Stoppen auch Deos ohne Aluminium lästige Gerüche?

Deos ohne Aluminium sind gefragter denn je, denn seitdem Aluminium-Deos kritisch diskutiert werden, schwenken immer mehr Hersteller auf aluminiumfreie Deos um. Diese Deos kommen ohne Aluminiumsalze aus und enthalten oft nur pflanzliche Inhaltsstoffe, sowie natürliche Mineralien.

Wie wirken Deos ohne Aluminium?

Völlig geruchsfrei und trocken sollen die Achseln idealerweise auch bei Temperaturen weit über 30 Grad sein – und das Ganze am besten mit einem aluminiumfreien Deo. Eines vorweg: Produkte ohne Aluminiumsalze können die Aktivität der Schweißdrüsen im Gegensatz zu Antitranspirantien nicht drosseln, sollen jedoch zumindest unangenehme Schweißgerüche eliminieren. Ein natürliches Deo ohne Aluminiumzugabe beugt nicht nur unangenehmen Körpergeruch vor, es riecht meist auch ziemlich neutral. Zusätzlich enthält es milde Inhaltsstoffe auf natürlicher Basis, die hautpflegend wirken und weniger bis gar keine Reizungen und Allergien auf der Haut verursachen.

Frau mit Schweißflecken

Weshalb wird Aluminium in Deodorants beigefügt?

Aluminium ist für den Hersteller sehr günstig und einfach in der Verarbeitung. Aluminiumverbindungen werden also aufgrund ihrer schweißhemmenden Wirkung in Antitranspirantien eingesetzt, da sich die Hautporen durch die Aluminiumsalze zusammenziehen. Zudem bildet sich ein gelartiger Aluminium-Protein-Komplex, der temporär die Porenöffnung der Schweißkanäle blockiert. Durch die Verwendung von Antitranspirantien wird die Schweißbildung reduziert, sodass der Körper über die Achselhöhlen weniger ausscheiden kann. Abgesehen vom Geruch sind sie also für eine essentielle Aufgabe der Deodorants verantwortlich.

Bei einigen Menschen werden allergische Reaktionen hervorgerufen, die sich zum Beispiel in Form von Hautausschlag oder Hautirritationen äußern.

Herstellung von Aluminiumfreien Deos

Gibt es Alternativen zu Aluminiumchlorid?

Da wir mittlerweile sehr sensibel auf dieses Thema reagieren, bieten immer mehr Hersteller natürliche Deos an. Diese Deos liefern auch ohne künstliche Konservierungsstoffe, Parfüm und Alkohol einen sicheren Schutz gegen Schweiß. Einer Marktstudie zufolge wünschen sich 72 % der Verbraucher natürliche, gesunde Deos, die keine Rückstände auf Haut und Kleidung hinterlassen.

Viele Hersteller von Deos haben aufgrund der Diskussion um Aluminium bereits Alternativen entwickelt. Diese Deodorants neutralisieren das saure Milieu von Schweiß und unterbinden dadurch das Wachstum der geruchsbildenden Bakterien. Den Bakterien wird die Lebensgrundlage entzogen und der Schweißgeruch, der von eben diesen Bakterien verursacht wird, entsteht erst gar nicht. Als natürliche Keimhemmer sind z. B. Salbei und Pfefferminze geeignet. Eine weitere häufige Zutat ist Zinkricinoleate, das Zinksalz der Ricinolsäure, die geruchserzeugende Verbindungen einfach einschließt. Alternativ wird häufig Zitronensäureester eingesetzt, diese Mixtur aus pflanzlichem Alkohol und natürlicher Zitronensäure soll Schweißbildungen zwar zulassen, aber die Geruchsbildung verhindern.

Eine Frau riecht an Lavendel

In der Duftkuchl kommt kein Aluminium in die kosmetischen Produkte

Alle kosmetischen Produkte aus der Duftkuchl von Thomas Schlager beinhalten hochwertige Rohstoffe aus der Natur. Ganz nach dem Motto „Aus und mit der Natur“ stellt das gesamte Duftkuchl-Team Kosmetikprodukte, Parfüms, Deodorants und vieles mehr her. Schon beim Einkauf wird darauf geachtet, dass alle Rohstoffe 100 % natürlichen Ursprungs sind. Deshalb enthalten alle auserwählten Kosmetikprodukte auch kein Aluminium, da es ein chemischer Zusatzstoff ist, der nicht BDIH-konform (Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel) ist und daher keiner regulierten Naturkosmetik entspricht. Statt Aluminium wird bei der Produktion in der Duftkuchl Natriumbicarbonat und Stärke verwendet. Zusätzlich kommen für die Herstellung eines Deos ausgesuchte Fette, Buttern und ätherische Öle zur Anwendung. Nach der Herstellung erfolgt die Erfassung im CPNP, was bedeutet, dass alle Richtlinien und Vorgaben der Kosmetikverordnung eingehalten wurden. 

So meidest du Alu im Deos

Wer lieber Deos ohne Aluminiumchlorid verwenden möchte, hat inzwischen eine große Auswahl unter herkömmlichen und natürlichen Produkten. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben kannst du einfach erkennen, wo Aluminiumsalze enthalten sind. Da Antitranspirantien grundsätzlich Aluminiumsalze enthalten, kann man zunächst gezielt auf Produkte verzichten, die die Bezeichnung „Antitranspirant“ oder „Antiperspirant“ tragen. Auch viele Produkte die „48-Stunden-Schutz“ und ähnliche Dinge versprechen, sind eigentlich Antitranspirantien. Die in herkömmlichen Deos verwendeten Aluminiumsalze sind meist als „Aluminium Chlorohydrate“ bzw. „Aluminium Stearate“, „Aluminium Powder“ oder „Aluminiumchloride“ gekennzeichnet. Auch die vermeintlich gesünderen Deokristalle werden vorwiegend industriell hergestellt und enthalten sogar größere Mengen als herkömmliche Deos.

Was ist bei der Umstellung zu beachten?

Wenn man von einem Antitranspirant auf ein Deo umsteigt, sollte man bedenken, dass es sich um zwei komplett verschiedene Wirksysteme handelt. Es kann sein, dass ein natürliches Deo bei starkem Schwitzen nicht ausreichend wirken kann. Der Körper wird einige Zeit benötigen, um nach dem Absetzen des Antitranspirants wieder auf „normal“ zu schalten. Es ist daher ratsam, die Anwendung im Wechsel durchzuführen, sodass das Antitranspirant nicht täglich benutzt wird.

Auf jeden Fall zwei positive Dinge: erstens ein besseres Gewissen, weil man auf die umstrittenen Aluminiumverbindungen verzichtet, und zweitens keine Deoflecken mehr in der Kleidung. In der Regel ist es der Schweiß, der in Verbindung mit den Aluminiumsalzen in Antitranspiranten reagiert und meist zu gelben Verfärbungen führt.

Frau mit Deodorant

Welche Auswirkung hat Aluminium auf unseren Organismus?

Aluminiumchlorid hat im menschlichen Körper keine natürliche Funktion und kann daher eine Vielzahl von biologischen Prozessen stören. Das Gesundheitsministerium veröffentlichte im Jahre 2014 eine wissenschaftliche Studie, die mögliche gesundheitliche Auswirkungen von Aluminium und seinen Verbindungen untersuchte. In der Studie wird dem Verdacht nachgegangen, dass Aluminiumchlorid an der Entstehung einer Reihe von Erkrankungen beteiligt sein könnte. So wird ein möglicher Zusammenhang mit der Entstehung von Brustkrebs, Alzheimer-Demenz oder Allergien untersucht. Die Studie kommt zum Schluss, dass es im Sinne der Vermeidung möglicher Risiken ratsam ist, Belastungen mit Aluminium durch körpernahe Anwendungen, so weit wie möglich zu reduzieren. Sobald ein aluminiumhältiges Deo auf die Haut aufgetragen wird, durchwandert es die Haut und kann sich darin ablagern. Es bindet sich an die Hautzellen und verändert diese so sehr, dass die Schweißdrüsen verstopft werden. Die Alu-Verbindung macht in Deos bis zu 25 Prozent des Inhalts aus. Vorhandene Giftstoffe kann dein Körper dann nicht mehr über den Schweiß ausscheiden, was zu Belastungen des Lymphsystems führt. 

Der Experte dahinter

Schlager Thomas

Frei nach dem Prinzip „Aus der Natur und mit der Natur“ stellt das Team rund um Thomas Schlager, Inhaber und Geschäftsführer von Duftkuchl, Parfum, Raumbeduftung, Seifen, und Kosmetika her.