Handystrahlung abschirmen – Tipps zur Begrenzung der Strahlungsbelastung durch Mobiltelefone: Podcast mit Jochen Seipel

Die Exposition gegenüber der Strahlung von Mobiltelefonen, WLAN Netzen und Telefonmasten ist für die meisten von uns eine Selbstverständlichkeit – ob Zuhause, in der Arbeit, während wir im Bett etwas lesen oder gar im Schlaf. Die wenigsten von uns machen sich jedoch Gedanken um eine Abschirmung oder gar um Strahlenschutz. Unsere Telefone sind ja immerhin fast die ganze Zeit bei uns, in der Wohnung, während wir unterwegs sind, viele nehmen sie sogar mit ins Schlafzimmer, häufig direkt ans Bett. Kein Wunder, stellen sie doch – in Verbindung mit WLAN und elektromagnetischen Feldern – unsere Verbindung zur Welt dar.

Sie produzieren laut den Aussagen des in Deutschland zuständigen Bundesamtes für Strahlenschutz BfS jedoch leider auch jede Menge Elektrosmog. Deshalb suchen immer mehr Menschen nach Wegen, wie sie sich vor Handystrahlung abschirmen können. Doch wie erreicht man eine wirksame Abschirmung oder einen Strahlenschutz, ohne den ganzen Tag in einer bleiernen Taucherglocke umherzuwandern? Die folgenden Tipps helfen dir, dich vor Elektrosmog zu schützen

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Warum solltest du dich gegen Handystrahlung abschirmen?

Wenn du dein Handy neben deinen Kopf hältst oder ein Smartphone am Körper trägst, ja selbst dann, wenn du nur kurz deine E-Mail-Adresse für dieses nette kleine Onlinegewinnspiel einträgst, kannst du bis zu 50 Prozent der übertragenen elektromagnetischen Strahlung absorbieren, falls dein iPhone, Samsung Galaxy, Tablet, etc. nicht in einer Strahlenschutz-Handytasche steckt. Deshalb ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, mit denen sich die Handystrahlung abschirmen und ein Schutz vor Elektrosmog erreichen lässt. 

Einen wirksamen Strahlenschutz vor den negativen Auswirkungen von Elektrosmog sowie eine effektive Möglichkeit, wie du Handystrahlung abschirmen kannst, bieten dir zum Beispiel die Produkte von Vivobase. Sie erreichen eine Harmonisierung der Auswirkungen der Strahlenbelastung, indem die Wassermoleküle im Körper daran gehindert werden, hoch- und niederfrequenter elektromagnetischer Strahlung zu folgen. Dies führt dazu, dass die Zellen im Körper wieder genügend Wasser aufnehmen können und die schädliche Wirkung von Elektrosmog sehr stark reduziert wird. Es gibt allerdings noch andere Wege zur Abschirmung und zum Schutz vor Elektrosmog, die du in deinen Alltag integrieren kannst.

Eine Frau telefoniert mit ihrem Handy und lächelt dabei. Sie macht sich wohl keine Gedanken darüber, ob man Handystrahlung abschirmen sollte.

Wenig Körperkontakt, wenn Abschirmung keine Option ist

Das in Deutschland für Strahlung zuständige Bundesamt BfS empfiehlt, wann immer es geht, ein Handy oder Smartphone nicht am Kopf oder am Körper zu benutzen oder zu tragen, wenn du dich vor Elektrosmog schützen willst. Das ist vor allem in deiner Wohnung, ganz besonders aber in deinem Schlafzimmer wichtig.

Im und ums Bett solltest du für eine gute Abschirmung gegen Elektrosmog sorgen! Du kannst dich auch schützen, indem du WLAN und Smartphone in deinem Schlafzimmer oder zum Schlafen einfach ausschaltest. Die meisten Hersteller empfehlen zudem, beim Telefonieren einen Abstand von mindestens einem Zentimeter zwischen dir und deinem Smartphone einzuhalten – und zwar unabhängig davon, ob du einen Handy-Strahlenschutz oder ein Gerät zur Absorption von WLAN- und Handy-Strahlung nutzt.

Schutz gegen Elektrosmog durch Texten statt Telefonieren

Textnachrichten sind auch eine gute Hilfe beim Strahlenschutz vor Elektrosmog. Beim Schreiben von SMS wird das Gerät normalerweise in der Hand gehalten und ist somit weiter vom Körper entfernt als beim Telefonieren. Dieser Abstand wirkt zwar nicht direkt als Elektrosmog-Abschirmung, hilft aber laut Bundesamt beim Strahlenschutz, indem er einen viel größeren Puffer zwischen dir und der elektromagnetischen Strahlung schafft. 

Wenn du mit dem Handy telefonieren musst, ob im Schlafzimmer oder beim Gassigehen mit dem Hund, benutze die Freisprecheinrichtung oder ein verkabeltes Headset, wenn keine Hilfsmittel zur Abschirmung oder zum Strahlenschutz verfügbar sind! 

Eine Person schreibt eine Textnachricht auf einem Smartphone.

Strahlenschutz durch Freisprechen oder kabelgebundene Headsets

Hältst du das Smartphone für einen Anruf an deinen Kopf, ist die Menge der Strahlung, die dein Kopf absorbiert, besonders hoch. Je nachdem, wo du bist, hat dein Körper wahrscheinlich eh schon genug damit zu tun, sich gegen die anderen Strahlenquellen wie WLAN, Fernseher oder DECT-Telefone zu wehren.

Die Absorption von elektromagnetischer Strahlung, die von iPhone, Samsung Galaxy Note, Google Pixel & Co ausgeht, ist am beunruhigendsten, wenn ein Gerät direkt an deinem Körper anliegt, zum Beispiel in der Tasche einer Hose oder eines Mantels. Die Nutzung der Freisprechfunktion oder auch eines kabelgebundenen Headsets reduziert die Menge der elektromagnetischen Strahlen, denen du ausgesetzt bist. Leg dir zum Beispiel überall ein paar Kopfhörer für dein Handy bereit – im Schlafzimmer, im Bad oder in der Küche –, damit du immer vorbereitet bist!

Ein Smartphone und diverse Gadgets wie Kopfhörer und Bluetooth-Lautsprecher liegen auf einem Holztisch.

Beim Sprechen die Seiten des Kopfes wechseln

Elektrosmog-Abschirmung ist nicht immer eine Option, irgendwo ist schließlich meistens ein aktives WLAN, ein Fernseher oder eine andere Strahlenquelle, die kurzwellige, hochfrequente oder elektromagnetische Strahlen aussendet. Doch es gibt ja auch Methoden zum Strahlenschutz.

Da wären zum Beispiel Strahlenschutz-Handytaschen, strahlungsarme Handys sowie viele weitere ähnliche Hilfsmittel zur Elektrosmog-Abschirmung. Du könntest auch daran denken, während eines Gesprächs mit deinem Smartphone regelmäßig die Seiten zu wechseln, um die einseitige Strahlenbelastung deines Kopfes zu reduzieren! Die meisten von uns benutzen immer die gleiche Hand, um das Handy zu halten, wenn wir sprechen. Der Versuch, hin und wieder auf die andere Hand zu wechseln, dient zwar nicht unbedingt der Abschirmung gegen Elektrosmog. Es wird aber dazu beitragen, dass nicht immer nur eine Seite deines Kopfes den gesamten Elektrosmog abbekommt. 

Eine Illustration der beiden Körperhälften eines Menschen in der Profilansicht, wobei die Körper und Köpfe aus Zahnrädern bestehen.

Fazit – Werte für Strahlung und Emissionen checken  

Verschiedene Marken und Modelle von Handys, Smartphones oder auch WLAN Routern verursachen unterschiedliche Belastungswerte für Elektrosmog bei Menschen. Das kann den Strahlenschutz etwas kompliziert machen. Die Strahlungswerte werden durch die Kenntnis des sogenannten SAR-Wertes oder der spezifischen Absorptionsrate von Handys, WLAN emittierenden Geräten und anderen Strahlenquellen überprüft.

Der SAR-Wert eines Smartphones oder Handys zeigt an, wie viel der Strahlung im Körpergewebe absorbiert wird. Aus diesem Grund ist es am besten, wenn der SAR-Wert so niedrig wie möglich ist. Der vom zuständigen Bundesamt BfS als unbedenklich geltende Höchstwert beträgt circa 1 Watt pro Kilogramm Körpergewicht. Um zu überprüfen, ob Strahlungswerte von Handys, Smartphones und ähnlichen Geräten zu hoch sind, hast du mehrere Möglichkeiten:

  • eine Suche auf einer Webseite durchführen, die SAR-Werte verschiedener Mobiltelefonmodelle sammelt, zum Beispiel bei einem Bundesamt,
  • die Webseite des Telefonherstellers besuchen,
  • die Bedienungsanleitung des Geräts prüfen,
  • den SAR-Wert in den Einstellungen des Smartphones suchen.

Auch wenn es unmöglich sein mag, schädliche Strahlung vollständig zu vermeiden, so wirft dieser Artikel doch ein wenig Licht darauf, wie du dich und dein Zuhause bis zu einem gewissen Grad davor schützen kannst. Also: Bleib strahlungsfrei, bleib gesund!

Eine Nahaufnahme des rechten Ohrs einer Frau im Profil.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.



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