Haarausfall durch Corona: Kann das sein?

Neben vielen anderen Nachwirkungen kann eine Corona-Infektion auch zu Haarausfall führen. Auch wenn das nicht die schlimmste mögliche Folge der Erkrankung ist, macht das Problem vielen Betroffenen sehr zu schaffen. Wie entsteht Haarausfall durch Corona und was kann man dagegen tun? Mit dieser Frage haben wir uns zusammen mit Andrea Brand beschäftigt. Sie erklärt die Ursachen und Maßnahmen bei Corona-Haarausfall im Podcast.

Was haben Haarausfall und Corona miteinander zu tun?

Haarexpertin Andrea Brand macht schon seit eineinhalb Jahren die Beobachtung, dass vermehrt Menschen mit Haarausfall in ihren Salon kommen oder bei ihrer Info-Hotline anrufen. Sehr häufig stellt sich dann auf Nachfragen heraus, dass die Betroffenen einige Wochen zuvor eine Corona-Infektion durchlebt haben. Dieser Zusammenhang wurde inzwischen auch durch erste Studien bestätigt.

Andrea Brand sieht vier verschiedene Ursachen, die bei einer Covid-Infektion zu Haarausfall führen können:

  1. Jede schwerere Erkrankung ist eine große Belastung für den Körper und das Immunsystem. Es werden sehr viele Nährstoffe gebraucht, um die Krankheit zu bekämpfen und den Körper im Gleichgewicht zu halten. Diese Nährstoffe, zum Beispiel Mineralien, können dann den Haarwurzeln fehlen, sodass diese unterversorgt sind.
  2. Das Coronavirus kann die Blutgefäße beeinträchtigen. Gerade die ganz feinen Kapillargefäße verstopfen durch die Erkrankung leicht, sodass die Durchblutung gestört ist. Jede einzelne Haarwurzel wird mit einem winzigen Blutgefäß versorgt und kann sich deshalb leicht verschließen. Dann wird die Haarwurzel nicht mehr ausreichend versorgt und das Haar fällt aus.
  3. Durch eine Corona-Infektion kann auch die Leber stark belastet sein. Sie ist dafür zuständig, Giftstoffe und schädliche Stoffwechselprodukte abzubauen und aus dem Körper zu leiten. Die Leber steht aber auch mit den Haaren in einer engen Verbindung. Andrea Brand sagt im Podcast: "Eine geschwächte Leber macht sehr oft auch schwaches Haar."
  4. Und schließlich verursacht eine Corona-Erkrankung in Verbindung mit der Quarantäne und möglichen Ängsten auch sehr viel Stress. Diese Belastung zeigt sich schnell an den Haaren, die dann vermehrt ausgehen.
Frau betrachtet skeptisch ihre Haare

Wie sieht Haarausfall nach Corona aus?

Nach der Erfahrung von Andrea Brand wenden sich vor allem Menschen an sie, die vermehrt Haare in der Bürste finden. Die Haare gehen also nicht an bestimmten Stellen aus, sondern diffus über den ganzen Kopf verteilt. Der Haarausfall beginnt etwa sechs bis acht Wochen nach der Corona-Erkrankung.

Dies ist auch der Zeitpunkt, an dem die Haare generell auf Belastungen reagieren, erklärt Andrea Brand im Podcast. Stresssituationen, Klimaveränderungen, Diäten, Mangelerscheinungen und viele andere Gründe können zu einer Art Fehlzündung an den Haarwurzeln führen. Aufgrund des Wachstumszyklus eines Haares fällt dann erst nach etwa sechs Wochen der Haarausfall auf. Weitere sechs bis acht Wochen später ist der Spuk dann meist vorbei, vor allem wenn man die Haare entsprechend unterstützt.

Mann mit wenig Haar bürstet seine Kopfhaut

Was kann man gegen Haarausfall nach einer Covid-Erkrankung tun?

Andrea Brand empfiehlt drei Dinge, die du gegen den Haarausfall nach einer Corona-Infektion unternehmen kannst:

  1. Rege die Durchblutung der Kopfhaut durch Bürsten an! Dafür benutzt du eine Naturhaarbürste. Am Morgen nimmst du den Kopf nach unten, etwa auf Herzhöhe, und bürstest Haare und Kopfhaut gründlich. Viele Menschen mit Haarausfall fassen Haare und Kopfhaut kaum noch an, um nicht noch mehr Haarverluste zu riskieren. Das schadet jedoch der Kopfhaut noch mehr.
  2. Eine Kur mit Mariendistelkapseln kann die Leber unterstützen. Dieses pflanzliche Mittel kann helfen, Leberzellen zu entgiften und sogar wieder aufzubauen. Durch diese Unterstützung kräftigst du einerseits die Leber und andererseits auch dein Haar. Denn der Zusammenhang zwischen beiden ist vielen Experten längst bekannt.
  3. Außerdem kannst du deine Haare mit Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen, die speziell für das Haarwachstum entwickelt wurden. So versorgst du die Haare mit Nährstoffen, die sie durch den erhöhten Verbrauch während der Krankheit vielleicht nicht in ausreichender Menge bekommen haben. Dazu eignet sich besonders gut die Essenz Hairlexier, die von Andrea Brand gemeinsam mit ihrer Schwester Christiane entwickelt wurde. Es wird ein- bis zweimal täglich angewandt, um die Haare zu unterstützen.

Wenn du diese Tipps befolgst, bist du am besten Weg, damit der Haarausfall nach einer Coronaerkrankung schnell wieder vorbei ist. Nach einigen Wochen sollte sich das Problem deutlich verbessert haben.

Darstellung eines Haares, das schützend umhüllt wird

Wie hilft Hairlexier® bei Haarausfall?

Hairlexier® ist ein Haarserum, das kurmäßig angewendet werden kann, um die Haare zu kräftigen und Haarausfall entgegenzuwirken. Die neue Rezeptur von Hairlexier® ist rein vegan und damit für jeden Lebensstil problemlos verwendbar. Es gibt ein Serum für Männer und eines für Frauen, weil die Ursachen und Formen des Haarausfalls bei den Geschlechtern unterschiedlich sein können. In Hairlexier für Frauen steckt unter anderem Lavendel gegen Entzündungen. Bei Männern findet sich Sandelholz, das die männlichen Haarwurzeln besonders effektiv unterstützt.

In Hairlexier® stecken jede Menge Superfoods für die Haare, sodass diese direkt von außen mit wertvollen Nährstoffen versorgt werden. Anders als beim Einnehmen von Nahrungsergänzungsmitteln kommen die Nährstoffe so direkt und sehr schnell dem Haar zugute. Rosmarin regt die Durchblutung an, Aloe Vera beruhigt die gestresste Kopfhaut, Kamille und Panthenol wirken Entzündungen entgegen. Außerdem enthält Hairlexier einen Komplex verschiedener Aminosäuren, der die Produktion des Farbstoffs Melanin länger aktiv hält. Dadurch werden die Haare nicht so schnell grau.

Die Anwendung des Serums ist ganz einfach und kann gut in den Alltag integriert werden:

  1. Vor der Nutzung solltest du das Fläschchen mit dem Serum leicht schütteln oder schwenken, damit sich die Inhaltsstoffe und Öle gut vermischen.
  2. Gib zwei bis drei Tropfen von Hairlexier® auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut. Wenn du die ganze Kopfhaut behandelst, brauchst du etwa eine halbe Pipette voll. Dadurch ist das Serum sehr ergiebig und die Frisur leidet nicht unter der Anwendung.
  3. Massiere Hairlexier sanft in die Kopfhaut ein! Bei schwerwiegenden Problemen wie massivem Haarausfall kannst du das Serum zweimal täglich anwenden.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.

Der Experte dahinter
Friseurin Andrea Brand, Haarcienda Eschwege

Brand Andrea

Andrea Brand ist selbstständige Friseurmeisterin und Beraterin für ganzheitliche Haargesundheit. In Eschwege (Deutschland) befindet sich ihr Salon „Haarcienda“.



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