Haartransplantation in Salzburg - Revolutionäre ARTAS Methode verhilft Patienten zu vollem Haar

Mehr als 70 % aller Männer und 40 % aller Frauen sind in ihrem Leben mindestens einmal in irgendeiner Form von Haarausfall betroffen. "Für viele Menschen ist das eine enorme Belastung für die Psyche", weiß Dr. Alexander Papp vom P-HEALTH Zentrum für Gesunde Schönheit in Salzburg. Er bietet als ein Pionier in Österreich in seiner Praxis Haartransplantationen mittels Roboter an. Die Behandlung verspricht viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Behandlungen und revolutionäre Ergebnisse.

Mann betrachtet seinen Haarausfall im Spiegel

Bei Haarausfall Haartransplantation in Salzburg mit modernster Technik

Jeder Mensch hat zwischen 85.000 und 150.000 Haare. Davon verlieren wir im Schnitt etwa 100 pro Tag. Beim Haarewaschen kann das bis auf 300 Haare ansteigen, was völlig normal ist. "Von Haarausfall spricht man erst, wenn deutlich größere Mengen Haare über längere Zeit ausfallen", erklärt Dr. Alexander Papp, Facharzt für ästhetische, rekonstruktive und plastische Chirurgie im schönen Salzburg in Österreich. Dr. Papp führt das P-Health Zentrum für Gesunde Schönheit in Salzburg, das neben anderen Behandlungen auch ein Kompetenzzentrum für Haarausfall und Kopfhautprobleme beinhaltet. Dort werden Haartransplantationen mittels revolutionärer Technik durchgeführt, die viele Vorteile gegenüber der herkömmlichen FUE-Methode bietet.

Welche Ursachen für Haarausfall gibt es?

"Die Ursachen von Haarausfall sind sehr gut erforscht", weiß Dr. Papp. Sie beschränken sich im Wesentlichen auf drei Punkte:

  1. Erblich bedingter Haarausfall: Diese Form betrifft etwa die Hälfte der Männer im Alter zwischen 25 und 60 Jahren und 10 bis 20 % der Frauen. Dabei reagieren Haarwurzelzellen sehr empfindlich auf Sexualhormone. Weil Männer mehr Sexualhormone als Frauen besitzen, sind sie häufiger betroffen. Bei Frauen tritt der Haarausfall meist nach der Geburt oder der Menopause, also bei einer Hormonumstellung, auf.
     
  2. Kreisrunder Haarausfall: Dabei bilden sich auf der Kopfhaut mehrere runde und kahle Stellen. Zwar sind die Ursachen nicht restlos geklärt, es handelt sich dabei aber oft um eine Autoimmunerkrankung. Haarwurzeln entzünden sich chronisch und bleiben deshalb zu lange in der Ruhephase. Frauen im Alter zwischen 20 und 40 Jahren sind von dieser Form des Haarausfalls häufiger betroffen als Männer.
     
  3. Die Haare gehen büschelweise an verschiedenen Stellen aus. Ursache dafür sind Mangelerscheinungen (Zink, Biotin, Eisen), aber auch Fehlfunktionen der Schilddrüse, Infektionen, Krebs, Diabetes, Lebererkrankungen oder Medikamente. Besonders COVID 19 hat den büschelweisen Haarausfall eklatant ansteigen lassen.

ARTAS Haartransplantation bei Haarausfall

In einer Gesellschaft, in der Selbstoptimierung und Aussehen eine wichtige Rolle spielen, wirkt sich Haarausfall bei vielen enorm auf die Psyche aus. Denn dichtes, gesundes und glänzendes Haar steht oft für Erfolg und Schönheit. "Ein hoher Haaransatz, kahle Stellen, schütteres Haar oder eine beginnende Glatze können für die Betroffenen sehr auf Kosten des Selbstbewusstseins und des Selbstwerts von Patienten gehen. Eine Transplantation kann hier die Lösung sein", weiß Dr. Alexander Papp.

Eine Haartransplantation oder Haarverpflanzung zählt bei hormonellem und genetisch bedingtem Haarausfall zu den erfolgversprechendsten Methoden. Doch welche Methode für Haartransplantationen ist die beste? "Wir empfehlen im Zentrum für Gesunde Schönheit in Salzburg die ARTAS-Methode für eine Haartransplantation", so Dr. Papp. Seit 2016 hat sich diese Methode für Haartransplantationen etabliert. Wurden die Haarwurzeln zur Transplantation bisher vom Chirurgen oder Dermatologen in stundenlanger, mühevoller Handarbeit entnommen und aufbereitet, wird diese Methode nun mit dem hochpräzisen ARTAS Haar-Roboter automatisiert und verkürzt. 

Die Technik dieser Form der Transplantation gibt es erst seit 2016. In Österreich hat sie Dr. Alexander Papp nun in seinem P-HEALTH Zentrum in Salzburg etabliert. Dabei legt der Chirurg Wert auf eine Haartransplantation inklusive nachhaltiger Behandlung mittels Trichologie.

Die Trichologie ist ein spezielles Teilgebiet der Dermatologie und beschäftigt sich mit Haaren und Kopfhaut. Für eine erfolgreiche Haartransplantation werden im Zentrum für Gesunde Schönheit in Salzburg Haarstruktur und Kopfhaut analysiert. So können Anomalien oder Ungleichgewichte festgestellt und Ursachen von Haarausfall identifiziert werden. "Auf Basis dieser Analyse wird ein persönlicher Behandlungsplan mit individuellen und rein pflanzlichen Seren zusammengestellt, die Haare und Kopfhaut von Umweltgiften befreien und mit Nährstoffen versorgen. So kommt die Kopfhaut wieder ins Gleichgewicht, das Haarwachstum wird angeregt und eine Haartransplantation wirkt nachhaltig."

Eine Grafik zeigt eine Haartransplantation mit Eigenhaar

Wie funktioniert die ARTAS Haartransplantation mittels Roboter?

Bei der bisher üblichen FUE-Methode (Follicular Unit Methode) wurden Haarbündel (Grafts) mit der Pinzette und manuell entnommen (Unit Extraction) und die Transplantation manuell durchgeführt. Beim neuen ARTAS Verfahren werden die Grafts von einem Roboter präzise "geerntet" und wieder verpflanzt. Entgegen der herkömmlichen FUE-Methode werden hier bei der Haartransplantation kaum Haarfollikel oder Haarwurzeln beschädigt.

Ablauf der Haarverpflanzung mittels ARTAS System

Vor der Entnahme:

  1. Die Kopfhautanalyse mittels Microkamera gibt Aufschluss über die Ursachen: Aufgrund der Ergebnisse wird eine Behandlung mit Hydro-Scalp vor der Haartransplantation durchgeführt.
  2. Das spätere Ergebnis der Haarverpflanzung und der gewünschten Haarmenge wird vorab im ARTAS Hair Studio dreidimensional am Monitor dargestellt. Dabei werden in mehreren 3D-Fotoskizzen die gewünschte Haardichte, die Anordnung und die Wuchsrichtung dargestellt. Mit diesen Daten kann die Haarkanalöffnung (Inzision) bei der Haarentnahme genau vom ARTAS Roboter umgesetzt werden.

Entnahme:

  1. Der Hinterkopf wird gescannt, um nur gesunde und vitale Haare zu entnehmen.
  2. Vermessung des Austrittswinkels, um Haare mit möglichst langer Lebensdauer zu wählen.
  3. Örtliche Betäubung der Kopfhaut zur schmerzfreien Behandlung.
  4. Entnahme der Grafts (Follicular Units) durch den Roboterarm. Diese Grafts bestehen aus Haarbündeln mit bis zu 5 Haaren. Durch die präzise Entnahme entstehen kaum sichtbare punktförmige Narben an der Entnahmestelle. Für ein ideales Ergebnis sollten nicht mehr als 2000 Grafts entnommen werden. Die Entnahme dauert etwa 1 bis 3 Stunden.
  5. Danach werden die Haare in einer nährstoffreichen Lösung aufbereitet, damit die Vitalität der Haare vorhanden bleibt.
  6. Unter einem hochauflösenden Spezial-Mikroskop werden die Haare untersucht und präpariert, um eventuelle Schäden auszuschließen. Dazu werden die Grafts nach Haaranzahl (1er-, 2er-, 3er-, 4er-Grafts) sortiert.

Implantation:

  1. Mittels präoperativen 3-D-Plans auf Basis der Daten des Patienten können 3D-Fotoskizzen erstellt werden, die Haardichte und Wuchsrichtung im Transplantationsbereich festlegen.
  2. Die Areale am Kopf des Patienten werden auf die Behandlung vorbereitet und örtlich betäubt.
  3. Der ARTAS Roboter wird bestückt und kalibriert.
  4. Die Transplantation beginnt (Dauer: 2,5 bis 3 Stunden)

Welche Vorteile bietet die Haartransplantation mit dem Roboter?

Das Verfahren der Transplantation mittels Roboter bietet viele Vorteile:

  • Die Chance, dass sich transplantierte Haare optimal einwachsen, erhöht sich durch diese Technik auf 98 %.
  • Die Haartransplantation ist für ein ungeübtes Auge kaum erkennbar.
  • Da bei der Haartransplantation nur wenige punktförmige Narben entstehen, sind die Patienten bereits nach wenigen Tagen wieder einsatzfähig.

Für eine erfolgreiche Haartransplantation ist die Nachsorge mindestens genauso wichtig wie die Haarverpflanzung selbst", erklärt Dr. Papp. Kopfhautbehandlungen, regelmäßige Follow-ups mit ganz speziellen Physiocoiffeur-Produkten und Hydro-Scalp-Behandlungen reduzieren den THC-Gehalt in den Haarwurzeln und sorgen für ein schönes und nachhaltiges Ergebnis.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.

Der Experte dahinter
Dr. Alexander Papp, Salzburg

Papp Alexander, Dr.

Dr. med. Alexander Benedict Papp ist plastischer und ästhetischer Chirurg sowie Wiederherstellungschirurg in Salzburg und spezialisiert auf minimal-invasive Behandlungsmethoden.