Immunbooster Schlaf: Gesundheit von nächtlicher Erholung abhängig - Experten-Podcast mit Rudolf Wieser

Jeder braucht ein gestärktes Immunsystem. Dass der Ausdruck "sich gesund schlafen" tatsächlich etwas für sich hat, wissen aber die wenigsten. Wer gut und ausreichend schläft, stärkt sein Immunsystem und ist weniger anfällig für Infekte. Was wichtig für deinen Schlaf ist und wie du Schlafprobleme vermeiden kannst, erfährst du hier.

Wie beeinflusst der Schlaf das Immunsystem?

Gesunder Schlaf ist wichtiger als man denkt. Denn wie wir schlafen, beeinflusst nicht nur die Energie, mit der wir durch das Leben gehen. "Der Schlaf hat einen hohen Anteil an einem gestärkten Immunsystem", weiß Schlafexperte Rudolf Wieser. "Selbstverständlich trägt auch ein gesunder Lebenswandel dazu bei." Gute Ernährung, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und der weitgehende Verzicht auf Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten helfen dem Immunsystem auf die Sprünge. Dass ein gesunder Schlaf aber mindestens genauso wichtig für das Immunsystem ist, übersehen viele Menschen oft.

"Zu einem guten Schlaf gehört, dass ich regelmäßig, gut, tief und fest schlafe", erklärt Rudolf Wieser. Menschen, die unter Schlafmangel oder Problemen beim Ein- und Durchschlafen leiden, greifen oft zu früh zu Medikamenten. Dabei kann man mit einfachen Mitteln für einen guten und gesunden Schlaf sorgen, ohne den Körper dabei unnötig zu belasten. Menschen, die gut schlafen, haben ein außerordentliches Wohlbefinden, sind energiegeladen und positiv.

Bisher wusste man nicht viel darüber, wie Schlaf das Immunsystem ganz genau beeinflussen kann. Wissenschaftler der Uni Tübingen und der Uni Lübeck konnten aber in einer Studie zeigen, dass bereits drei Stunden weniger Schlaf in der Nacht die Funktion der T-Zellen stark beeinträchtigt.

T-Zellen zirkulieren im Blut und suchen dort nach Krankheitserregern. Sie erkennen diese oder infizierte Zellen, docken an diese an und beseitigen sie. Durch die Studie wurde gezeigt, dass bei Teilnehmern mit wenig bis gar keinem Schlaf die Fähigkeit der T-Zellen zum Andocken und damit zur Beseitigung der Krankheitserreger enorm eingeschränkt war. Im Zuge dieser Studie wurde außerdem bewiesen, dass Adrenalin, Prostaglandine und Adenosin diesen Andock-Vorgang weiter reduzierten. Diese Botenstoffe sorgen auch bei Stress oder bei Erkrankungen wie Krebs für eine Herabsetzung des Immunsystems.

Frau stärkt beim Schlafen ihr Immunsystem

Welche Folgen haben Schlafstörungen und Schlafmangel auf Dauer?

Der Mensch verbringt ein Drittel seines Lebens im Schlaf. "Es gibt keine bestimmte Anzahl von Stunden, die man mit Schlaf verbringen muss", so Rudolf Wieser. Etwa 6 bis 8 Stunden Schlaf sollte ein Mensch im Durchschnitt pro Nacht bekommen. Es gibt aber auch Menschen, die mit weniger Stunden Schlaf auskommen. "Das richtige Maß an Schlaf findet man dann, wenn man auf seinen eigenen Körper hört", erklärt der Schlafexperte. Tut man das nicht und versucht, auf Dauer weniger zu schlafen, bedeutet das in der Folge für den Körper Stress.

Schlafmediziner vergleichen einen akuten Schlafmangel mit einer durchzechten Nacht. Wer mehrere Nächte hintereinander schlecht schläft oder weniger als sechs Stunden Schlaf bekommt, ist nicht nur müde. Die Reaktionszeit des Gehirns und die Urteilskraft sind so weit eingeschränkt wie bei einem Menschen mit etwa einem Promille Alkohol im Blut. Neben dem Gehirn leidet aber auch das Immunsystem aufgrund des Schlafmangels. Eine höhere Anfälligkeit für Infekte ist ein Symptom für eine angeschlagene Gesundheit, die durchaus mit zu wenig Stunden Schlaf zusammenhängen kann.  

Ein bis zwei Stunden Schlaf weniger erhöhen Herzfrequenz und Blutdruck, denn bei Schlafmangel reagiert der Körper wie bei Stress oder Bedrohung. Das Stresshormon im Körper steigt. Dauerhafter Schlafmangel kann daher zu einem erhöhten Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Was kann man für einen erholsamen Schlaf beitragen?

Menschen, die an ständigem Schlafmangel leiden, sollten auf die Umgebung achten, in der sie täglich einschlafen:

  • Wie sieht das Schlafzimmer aus?
  • Hältst du dich dort gerne auf?
  • Ist es aufgeräumt?
  • Enthält es Materialien, mit denen du dich wohlfühlst?

Ein guter Schlaf ist auch sehr stark davon abhängig, worauf du schläfst. Kannst du dich in dein Bett einkuscheln und so richtig entspannen? "Wir besitzen viele Antennen, mit denen wir unsere Umwelt sehr genau wahrnehmen", weiß Rudolf Wieser. "Das passiert auch noch im Schlaf."

Ist unser Schlafzimmer unaufgeräumt, kalt, kahl und leer, fühlen wir uns dort nicht wohl. Der Schlaf ist anders als in einem gemütlichen und kuscheligen Schlafzimmer. Ein anderes Extrem wäre, wenn sich im Schlafzimmer beispielsweise Arbeitsmaterial stapelt oder sich gar das Büro im Schlafzimmer befindet. In diesem Fall schaltet unser Gehirn selbst in der Nacht nicht völlig ab. "Wer seine Arbeit mit nach Hause und sogar ins Schlafzimmer nimmt, der tut sich schwer, am Abend und in der Nacht loszulassen. Die Work-Life-Balance stimmt nicht mehr", erklärt Wieser. Die unbewusst wahrgenommenen Reize versetzen den Körper in ständigen Stress. Die Folge - Schlafprobleme und Schlafmangel. Wer ständig müde und energielos durch das Leben geht, riskiert auf Dauer seine Gesundheit.

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Welchen Einfluss hat die Zirbe auf den Schlaf?

Einer der wichtigsten Faktoren für einen erholsamen Schlaf ist die Umgebung im eigenen Schlafzimmer. Schlafexperte Rudolf Wieser hat sich mit seinem Unternehmen Alpenrelax auf natürliche Schlafsysteme spezialisiert. Dabei spielt Zirbenholz ein zentrales Thema für einen gesunden Schlaf. Denn die Zirbe besitzt besonders positiv-energetische Eigenschaften, die für unseren Schlaf wichtig sind. So wurden der Zirbe laut Studie folgende Wirkungen auf den Schlaf nachgesagt:

  • Entspannung und Beruhigung bei körperlichen und psychischen Belastungen
  • Reduzierung der Herzfrequenz (ca. 3.500 Pulsschläge/Tag)
  • Erhöhung und Erholung des vegetativen Nervensystems
  • Verminderung der Wetterfühligkeit
  • Kreislaufstabilisation bei schwankendem Luftdruck
  • Vorbeugung gegen Schlafstörungen
  • antibakterielle Wirkung
  • Behinderung der Entwicklung von Kleidermotten

In einem Bett aus Zirbenholz oder in einem Zirbenschlafzimmer sollen Menschen besser schlafen und sich damit fitter und ausgeruhter fühlen. Das kann das Wohlbefinden stärken, macht ausgeglichener und soll auch einen enorm positiven Effekt auf das Immunsystem haben.

Übrigens trägt auch die Bettwäsche sehr viel zum erholsamen Schlaf bei. Eine AlpenRelax® Bio-Klimadecke mit komplett natürlicher TENCEL®-Faser gleicht Temperaturschwankungen aus und sorgt mit seiner extrem hohen Atmungsaktivität für optimales Feuchtigkeitsmanagement.

Wer noch mehr für einen gesunden Schlaf tun will: Die Energetisierung nach der METAVITAL-ENERGY-Balance Methode kann einen ersten Schritt in ein völlig neues Lebensgefühl bedeuten. Diese Methode zielt auf Körper, Geist und Seele ab und kann schädliche geopathische Felder wie Erdstrahlen und Wasseradern im Schlafbereich mindern. Mit diesem System steht einem völlig neuen Gefühl beim Einschlafen und tiefen Durchschlafen nichts mehr im Weg.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.



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