nahezu zahnfarben und deshalb kaum sichtbar. Da ultraleichte High-Tech-Bögen die Zähne viel schneller in die gewünschte Position bringen, dauern Behandlungen weniger lange als bei konventionellen Brackets. Die Patienten haben außerdem weniger Kontrolltermine. Die Behandlung ist schonender und sanfter als mit anderen festen Zahnspangen. Ein besonderer High-Tech-Schiebemechanismus ermöglicht Zahnbewegungen mit kleinen Kräften und geringster Reibung. Den Patienten bleiben Schmerzen erspart, was sowohl bei Kindern und Erwachsenen als eines der wichtigsten Argumente für neue Formen der festen Zahnspangen gilt. "Unser ganzheitlicher Behandlungsansatz sorgt neben perfekt ausgerichteten Zähnen und einem ästhetischen Gesichtsausdruck für ein funktionelles optimales Kiefersystem", so die Kieferorthopädin Dr. Klarkowski.

Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die reduzierte Plaqueanlagerung wegen der fehlenden Befestigungsligaturen und Elastics und die Zähne sind leichter zu  reinigen.

Wann zahlt die Krankenkasse?

Bei Kindern zahlt die gesetzliche Krankenkasse in Deutschland eine kieferorthopädische Behandlung ausschließlich bei medizinischer Notwendigkeit. Es gibt fünf kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG). Erst ab dem Schweregrad 3 zahlt die gesetzliche Krankenkasse. Allerdings sind hier oft lediglich herkömmliche Zahnspangen in den Leistungen inkludiert und die Eltern müssen die Differenz zu höherwertigen Materialien und Zahnspangen selbst übernehmen.

Eine Zahnzusatzversicherung kann hier aber Abhilfe schaffen. Diese zahlt – anders als die gesetzlichen Krankenkassen – oft schon bei geringen Fehlstellungen. Eine Zahnzusatzversicherung sollte allerdings vor der ersten Beratung abgeschlossen werden.

Brackets – Zahnspangen mit Wohlfühlfaktor

Mit modernen Brackets fällt dir nicht nur ein selbstbewusstes Lächeln wieder leichter, sie erleichtern auch die tägliche Mundhygiene. Die schonende Behandlung ist ein weiterer Pluspunkt für die innovative Art der Zahnregulierung. Einem ästhetischen Gesichtsausdruck mit perfekt ausgerichteten Zähnen steht so nichts mehr im Wege.

Der Experte dahinter

Klarkowski Marie-Catherine, Dr.

Dr. Marie-Catherine Klarkowski ist Fachzahnärztin für Kieferorthopädie und betreibt in München (Deutschland) die Kieferorthopädie relax&smile® für sanfte Kieferorthopädie.