Wie kann man am besten Muskelverspannungen lösen?

Stechende Schmerzen und eine steife Muskulatur können erste Anzeichen einer Verspannung sein. Wenn man ab und an darunter leidet, ist das natürlich keineswegs lustig, aber meist klingen die schmerzenden Verspannungen schnell wieder ab. Anders sieht die Sache jedoch aus, wenn dies häufiger der Fall ist. In diesem Fall spricht man von chronischen Schmerzen und diese können das Leben der Betroffenen massiv beeinflussen. Aus diesem Grund ist eine schnelle Behandlung äußerst wichtig. Danach kann man in Ruhe und hoffentlich ohne Probleme den Ursachen auf den Grund gehen und weiteren Muskelverspannungen lösen bzw. vorbeugen.

Frau greift sich an den schmerzenden Nacken

Abhilfe verschaffen bei Rückenschmerzen und schmerzhaften Verspannungen im Nacken und Schulter

Menschen, die den ganzen Tag unter schmerzhaften Muskelverspannungen leiden haben oft keine Geduld auf langsam wirkende Methoden wie Übungen zur Entspannung. Vor allem bei starken Verspannungen sind die Schmerzen oftmals kaum auszuhalten und daher wird oft auf Medikamente zurückgegriffen. Diese versprechen schnelle Abhilfe, bringen aber oftmals auch ungewollte Nebenwirkungen mit sich.

Natürlich ist bei wiederkehrenden starken Schmerzen eine körperliche Untersuchung notwendig. Oft lassen sich jedoch chronische Rückenschmerzen, verspannte Schultern und Nackenschmerzen schon im Vorfeld ohne großen Aufwand vermeiden. Wie dies funktioniert erfährst du beim Weiterlesen!

Verspannungen lösen durch warmen Wasserstrahl

Um richtig zu entspannen, hilft oftmals ein Wellness-Wochenende. Aber nicht immer haben wir die dafür nötige Zeit. Dafür stehen Anwendungen zur Verfügung, die die Massagewirkung von Wasser mit Wärme kombinieren und so besonders effektiv auf verspannte Stellen einwirken. Dabei legt man sich auf eine Liege, deren Liegefläche aus Naturkautschuk besteht. Auf diese Art und Weise ist das Wasser gut spürbar und ein Umziehen ist bequemerweise nicht notwendig. Die warmen Wasserstrahlen wirken in regelmäßigen Bewegungen auf die Muskeln ein und die Wärme aktiviert zusätzlich den Stoffwechsel. So können Verspannungen leichter gelöst werden. Kombiniert mit richtigem Licht, Duft, Farben und Klang wird aus der Anwendung sogar ein richtiges Wellnesserlebnis.

Warum kann man Muskelverspannungen durch Wärme lösen?

Eine weitere Weise, um verspannte und verhärtete Muskeln wieder zu entspannen ist Wärme. Allseits bekannt ist, dass Wärme hilft, verkrampfte Stellen zu lockern und diese wieder beweglich zu machen. Dazu kannst du zum Beispiel einfach ein Kirschkernkissen bei Nackenschmerzen in den Nacken, bei Rückenschmerzen auf den Rücken usw. legen.

Besonders gut bietet sich diese Methode auch in Kombination mit einer Massage an. Dabei wird die betroffene Stelle massiert. Durch den ausgeübten Druck werden Blockaden gelöst und die Durchblutung wieder angeregt. Hier kann auch eine Selbstmassage mit Hilfe von Massagerollen oder ähnlichen Hilfsmitteln dienlich sein.

Jetzt folgt aber unser bester Tipp: Sind die verspannten Muskeln erst einmal gelockert und die schmerzhaften Verspannungen gelöst, ist es nicht ratsam, weiterzumachen wie bisher. Vorbeugen heißt das Zauberwort. In der Arbeit hin und wieder einmal die Sitzposition überprüfen, ab und an aufstehen und allgemein mehr Bewegung in unseren Alltag integrieren. Das ist super, um Verspannungen gar nicht mehr auftreten zu lassen. Auch autogenes Training oder progressive Muskelrelaxion sorgt für entspannte Muskelgruppen und schützt vor Schmerzen.

Wie kann man Nackenverspannungen und Rückenschmerzen vorbeugen?

Auch wenn dies viele Menschen wahrscheinlich nicht allzu gerne hören, ist der einfachste und gesündeste Weg, Muskelverspannungen, egal wo an unserem Körper, vorzubeugen, regelmäßiges Training. Die richtige Bewegung wirkt oftmals besser als die teuerste Therapie und hilft nicht nur bei chronischen Muskelverspannungen, sondern auch bei anderen gesundheitlichen Beschwerden.

Dass Bewegung an der frischen Luft sowohl Körper als auch Geist gut tut ist Fakt. Besonders eignen sich regelmäßige Sportarten wie Laufen oder Walken, die nicht nur die oberflächliche, sondern auch gleich die tiefe Muskulatur trainieren. Danach schadet es auch nicht, die Muskeln anständig zu dehnen. Diese sind nämlich von Faszien umgeben. Bei nicht ausreichender Bewegung verkleben diese, was die Durchblutung beeinträchtigt. Einfache Übungen helfen nicht nur das zu verhindern, sondern dehnen die Muskeln auch noch. So wird der ganze Körper gelenkiger und beweglicher.

Wodurch entstehen Muskelverspannungen überhaupt?

Muskelverspannungen haben unterschiedliche Ursachen, meist lässt sich aber eine falsche Belastung der Muskeln als häufigste Ursache definieren wie beispielsweise

  • mangelnde Bewegung
  • langes Sitzen in falscher Haltung
  • einseitige Belastung
  • Schonhaltung aufgrund von bereits vorhandenen Verspannungen
  • psychische Belastungen und Stress

Leidet man bereits darunter, ist es auf Grund der damit verbundenen Schmerzen schwierig, etwas an den Ursachen zu ändern. Unser Tipp ist in dem Fall, sich erst einmal in aller Ruhe um die bereits bestehenden Verspannungen zu kümmern und die betroffenen Muskeln wieder zu lockern.

Muskelverspannungen entstehen nämlich dadurch, dass die Muskeln nicht mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden und der Stoffwechsel gestört ist. Daraufhin verhärtet sich der Muskel. Von schmerzenden Muskelverspannungen ist kein Muskel im ganzen Körper sicher. Besonders häufig treten sie jedoch hier auf:

  • Schulter
  • Nacken
  • Rücken
  • Hals
  • Wirbelsäule

Die dadurch entstehenden Schmerzen können weiter im Körper ausstrahlen und beispielsweise zu Kopfschmerzen, Durchblutungsstörungen in den Armen und Händen führen. Aber was ist im Akutfall zu tun bei Nackenverspannungen, Rückenschmerzen und Co?

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.