Wann kann trockene Haut Mangel an Nährstoffen als Ursache haben?

Trockene Haut kann viele Ursachen haben. Von äußeren Einflüssen über Hormonschwankungen bis hin zu falscher Hautpflege. Aber auch ein Nährstoffmangel kann schuld an zu wenig Feuchtigkeit in der Haut sein. An welchen Anzeichen du einen Nährstoffmangel erkennen kannst und wie du den Verlust an Feuchtigkeit bei extrem trockener Haut wieder ausgleichen kannst, verraten wir dir hier.

Frau betrachtet ihre trockene Haut durch Nährstoffmangel

Was hat trockene Haut mit einem Nährstoffmangel zu tun?

Deine Haut verbindet dich mit deiner Umwelt und tut dabei so einiges für dich. Die Haut ist das größte Organ des menschlichen Körpers und schützt dich vor äußeren Einflüssen wie Temperatur, Luftverschmutzung, Allergenen oder UV-Strahlung. Außerdem vermittelt deine Haut dir täglich unzählige Sinneseindrücke wie Schmerzen, Wärme, Kälte oder Berührungsreize. Kein Wunder, dass sie bei so vielen Beanspruchungen oft strapaziert und trocken ist, besonders dann, wenn sie nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt ist oder gar unter einem Nährstoffmangel leidet.

Die Feuchtigkeit hilft der Haut, den Säureschutzmantel aufrecht und damit das Mikrobiom im Gleichgewicht zu halten. Ist diese Barriere gestört, sind die ersten Anzeichen dafür trockene Haut und Juckreiz. Davon sind meist die Areale der Haut betroffen, die kaum Talgdrüsen enthalten und deshalb als erstes extrem trocken werden, wie Hände und Füße sowie Unterarme und Unterschenkel.

Wie ist deine Haut aufgebaut?

Speziell an der empfindlichen Haut im Gesicht kann man allerhand ablesen. Müdigkeit, Lachfalten oder Zornesfalten, Sorgenfalten oder Augenringe, alles manifestiert sich in der Epidermis, der obersten Schicht der Haut. Und auch trockene Haut oder Nährstoffmangel kann man dir vor allem an der Haut im Gesicht ansehen.

Die Haut besteht überall am Körper aus drei Schichten, die miteinander in Wechselwirkung treten.

  1. Oberhaut oder Epidermis: Sie besteht zum Großteil aus Keratinozyten und bildet einen Teil der Hautbarriere. Die Epidermis erneuert sich alle paar Tage und hält Wasser und somit Feuchtigkeit in deiner Haut. Außerdem enthält sie eine Fettschicht, die dafür sorgt, dass ausreichend Feuchtigkeit drinbleibt und die Haut nicht trocken wird.
  2. Lederhaut oder Dermis: Das dichte Bindegewebe sorgt für Elastizität. Hier liegen auch Nerven- und Muskelfasern, sowie Schweiß- und Talgdrüsen. Außerdem wird die Haut von hier aus über die Blutgefäße mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Dazu kommen Haarwurzeln, Tastsinneszellen und Kälte- und Wärmerezeptoren.
  3. Unterhaut oder Subkutis: Mit ihrem Fettgewebe bildet sie den "Stoßdämpfer" der Haut. Außerdem können hier Wärme- und Nährstoffe gespeichert werden.

Woran erkennt man trockene Haut?

Ist die Hautbarriere gestört, verliert deine Epidermis Wasser. Es kommt zum sogenannten Transepidermalen Wasserverlust (TEWL). Um diesen auszugleichen, brauchst du aber wieder Wasser. Ist nicht genug vorhanden, kommt es zu trockener Haut mit folgenden Symptomen:

  • Trockenheit im Gesicht und am ganzen Körper
  • Juckreiz (vor allem an der empfindlichen Haut an Schienbeinen oder Unterarmen)
  • Spannungsgefühl
  • Fältchen
  • Risse in der Haut
  • Erytheme (entzündliche Rötungen)

Bei trockener Haut ist die Schutzfunktion nicht mehr so gegeben und Viren und Bakterien können leichter in den Körper eindringen. In vielen Fällen gehören äußere Einflüsse wie trockene Heizungsluft, aber auch falsche Hautpflege oder ein ungesunder Lebensstil zu den Ursachen für trockene Haut.

Wann kann ein Nährstoffmangel schuld an trockener Haut sein?

Oft kann aber auch ein Nährstoffmangel trockene Haut bedingen. Denn trockene Haut, speziell im Gesicht oder an den Extremitäten, aber auch brüchige Nägel oder Haarausfall sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Erschöpfung gehören zu den ersten Symptomen eines Nährstoffmangels. Allerdings können die Ursachen für einen Nährstoffmangel sehr unterschiedlich sein.

Zu den häufigsten Nährstoffmängeln zählt der Eisenmangel. Frauen leiden häufig darunter, da sie dieses Spurenelement auch mit der Regelblutung ausscheiden. Müdigkeit, Blässe und Schwindel, aber auch brüchige Haare und Nägel sowie fahle Haut können Symptome eines Eisenmangels sein. Auch ein Vitamin B-12-Mangel ist relativ häufig. Weil das Vitamin B12 hauptsächlich im Fleisch steckt, sind vor allem Menschen mit einer vegetarischen oder veganen Ernährung von einer drastischen Unterversorgung an Vitamin B12 betroffen. Auch wenn die Symptome eines Eisenmangels oder einer Unterversorgung mit Vitamin B12 die Haut in Mitleidenschaft ziehen, so sind sie nicht unbedingt für trockene Haut verantwortlich. 

Welche Nährstoffe brauchst du bei trockener Haut?

Eine ausgewogene Ernährung hilft deiner Haut, straff, elastisch und besonders geschmeidig zu bleiben. Wenn bestimmte Vitamine und Nährstoffe fehlen, kann es neben anderen Symptomen oft zu trockener Haut kommen. Aber welche Vitamine und Nährstoffe tun deiner Haut gut und was passiert bei einem Nährstoffmangel?

  • Vitamin A: Vitamin A ist für unzählige Aufgaben im Körper zuständig. In der Haut unterstützt es die Fettschicht und die Erneuerung der Hautzellen. Außerdem kurbelt es die Talgproduktion an. Das schützt die Haut davor, trocken zu werden. Bei einem Vitamin-A-Mangel kann es zu Haarausfall, Akne und Hautrötungen kommen.
     
  • Vitamin E: Vitamin E (Tocopherol) gehört zu den wichtigsten Antioxidantien für die Haut. Es schützt das Vitamin A, vermindert Entzündungen und Falten und fördert die Bildung neuer Zellen in der Haut. Weil es für die Fettschicht besonders wichtig ist, kann es vor Feuchtigkeitsverlust und damit vor trockener Haut schützen. Bei einem Vitamin-E-Mangel kann es zu trockener Haut, Blutarmut und Ödemen führen. 
     
  • Silicium: Silicium soll seit jeher Haut und Haaren guttun. Es kann mithelfen, das Bindegewebe straff und elastisch zu halten, kommt aber auch im Knochen und Zahnschmelz vor. Ein Mangel oder eine Unterversorgung mit Silicium soll eine vorzeitige Hautalterung, Schuppung, Juckreiz, trockene und rissige Haut sowie brüchige Nägel nach sich ziehen. Auch Augenerkrankungen, Arteriosklerose, Osteoporose oder Neurodermitis könnten in einem Zusammenhang mit einer niedrigen Konzentration von Silicium stehen.
     
  • Magnesium: Bei Magnesium denken die meisten nicht an schöne Haut. Dennoch ist dieses Spurenelement wichtig für ein ebenmäßiges Hautbild. Denn Magnesium kann bei trockener und sensibler Haut ausgleichend und beruhigend wirken. Außerdem bekämpft es freie Radikale, die zur vorzeitigen Hautalterung beitragen können. Ein Mangel an Magnesium im Körper führt nicht nur zu Krämpfen, sondern kann auch zu einer Verminderung von ungesättigten Fettsäuren im Körper führen. Die Folge: Spannkraft und Feuchtigkeit gehen verloren, es kommt zu trockener Haut.
     
  • Vitamin K: Vitamin K gehört zu den wichtigsten Vitaminen für die Funktion von Haut und Knochen. Vitamin K ist essentiell für den Schutz vor Osteoporose. Es unterstützt die Aufnahme und richtige Verwertung von Calcium und soll auch dafür sorgen, dass Arterien durchgängig und sauber bleiben. Weil auch Vitamin D3 wichtig für die Aufnahme von Calcium im Körper ist, kann es sein, dass bei einem Vitamin K2-Mangel auch dieses Calcium im Blutkreislauf zu finden ist und sich eventuell an den Gefäßwänden ablagert. Deshalb sollten Vitamin D3 und Vitamin K2 immer miteinander kombiniert werden. Forscher meinen, dass mehr als 90 % der Menschen in westlichen Ländern an einem Vitamin-K-Mangel leiden. Besonders Menschen in fortschreitendem Alter sind davon betroffen, da sie nicht mehr so viele K-Vitamine aufnehmen und auch nicht mehr so oft in die Sonne gehen. Ein Mangel an Vitamin D und an Vitamin K ist deshalb vorprogrammiert. Symptome bei Vitamin-K-Unterversorgung können unter anderem neben trockener Haut auch blaue Flecken auf der Haut, Nasenbluten und Schleimhautblutungen sein. Bei einer Unterversorgung mit Vitamin D können sich anfangs neben trockener Haut Symptome wie Haarausfall oder Infektanfälligkeit zeigen.
Schriftzug Vitamin K und Gemüse
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Können Nahrungsergänzungsmittel bei trockener Haut helfen?

Die richtige Behandlung von trockener Haut ist wichtig. Das beginnt bei der Hautpflege, die genau auf deinen Hauttyp abgestimmt sein sollte.

Nahrungsergänzungsmittel können die Haut bei ihrer vielfältigen Arbeit unterstützen und bei trockener Haut Abhilfe schaffen. Vor allem dann, wenn es sich um sinnvolle Kombinationen mit hochwertigen Inhaltsstoffen in ihrer aktiven Form handelt, so wie etwa bei den Präparaten von Dr. Rilling Healthcare.

  • SILICIUM PLUS enthält neben Silicium Calcium und Magnesium. Über die spezielle SAM-Technologie sind die Wirkstoffe dieser Nahrungsergänzungsmittel optimal verfügbar. Die reinen Rohstoffe werden bis in tiefe Darmregionen transportiert, um dann dort aufgenommen werden zu können.
  • Das bisschen Mehr für deine Haut bekommst du mit SILICIUM PRIME Neben Magnesium, Silicium und Calcium enthält dieses Präparat auch Vitamin D und Vitamin K. So können Calcium und Co. optimal verstoffwechselt werden.
  • Für die ideale Pflege bei trockener Haut sorgt das SILICIUM SKINEFFECT Hautpflegeöl von Dr. Rilling. MCT-Öl aus Kokos, Mandelöl, Orangenöl sowie Vitamin E und Silicium sollen die trockene Haut besonders geschmeidig halten und den Aufbau von Kollagen und Elastin fördern.

Übrigens sollten Nahrungsergänzungsmittel niemals ein Ersatz für eine gesunde Ernährung oder Lebensweise sein. Trotzdem kannst du mit den richtigen Präparaten in der richtigen Kombination deine trockene Haut wieder zum Strahlen bringen. Vor einer Behandlung solltest du aber die Ursachen für deine trockene Haut immer mit deinem Arzt abklären.

 

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.