Warum ist eine Sonnencreme für Kinder besonders notwendig?

Gerade jetzt in dieser warmen Jahreszeit wird der richtige Sonnenschutz für die Haut ein großes Thema. Eltern sollten vor allem Kleinkinder und Babys mit einer geeigneten Sonnencreme, Sonnenmilch oder Sonnenöl schützen.

Inhalt:

Auf der Wange eines Mädchens ist Sonnencreme für Kinder

Warum ist der Schutz vor der Sonne besonders bei Kindern so wichtig?

Die Haut von den lieben Kleinen ist erst mit sechs Jahren der eines Erwachsenen gleichwertig und reagiert vor dieser Zeit sehr empfindlich auf das UV-Licht. Daher ist es ratsam, sich mit einem speziellen Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor von zumindest LSF 30 einzucremen. Die Melaninproduktion - also die Hautfärbung - eines Kleinkindes unter sechs Jahren ist noch sehr gering und bietet somit keinen Schutz vor der Sonneneinstrahlung. Auch die Produktion von Talgdrüsen in diesem Alter ist noch sehr gering und eingeschränkt. Der Säureschutzmantel ist noch nicht ausgeprägt und somit besteht eine deutlich höhere Empfindlichkeit gegenüber der Sonnenstrahlung. Sehr wichtig ist das häufige Eincremen der Haut bei Säuglingen und kleinen Kindern, denn auch die Eigenschutzzeit beträgt hier nur fünf bis zehn Minuten. Das Risiko, wenn man sein Kind also ohne Sonnenschutz einer UV-Strahlung aussetzt, ist sehr hoch. Kinder verbringen ohnehin viel mehr Zeit im Freien und in der Sonne als Erwachsene. Daher spielt der richtige Schutz eine noch wichtigere Rolle.

Die Sonne scheint

Welcher Sonnenschutz eignet sich für eine lichtempfindliche Kinderhaut?

Stiftung Warentest hat einige Sonnencremes für Kinder unter die Lupe genommen und unter anderem auch bedenkliche Inhaltsstoffe darin gefunden. Vor allem allergieauslösende Stoffe sowie Verbindungen, denen leberverändernde Eigenschaften nachgesagt werden, wurden entdeckt. Chemische UV-Filter sind oft der Grund für allergische Reaktionen, da diese wie Hormone im Körper wirken. Getestet wurden auch mineralische Sonnenschutzprodukte mit den Inhaltsstoffen Titaniumoxid sowie Zinkoxid, welche einen sofortigen Sonnenschutz für sonnenempfindliche Kinderhaut gewährleisten. 

Wie oft solltest du deine Kinder bei einem Badeaufenthalt eincremen?

Das hängt natürlich auch vom Hauttyp ab! Grundsätzlich unterscheidet man zudem Sonnschutzprodukte mit synthetischen oder mineralischen Inhaltsstoffen. Wenn du dich für die gesündere Variante auf mineralischer Basis entscheidest, kannst du deine Kinder unmittelbar nach der Verwendung der Sonnencreme der Sonne aussetzen. Bei chemischen Substanzen werden die UV-Strahlen absorbiert und in Wärme umgewandelt, was bedeutet, dass man zirka 30 Minuten warten und im Schatten verweilen sollte, bis ein Sonnenschutz gegeben ist. Beim Verwenden von synthetischer Sonnenmilch ist ein Nachcremen nach zwei Stunden ein Muss. Wichtig ist auch zu wissen, dass ein Lichtschutzfaktor wie 30 oder 50 immer für den ganzen Tag gilt und ein Nachcremen daher die Zeit nicht verlängert, in der man sich einer UV-Strahlung aussetzen kann. Vergiss bitte nicht auf die weniger beachteten Körperteile wie Hände, Gesicht, Fußrücken und auch die Augen, die unbedingt mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden sollten. Am besten trägst du die Creme mindestens eine halbe Stunde vor dem Kontakt mit der Sonne auf. Durch Schweiß, Chlorwasser und Abrieb kann die Sonnenmilch abgetragen werden und somit ist kein ausreichender Sonnenschutz mehr vorhanden. Deshalb ist ein wiederholtes Auftragen besonders wichtig. 

Kinder sind im Schwimmbad und tragen Sonnenschutz
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Welche Sonnencreme schützt dein Baby ausreichend vor gefährlicher UV-Strahlung?

Ein Säugling sollte sich nicht nur im Sommer die ersten zwölf Monate im Schatten aufhalten und so wenig wie möglich der Sonne ausgesetzt werden. Du kannst bereits in diesem Alter langfristigen Sonnenschäden vorbeugen. Bereits bis zum 18. Lebensjahr bekommt man erstaunliche 80 % der UV-Strahlenbelastung ab. Deshalb ist es besonders wichtig, bereits im frühen Alter spätere Folgeschäden von Hautkrankheiten auszuschließen. Sonnenschutzmittel für Säuglinge ziehen schneller ein, enthalten so gut wie keine Duftstoffe und haben meistens einen hohen Lichtschutzfaktor. Genau deshalb solltest du beim Kauf und Verwenden auf eine speziell entwickelte Creme für dein Baby achten. Die Kosmetikmarke BioNike bietet eine hochwertige Serie von Sonnenschutzpflege für Kinderhaut an. Die Cremes und Sonnenmilchsprays der Serie Defence Sun Baby & Kid zählen sicher zu den besten Sonnencremes für Kinder und bieten nicht nur hervorragenden UVA, UVB und Infrarot-Schutz, sondern sind auch extra wasserfest. Zusätzlich sind sie auf Abrieb getestet (sandfest), was für kleine Sandburgenbauer besonders wichtig ist. Sie sind leicht zu verteilen, hinterlassen keinen weißen Film und kleben nicht und sind deshalb auch zum Spielen zu empfehlen.

Hilfreiche Tipps für den perfekten Hautschutz deiner Kleinsten!

Wir haben nun einige Tipps für den Umgang mit der Sonne für Kinder und Eltern:

  • Neben schattigen Plätzen bietet auch eine sonnengerechte Kleidung einen wertvollen Schutz gegen ungewollte UV-Strahlen auf der Haut. Ein Hut, eine Kappe oder ein Tuch können besonders die Kopfregion vor einem gefährlichen Sonnenbrand schützen.
  • Auch eine Sonnenbrille sollte unbedingt beim Aufenthalt im Freien bei kleinen Kindern getragen werden, denn die Haut um den Augenbereich ist besonders dünn und empfindlich. Speziell im Gebirge oder am Meer sind eine Sonnenbrille oder eine Schildkappe, die für Schatten sorgt, ein Muss für die Gesundheit deiner Liebsten.
Ein Kind trägt Sonnenschutz (Sonnenbrille, Sonnenhut)
  • Achte auch auf eine lockere, wenn möglich langärmelige Kleidung, die die Haut perfekt und großflächig bedecken kann. Doch auch wenn es viele glauben, nicht alle Stoffe sind sonnendicht und bieten somit keinen ausreichenden Sonnenschutz. Am besten eignen sich fest gewebte Stoffe, die erschwert Sonnenstrahlen auf die Haut lassen und somit eine Sonnencreme in diesem Bereich ersparen.
  • Auch auf Schuhe sollte im Freien trotz heißer Temperaturen nicht verzichtet werden, denn ein Sonnenbrand ist auch durchaus am Fußrücken oder auch an der Fußsohle möglich.
  • Säuglinge und Kleinkinder sollten die starke Mittagssonne auf jeden Fall meiden.
  • Achte beim Kontakt mit Wasser darauf, dass die Sonnencreme für dein Baby oder Kleinkind wasserfest ist. 
  • Nach dem Baden in der Sonne empfiehlt es sich, eine After-Sun-Lotion aufzutragen.
  • Kläre dein Kind so früh als möglich über die möglichen Folgen eines fehlenden UV-Schutzes auf und gehe mit gutem Beispiel voran! So lernen die Kinder schon von klein auf, warum eine Sonnencreme so wichtig ist und vor allem, wann und wie diese angewandt werden muss.
  • Mit einer guten Sonnencreme wird es deinem Kind Spaß machen, sich einzucremen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.