Vital mit passender Ernährung: alter Hund gut versorgt

Die Ernährung älterer Hunde ist oftmals alles andere als leicht. Alte Tiere haben einen hohen Bedarf an Nährstoffen und stellen daher hohe Anforderungen an ihr Futter. Es sind nicht nur der Magen-Darm-Trakt und der gesamte Stoffwechsel des Hundes, die sich im Laufe der Jahre verändern, denn meistens befindet sich auch der Gemütszustand deines treuen Freundes im Wandel. Aus einem ehemals bewegungsfreudigen Jungspund wird allmählich ein gemütlicher Couch-Potato. Mit zunehmendem Alter steigen daher auch die gesundheitlichen Risikofaktoren, wie beispielsweise die Anfälligkeit für Übergewicht, bestimmte Erkrankungen oder Futtermittel-Unverträglichkeiten. Wie du deinen Hund mit der richtigen Ernährung bis ins hohe Alter vital halten kannst und worauf du dabei achten solltest, erfährst du hier.

Warum solltest du auf die Ernährung alter Hunde achten?

Wenn die ersten grauen Haare auf der Schnauze deines Hundes auftauchen, dann solltest du dir besonders viel Zeit nehmen, um den sich verändernden Bedürfnissen deines alternden Hundes gerecht werden zu können. In dieser Hinsicht spielt die Ernährung alter Hunde eine zentrale Rolle. Manchmal können sogar rundum gesunde Hund im Alter empfindlicher auf äußere Einflüsse reagieren. Plötzlich scheint deinem Liebling sein Futter auf den Magen zu schlagen. Sobald er neues Hundefutter oder Leckerchen frisst, reagiert er mit Blähungen, Durchfall oder gar Erbrechen. Abgeschlagenheit, Maulgeruch, stumpfes Fell und Hautprobleme können ebenfalls auf ein falsches oder schlecht verträgliches Hundefutter hinweisen.

Zudem sind übergewichtige Hunde in höheren Altersklassen tendenziell häufiger anzutreffen. Das hängt damit zusammen, dass sich alte Tiere nicht mehr so viel bewegen und bei gleicher Kalorienzufuhr automatisch zunehmen. Bei sehr alten Hunden zeigt sich hingegen oft ein umgekehrtes Bild. Manche sind sehr mager, da sie die Nährstoffe nicht mehr richtig aufnehmen können. Der körperliche und geistige Alterungsprozess von Hunden ist also durchaus mit dem des Menschen vergleichbar. Damit sich ein älterer Hund bis zu seinem Lebensende bester Gesundheit erfreut und ausreichend Energie hat, um mit Krankheiten und Altersbeschwerden umzugehen, sollten aufmerksame Tierhalter unbedingt auf ein geeignetes Futter für ihren Senior setzen.

Vor der Schnauze eines Hundes befindet sich ein Brötchen

Wie solltest du einen älteren Hund ernähren?

Damit dein Hunde-Opi oder deine Hunde-Omi bis zuletzt mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt sind, solltest du jedenfalls auf eine ausgewogene Ernährung achten. Im Wesentlichen sollte das Senior-Hundefutter folgende fünf Grundregeln erfüllen:

  1. Füttere leicht verdauliche Proteine!
  2. Bevorzuge Futter mit einem hohen Muskelfleisch-Anteil statt Fleisch-Abfällen!
  3. Achte auf einen bedarfsgerechten Anteil an Kohlenhydraten, Vitaminen und Mineralstoffen!
  4. Verzichte auf Hundefutter mit einem zu hohen Fettanteil und setze stattdessen auf gesunde (essentielle) Fette!
  5. Qualität vor Quantität: Ein insgesamt hochwertiges Futter ist Pflicht.

Was genau im Hundefutter enthalten ist, kann man meist der Verpackung entnehmen. Hier ist wichtig, nach hochwertigen Inhaltsstoffen wie Muskelfleisch und Vitalstoffen (wie zum Beispiel Vitamine und Mineralstoffe) Ausschau zu halten. Auf billige Füllstoffe wie Fleisch-Mehl und Getreide sollte aus Liebe zum alten Tier hingegen verzichtet werden.

Unser Tipp: In allen Ernährungsfragen sollte das individuelle Wohlergehen eines Tieres immer an erster Stelle stehen. Damit das allerdings gelingen kann, empfehlen wir dir eine entsprechende Beratung des Tierarztes oder Ernährungsexperten deines Vertrauens. Unter vier Augen können alle Fragen rund um das passende Futter und Nahrungsergänzungsmittel geklärt werden. Nur so kannst du sicherstellen, dass es deinem Liebling auch im letzten Lebensabschnitt an nichts fehlt.

Ein Hund hat eine graue Schnauze

Wo findest du hochwertiges Futter für deinen Senior?

Ist dein Hund ständig müde und antriebslos? Sucht er weniger sozialen Kontakt und Streicheleinheiten? Auch etwas Neues zu lernen scheint deinem alten Vierbeiner keine Freude mehr zu bereiten? Selbst bei den Lieblings-Leckerchen zeigt sich dein Senior lustlos und er scheint generell wenig Appetit zu haben? Gehört dein einstiger jugendlich übermütiger Happy Dog mittlerweile zum alten Eisen?

Es ist ganz normal, dass alternde Hunde nicht mehr so energetisch und aktiv sind wie Hunde in jungen Jahren. Die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit sowie auch die Kondition lassen mit zunehmendem Alter langsam nach. Auch das Immunsystem von älteren Hunden ist ohnehin schon geschwächt. Daher sind sie für Krankheiten aller Art deutlich anfälliger als junge und mittelalte Fellnasen.

Ein alter Hund bekommt einen Geburstagskuchen

Generell verlangsamen sich alle Stoffwechselprozesse, wenn dein Hund in die Jahre kommt. Daher stehen Risikofaktoren wie ein verzögertes Haarwachstum, Gelenkverschleiß, eine schlechtere Durchblutung, geringere Hautelastizität und Zellteilungsrate bei alten Hunden an der Tagesordnung. Umso wichtiger ist es, die Abwehrkräfte und den Darm des Hunde-Greises mit entsprechenden Futtermitteln zu stärken.

Bei Canina® findest du in punkto Ernährung alles, was dein Hund mit zunehmendem Alter braucht. Die Spezialprodukte für Senioren enthalten extra entwickelte Vitalstoffmischungen, die auf die besonderen Bedürfnisse des alternden Hundes abgestimmt sind.

Damit dein Senior selbst im hohen Alter mit jungen Hunden mithalten kann, kannst du deinen vierbeinigen Freund ab dem siebenten Lebensjahr mit Canina® SENIOR VITAL unterstützen. Dabei handelt es sich um eine Vitalstoffmischung auf rein natürlicher Basis. Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffen können die geistige und körperliche Fitness des betagten Hundes fördern. Das Nahrungsergänzungsmittel kann dem gewöhnlichen Hundefutter zugefüttert werden.

Frisst dein Hund schlecht oder ist er ständig müde? Für träge und schläfrige Fellnasen ist das Canina® RINDERFETTPULVER bestens geeignet, da es als natürliche Energiequelle fungieren und den Appetit anregen kann. 

Worauf sollte man bei der BARF-Ernährung alter Hunde achten?

Ganz egal ob Trockenfutter, Nassfutter oder Selbstgekochtes, es gibt mittlerweile unzählige Varianten, um einen Hund zu füttern. Vor allem Barfen, also eine naturnahe Fütterung des Hundes, ist heutzutage in aller Munde. Viele ernährungsbewusste Hundebesitzer schwören auf Rohkost für ihren Vierbeiner. Der Speiseplan von BARF-Hunden orientiert sich an der natürlichen Ernährung des Wolfes. Nicht umsonst steht BARF für „Bones And Raw Food“, was ins Deutsche übersetzt so viel bedeutet wie „Biologisch Artgerechte RohFütterung“. Obwohl es verschiedene Varianten der Rohfütterung gibt, so ist allen eines gemein: Die naturnahe Fütterung ist komplex und verlangt daher viel Knowhow. Denn eine falsche Zusammenstellung des Futters kann rasch in einem dramatischen Nährstoffmangel münden und zu gesundheitlichen Problemen und Krankheiten beim Hund führen.

Auf einer Dose ist ein Hund abgebildet

Beim Barfen Senior-Hunde mit Vitalstoffmischungen unterstützen

Gerade bei der BARF-Ernährung des alten Hundes ist besondere Vorsicht geboten. Damit das Risiko eines hohen Nährstoffmangels im Alter möglichst gering bleibt, sollte man den ausgewogenen BARF-Mahlzeiten eine spezielle Nahrungsergänzung zufüttern. Mit Canina® BARFER'S BEST SENIOR bekommt dein alternder oder alter Hund alles, was er für ein gesundes Leben braucht. Die hochwertige Vitalstoffmischung wurde extra für BARF-Seniorhunden konzipiert. Die erlesenen Inhaltsstoffe können bei regelmäßiger Fütterung für einen ausgeglichenen Stoffwechsel sorgen und gesundheitlichen Risikofaktoren vorbeugen. Zusätzlich kannst du Canina® BARFER'S OIL füttern. Das naturreine, kaltgepresste Hanföl ist die ideale Ergänzung für rohe und gekochte Mahlzeiten, da es lebenswichtige (essentielle) Fettsäuren enthält. 

Ein alter Hund liegt auf einer Decke

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.



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