Der Raupenpilz (Cordyceps Sinensis) - der Wunderpilz aus Asien

Cordyceps Sinensis - oder vereinfacht Raupenpilz genannt - ist im Asiatischen Raum schon lange als Vitalpilz bekannt. Seine hervorragenden Wirkungen begeistern aber mittlerweile nicht mehr nur Anhänger der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) sondern auch europäische Wissenschafter und Sportler. Höchste Zeit also, einen genaueren Blick auf den besonderen Pilz zu werfen.

Cordyceps (Raupenpilz) liegt auf einer Fläche

Herkunft des Vitalpilzes

Seine Ursprünge hat der Raupenpilz in der tibetischen Hochebene zwischen 3000 und 5000 Metern. Schon seit über 2000 Jahren verwendet die TCM diesen wertvollen Heilpilz um verschiedenste Krankheitsbilder zu behandeln, Alterungsvorgängen entgegenzuwirken und die Vitalität zu steigern. Wissenschaftlern ist es gelungen, den Pilz außerhalb seines natürlichen Lebensraumes nachzuzüchten.

Raupenpilz Ursprung Hochland Tibet

Wertvolle Inhaltsstoffe

Wissenschaftler untersuchten die Inhaltsstoffe des Pilzes und konnten die gesundheitsfördernden Wirkungen bestätigen. Zu den Inhaltsstoffen zählen unter anderem:

  • Aminosäuren
  • Vitamine
  • Spurenelemente 
  • Polysaccaride 
  • Fettsäuren

Es ist jedoch schwierig, die Heilwirkungen des Pilzes einzelnen Inhaltsstoffen nachzuweisen. Vermutlich besitzen die Inhaltsstoffe des Pilzes stark synergetische Wirkungen. Das heißt, dass sie erst durch Kombination und durch die gegenseitige Beeinflussung ihre Wirkung entfalten. 

Der Raupenpilz (Cordyceps) ist in kultivierter Form zu sehen

Anwendungsgebiete des Raupenpilzes

Cordyceps Sinensis ist  in der TCM schon lange als Vitalpilz bekannt. Er wird beispielsweise bei Atemwegserkrankungen, Steigerung der Libido, Nieren- und Lebererkrankungen sowie Herz- und Gefäßerkrankungen angewendet.

Yin und Yang

Der wohltuende Pilz hat laut TCM positive Auswirkungen auf unser Yin (steht für Struktur) und Yang (steht für Funktion):

  • Yin: Das Abwehrsystem wird unterstützt und wieder in Balance gebracht, wenn es aus dem Gleichgewicht geraten ist. So wird Cordyceps Sinensis bei Infektionskrankheiten, Krebs, Stress, Allergien und Autoimmunerkrankungen eingesetzt. 
  • Yang: Der Glukosestoffwechsel wird erhöht und oxidativer Stress wird verringert, was zur Erhöhung der zellulären Energieproduktion führt. 

Verbesserte Hirnfunktion durch Pilze

In Studien konnte gezeigt werden, dass mit Einnahme des Raupenpilzes die Lern- und Erinnerungsfähigkeit gesteigert werden kann. Diese nimmt vor allem mit zunehmendem Alter ab. Viele ältere Personen leiden an Demenz oder anderen kognitiven Erkrankungen. Mit Einnahme des Pilzes kann diesen entgegengewirkt werden.

Cordyceps Sinensis bei sexuellen Problemen

Auch wenn es um die Sexualität und Fruchtbarkeit geht, kann der geheimnisvolle Pilz großartige Erfolge vorweisen. Er gilt schon lange als Aphrodisiakum, genauer gesagt, verstärkt er den Sexualtrieb sowohl bei Männern als auch Frauen. Zudem kann die Fruchtbarkeit mit Einnahme des Raupenpilzes erhöht werden.

Ein Raupenpilz (Cordyceps) liegt geschnitten auf einem Teller

Verbesserte sportliche Erfolge

Cordyceps Sinensis gilt NICHT als Dopingmittel und trotzdem kann die sportliche Leistung mit Hilfe des Pilzes signifikant gesteigert werden. Beliebt ist der Pilz zur Ausdauer- und Energiesteigerung. Chinesische Spitzensportler schwören schon lange auf die natürliche Wirkung des Raupenpilzes.

Weitere Anwendungsgebiete

  • Diabetes mellitus
  • hoher Blutdruck
  • Anti-Aging
  • Energiemangel
  • Depression
  • Stress
  • Krebs: Vorbeugung und unterstützende Behandlung
  • Allergien
  • Autoimmunkrankheiten
  • Herzkrankheiten
  • Osteoporose
  • uvm.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.