Schwierige Kombination einfach gelöst: Sonnenschutz und Make-up zu einer Einheit verbinden

Sonnencreme und Make-up zusammen aufzutragen, das ist gar nicht so leicht. Schließlich ist Sonnencreme meistens eher fettig, beschwert die Haut und hinterlässt ziemlich viel Glanz, der womöglich das Make-up bröckeln lässt. Trotzdem braucht das Gesicht dringend Sonnenschutz, und zwar nicht nur im Hochsommer. Es gilt also, eine gute Routine zu finden, um sowohl Make-up als auch Sonnencreme sinnvoll aufzutragen und die Haut zu schützen. Wir erklären dir, welche Reihenfolge die beste ist und wie du dir die Hautschutzkombi vereinfachen kannst.

Frau im Sommer hinter Palmblatt

Trägt man Sonnencreme vor oder nach dem Make-up auf?

Die Reihenfolge und auch die Wartezeit zwischen Sonnenschutz und Make-up ist entscheidend. Wir empfehlen dir diese Reihenfolge für die tägliche Beauty-Routine:

  1. Reinige dein Gesicht wie gewohnt und verwende (falls du möchtest) Tonic und/oder Serum!
  2. Im nächsten Schritt trägst du deine Feuchtigkeitspflege auf und lässt sie einziehen.
  3. Nun kommt das Sonnenschutzprodukt an die Reihe. Trage es in ausreichender Menge auf die Haut auf und lass es mindestens fünf bis zehn Minuten einziehen! Tipp: Wenn dir das zu mühsam ist, kannst du spezielle Produkte verwenden, die du mit deiner Lieblingscreme mischen kannst.
  4. Jetzt geht es weiter mit dem Make-up. Beginne wie gewohnt mit der Foundation!

Wenn du später den Sonnenschutz noch einmal auffrischen willst, kannst du ihn einfach über dem Make-up auftragen und dein Gesicht mit Puder mattieren.

Übrigens: Foundation mit Lichtschutzfaktor reicht in den meisten Fällen nicht für einen guten Sonnenschutz aus. Um einen ausreichenden Schutz vor der Sonne zu bekommen, müsstest du eine solche Foundation sehr dick auftragen, was im Alltag natürlich nicht passiert. Kombiniere deshalb deine Foundation mit einer speziellen Sonnencreme für das Gesicht!

Sonnenhut, Sonnenbrille und Schminkpinsel
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Welche Sonnencreme ist für die Kombination mit Make-up geeignet?

Klassische Sonnencremes sind für die tägliche Anwendung im Gesicht nicht so gut geeignet. Sie hinterlassen oft einen fettigen Glanz und sorgen dafür, dass das Make-up nicht richtig hält. Deshalb solltest du dir ein spezielles Produkt für das Gesicht besorgen. Eine gute Sonnencreme unter Make-up sollte wasserbasiert sein und deine Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgen.

Ein tolles Produkt ist "SUN ON DEMAND" von DR. KITZINGER®. Das Besondere an diesem Produkt: Du kannst es 1:1 mit deiner liebsten Creme mischen und erhältst so in einem einzigen Arbeitsschritt Pflege und Sonnenschutz. "SUN ON DEMAND" hat LSF 50+ und reduziert sich beim Mischen auf LSF 30, sodass deine Haut auch bei der Mischung mit Creme jederzeit gut geschützt ist. Nun kannst du direkt Foundation und weiteres Make-up auftragen. Langes Einwirken ist nicht nötig, du kannst dich nach dem Auftragen des Sonnenschutzes sofort nach draußen begeben. "SUN ON DEMAND" hat eine besonders leichte Textur und schützt mit dem hohen Lichtschutzfaktor zuverlässig vor UVA- und UVB-Strahlen. Gleichzeitig enthält die Sonnenpflege Vitamin E, um freie Radikale abzufangen und Sonnenschäden zu verhindern. Die Sonnenpflege ist vollständig duftstofffrei, riecht aber trotzdem sehr angenehm und ist daher auch für sehr empfindliche, zu Allergien neigende Haut geeignet. Mallorca Akne ist somit auch kein Thema. Kombiniere deine Hautpflege mit dieser Sonnencreme für maximalen und flexiblen Schutz!

Frau mit Sonnencreme im Gesicht

Braucht die Haut wirklich täglich Sonnencreme?

Die meisten Menschen benutzen nur dann Sonnencreme, wenn sie sich im Sommer direkt in die Sonne begeben. Das reicht jedoch bei Weitem nicht aus. Auch bei trübem und bewölktem Wetter, im Schatten und sogar in Innenräumen gelangt sehr viel UV-Strahlung an die Haut und kann dort Schäden verursachen. Problematisch sind zwei Arten von Strahlen: UVA-Strahlen und UVB-Strahlen.

UVB-Strahlen verursachen Schäden an den oberen Hautschichten, zum Beispiel Sonnenbrand. Gleichzeitig können sie die Gefahr von Hautkrebs deutlich steigern. UVB-Strahlen sind je nach Wetter und Jahreszeit sehr unterschiedlich: Im Sommer und bei sonnigem Wetter stark, in der kälteren Jahreszeit und bei bewölktem Himmel schwach.

Anders sieht das bei den UVA-Strahlen aus. Diese sind das ganze Jahr über fast unverändert stark. Sie dringen durch Wolkendecken und werden auch von Glas nicht aufgehalten. Vor UVA-Strahlen bist du also auch in Innenräumen oder im Auto nicht geschützt. Sie dringen tief in die Haut ein, wo sie zwar keinen Sonnenbrand verursachen, aber jede Menge freie Radikale produzieren. Diese richten großen Schaden an den Zellen an und sorgen für Falten, schlaffe Haut, Pigmentflecken, Sonnenallergie und im schlimmsten Fall führen sie zu Hautkrebs. Und: UVA-Strahlen machen über 90 % der Sonnenstrahlen aus.

Lange Zeit wusste man nur wenig über die Gefahr der UVA-Strahlen, weil man sie auf der Haut viel weniger spürt als die UVB-Strahlen. Inzwischen ist jedoch klar: Deine Haut braucht Schutz, und zwar täglich. Besonders das Gesicht muss vor der Sonne geschützt werden. Schließlich ist es jeden Tag rund um die Uhr dem UV-Licht und vielen anderen Umweltfaktoren ausgesetzt. Außerdem ist die Haut im Gesicht besonders empfindlich.

Baue deshalb einen guten Sonnenschutz in deine tägliche Routine ein! Verwende ein Produkt, das du gut mit Creme und Make-up kombinieren kannst und das einen ausreichenden Lichtschutzfaktor hat! LSF 30 ist das Minimum. Noch besser ist ein Lichtschutzfaktor von 50 oder 50+. Wichtig ist außerdem eine ausreichende Menge. Denke auch an die Ohrenspitzen, den Nacken und den Hals!