Kennst du schon diese Neurodermitis Hautpflege-Tipps?

Bei trockener und empfindlicher Haut haben kleine Reizungen große Auswirkungen. Um eine Verschlechterung des Hautbildes zu vermeiden, sind die richtige Pflege und Reinigung absolute Grundvoraussetzungen. Was jedoch nicht ganz einfach ist, ist bei Neurodermitis die Hautpflege. Hier geben wir dir Tipps für schonende Hautreinigung und was du bei der täglichen Pflege unbedingt beachten solltest.

Inhalt:

Eine Frau kratzt ihren Arm wegen Neurodermitis, Hautpflege nicht ganz einfach

Neurodermitis: Hautpflege ist das A und O

Zu den typischen Symptomen der Hauterkrankung Neurodermitis (Atopische Dermatitis) zählen Juckreiz und Entzündungen. Akute Ekzemschübe machen sich durch schuppende, juckende und gerötete Hautstellen bemerkbar. Wenn diese abgeheilt sind, kann mit der Stärkung der Hautbarriere begonnen werden. Denn bei Neurodermitikern ist vor allem die Störung der Barrierefunktion die Ursache für trockene Haut.

Bei gesunden Hauttypen stellt die Hautoberfläche ein Schutzschild gegen schädliche Umwelteinflüsse und Keime dar. Für ein intaktes Schutzschild ist eine funktionierende Hautbarriere wesentlich. Diese besteht aus Hornzellen, Lipiden und Eiweißen. Sie schützt den Körper nicht nur vor Feuchtigkeitsverlust, sondern hindert Viren, Bakterien und Substanzen zusätzlich daran, in den Organismus einzudringen.

Bei Neurodermitis-Patienten funktioniert dieses Schutzschild nicht mehr richtig. Die Folge ist schuppende, raue und trockene Haut. Durch tägliche Hautpflege und -reinigung kann sie aber vor dem Austrocknen bewahrt und die Hautschutzbarriere gestärkt werden. Hierfür sind die richtigen Pflegeprodukte das A und O. Denn herkömmliche Kosmetika wirken wie Reizstoffe und können die Hautoberfläche zusätzlich entfetten.

Eine Frau mit Handtuch am Kopf macht Hautpflege bei Neurodermitis

Schonende Hautreinigung – aber wie?

Schon klares Wasser alleine entzieht der Hautoberfläche bei jedem Waschgang Feuchtigkeit und Fett. Herkömmliche Reinigungsprodukte verstärken den Effekt meistens noch. Du solltest daher nur speziell entwickelte Duschöle und Waschlotionen verwenden. Denn diese spenden bei der Hautreinigung Feuchtigkeit und Fett und verhindern so eine Störung der Hautbarriere.

Duschöle sind für Kinder und Erwachsene erhältlich. Tägliche Bäder mit Ölzusatz eignen sich besonders gut für Kleinkinder. Der Vorteil von Ölduschen ist, dass das Öl in konzentrierterer Form als bei Ölbädern auf die Haut gelangt. Der rückfettende Effekt kann auf diese Weise verstärkt werden.  

Die TRIDERM-Serie von BioNike wurde speziell für die Bedürfnisse von Neurodermitis-Patienten und für besonders sensible Hauttypen entwickelt. Für die tägliche, schonende Reinigung eignen sich besonders folgende Produkte:

  • TRIDERM - Marseille Flüssigseife: basiert auf pflanzlichen Ölen und eignet sich optimal für regelmäßiges Händewaschen. Ihre hygienisierenden Eigenschaften sind ideal bei dermatologischen Hauterkrankungen.
     
  • TRIDERM – wieder ansäuernder Duschschaum pH 3,5: Der Duschschaum bewahrt den Säuregehalt der Haut. Er ist für den ganzen Körper geeignet und reinigt sanft. Idealerweise wird er zur täglichen Pflege und besonders nach dem Sport oder Baden in Swimming-Pools angewendet.
     
  • TRIDERM – Ölshampoo: Hat beruhigende und lindernde Eigenschaften bei geröteter und juckender Kopfhaut.
     
  • TRIDERM – Dermo-Milchreiniger: Die zarte Lotion bewahrt die Hautbarriere und regeneriert die Hautlipide. Nach der Reinigung musst du die Hautoberfläche nicht abspülen. Für die verletzliche Haut von älteren Personen und Babys empfohlen.

Tipps für Hautreinigung und -Pflege bei Neurodermitis

  • Duschen und Baden: Übertreibe nicht mit der Körperhygiene! Denn zu häufiges Duschen oder Baden kann der Hautbarriere schaden. Daher gilt: einmal täglich ist ausreichend und vermeide zu langen Wasserkontakt.
  • Wassertemperatur: Achte darauf, dass die Wassertemperatur bei der Körperhygiene nicht zu heiß ist. Für Säuglinge gilt der Richtwert 33 Grad Celsius.
  • Reinigung: Fürs Gesicht reicht am Morgen lauwarmes Wasser. Nur abends gründlich reinigen.
  • Haarwäsche: Zu häufige Haarwäsche entfettet Haar und Kopfhaut. Zusätzlich werden die Talgdrüsen zur vermehrten Fettproduktion angeregt. Empfehlenswert ist zweimal wöchentlich.
  • Kosmetika: Verwende nur feuchtigkeitsspendende Pflege- und Reinigungsprodukte, die für Neurodermitits-Patienten entwickelt wurden. Diese sind nicht nur besonders gut verträglich, sondern stärken zusätzlich die Hautbarriere.
  • Hygiene: Wenn du deine Haut eincremst, solltest du immer auf saubere Hände achten. Wasche sie am besten vorher!
  • Abtrocknen: Hier gilt: Abtupfen anstatt abrubbeln – je sanfter desto besser.
  • Eincremen: Versorge deine Haut mindestens zweimal täglich mit speziellen Pflegeprodukten! Bei sehr trockener Luft kann es ruhig öfter sein.
  • medizinischer Rat: Sprich mit deinem Arzt über die passende Pflegeserie!

Dieser Artikel wurde in Zusammenarbeit mit Kosmetik vom Waßerfall erstellt.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.