Schluss mit Ungeziefer bei Katzen – Flöhe bekämpfen und erfolgreich fernhalten

Flöhe bei Katzen sind ein lästiges Problem. Nicht nur Freigänger, auch Tiere, die sich nur in der Wohnung aufhalten, können unter Flohbefall leiden. Das Wichtigste beim Bekämpfen der Katzenflöhe ist aber rasches Handeln. Flöhe vermehren sich rasant und können auch auf die Menschen gehen. Wir verraten, wie du Flohbefall durch den Katzenfloh effektiv und schnell loswirst.

Katze kratzt sich am Kopf

Parasit als Problem für Menschen und Katzen – bekämpfen und Ausbreitung verhindern

Flöhe sind lästige Parasiten, die ihren Wirten Blut absaugen und obendrein Krankheiten übertragen können. Der Katzenfloh bevorzugt als Wirt, wie der Name schon verrät, die Katze. Er hat aber kein Problem damit, sich auf Hunden oder auch Menschen anzusiedeln. Anders als der Menschenfloh, der bei uns fast als ausgestorben gilt, verfügt der Katzenfloh über lange Stacheln, mit denen er sich im Fell der Tiere besser festhalten kann. Leider stimmt die Legende nicht, dass sich Katzenflöhe ausschließlich auf den Tieren aufhalten. Wird der Flohbefall zu groß, hüpfen sie gerne auf die Menschen und hinterlassen mehrere Bisswunden auf der Haut, die stark jucken. 

Katzenfloh

Warum schaden Flöhe meiner Katze?

Ein Flohweibchen legt ihre Eier in das Fell der Katze. Daraus schlüpfen nach wenigen Tagen Larven, die sich anschließend verpuppen. Aus den Puppen, die einen halben Millimeter groß werden können, schlüpfen nach zwei bis drei Wochen die erwachsenen Parasiten. Das können bis zu 50 pro Tag sein.

Der Katzenfloh kann bis zu 25 Zentimeter weit springen. Bei Tieren, Katzen oder Hunden, die im Freien leben, macht sich der Flohbefall erst im Sommer bemerkbar, da die Parasiten keine niedrigen Temperaturen mögen und sich weniger schnell vermehren. Die Katzenflöhe können aber durch Schuhe oder Kleidung in die gut geheizte Wohnung eingeschleppt werden und dort das ganze Jahr über schaden.

Die Ungeziefer sind nicht nur lästig, sie können auch Schaden anrichten. Katzen lecken ihr Fell sehr gründlich und können mit der Zunge Flöhe verschlucken, die einen Bandwurm übertragen. Auch die gefürchtete Katzenleukämie oder eine Hirnhautentzündung kann durch den Floh auf deine Katze übertragen werden. 

Woran erkenne ich, dass meine Katze Flöhe hat?

Wenn sich deine Katze öfter als sonst kratzt, kann das ein Zeichen für Flohbefall sein. Katzenflöhe sind zwei bis vier Millimeter groß und mit dem freien Auge gut zu erkennen. Leider befinden sich nur rund zehn Prozent der ausgewachsenen Flöhe auf deiner Katze, der Rest ist in deiner Wohnung verteilt. Die kleinen Plagegeister leben bevorzugt in Textilien (im Körbchen deiner Katze oder deines Hundes, deinem Bett, am Sofa oder am Teppich) und gesellen sich nur zum Essen und Eierlegen auf deine Haustiere.

  • Ein Katzenfloh ist rotbraun und hat einen seitlich abgeflachten Körper.
  • Er hat sechs Beine und keine Flügel. Gut zu erkennen ist er an seinen Hinterbeinen, die länger und kräftiger sind.
  • Ein Katzenfloh kann bis zu vier Monate überleben. 

Katzenflöhe kannst du im Fell deiner Tiere finden. Du kannst Flohbefall aber auch anhand ihres Kots erkennen. Kämme deine Katze mit einem speziellen Flohkamm durch! Ein Flohkamm hat ganz engsitzende Zinken, in denen Parasiten und ihre Ausscheidungen hängen bleiben. Der dunkle Kot bleibt dann als Krümel an den Zinken hängen. Frischer Kot verfärbt sich rot durch das verdaute Blut. Ist er schon älter und trocken, kannst du ihn auf ein Taschentuch geben und etwas anfeuchten. Auch dann zeigt sich hier die rote Farbe.

Flöhe im Fell.

Hausmittel oder Chemie: Wie bekämpfe ich die Flöhe meiner Katze?

Wenn die Katze Flöhe hat, solltest du rasch handeln und die ungebetenen Gäste sofort mit geeigneten Mitteln bekämpfen. Ob du lieber zu Chemie oder zu natürlichen Hausmitteln greifst, ist Geschmackssache.

Ideal ist eine Kombination aus Hausmitteln und effektiven Anti-Floh-Mitteln:

  • So gibt es Düfte wie Eukalyptus, Citrus oder Rosmarin, die die Flöhe einfach nicht ausstehen können.
  • Temperaturen über 60 Grad bekämpfen ausgewachsene Flöhe und deren Gelege ebenso wie sehr niedrige Temperaturen wie jene im Tiefkühlfach.
  • Hast du selbst schon Bisse von Katzenflöhen, solltest du aber nicht lange zögern und deine Haustiere und deine Wohnung sofort mit Anti-Floh-Mitteln behandeln.

Effektive Sofortmaßnahmen gegen Flöhe bei Katzen

Sauberkeit ist das beste Hausmittel bei Ungezieferbefall:

  • Sauge deine Wohnung täglich und reinige die Böden anschließend feucht!
  • Kratzbaum oder Sofa kannst du gut mit einem Dampfreiniger bearbeiten, nachdem du sie mit einem Mittel gegen die Flöhe behandelt hast.
  • Wasche alle Textilien mit 60 Grad in der Waschmaschine!
  • Wolle oder andere empfindliche Textilien kannst du für einige Tage bei minus 18 Grad im Gefrierfach einfrieren. Wenn du dafür keinen Platz hast, kannst du sie auch gründlich mit einem Repellent wie dem PETVITAL® Bio-Insect-Shocker einsprühen und anschließend mit einer Bürste oder dem Staubsauger reinigen. Schmeiße die Müllbeutel sofort weg!
  • Umgebung: Die Schlaf- und Aufenthaltsplätze von Katzen oder Hunden in der Wohnung kannst du ebenfalls mit dem PETVITAL® Bio-Insect-Shocker behandeln. Der Umgebungsspray bekämpft Flohbefall auf Oberflächen mit natürlichen Bestandteilen aus Kokos- und Neem-Öl und ist für Tiere und Menschen ungefährlich. Verwende das Mittel am Anfang an drei Tagen hintereinander und dann nur noch alle vier Wochen!
  • Mittel am Tier: Ein Flohhalsband oder ein Spot-On-Präparat schützt deine Katze zusätzlich bis zu drei Monate lang. Verwende aber unbedingt ein spezielles Halsband für Katzen. Spot-On-Produkte werden der Katze auf die Haut im Nacken getropft, da sie es an dieser Stelle nicht ablecken kann. Das Mittel wird über die Haut aufgenommen.
  • Shampoo: Bei starkem Flohbefall kannst du das Fell der Katze auch mit einem speziellen Shampoo gegen Flöhe waschen. NovaGard Green® Anti Parasiten Shampoo wirkt mit einem milden Reinigungsschaum, der die Parasiten und deren Gelege auch mechanisch aus dem Fell löst. Das Shampoo wirkt mit Brennnesselextrakt und Margosaöl auch gegen Milben, Läuse und andere Parasiten. Lege beim Baden ein Handtuch auf den Boden der Badewanne, damit sich deine Katze daran festhalten kann! Lasse das Shampoo im nassen Fell deiner Katze kurz einwirken und spüle es sorgfältig ab! Achte darauf, dass kein Schaum in die Ohren oder Augen des Tieres kommen! Wiederhole die Behandlung am Anfang zwei bis drei Mal die Woche. Kämme die Katze nach der Fellwäsche grünlich mit einem Flohkamm durch!
Katze im Bad

Wie kann ich Flöhe mit einem Vernebler bekämpfen?

Verwende einen Fogger oder Vernebler und behandle damit die Räume deiner Wohnung, in der sich die Katze aufhält! Diese Vernebler arbeiten mit dem Wirkstoff Permethrin. Das ist ein wirksames Muskel- und Nervengift für Parasiten. Als fettlösliche Substanz kann der Wirkstoff den Chitinpanzer der Insekten gut durchdringen. Bei richtiger Anwendung besteht für Katzen, Hunde und Menschen keine Gefahr.

Wichtig ist, dass du die Räume gut lüftest, nachdem du den Fogger aktiviert hast. Halte dich auch genau an die Größenangaben, da die Gefahr besteht, dass die Parasiten zu wenig von dem Gift abbekommen und die Behandlung mit dem Gift überleben.

  1. Aktiviere den Fogger und verschließe die betroffenen Räume für zwei Stunden!
  2. Anschließend solltest du eine halbe Stunde lüften!
  3. Wische dann die Oberflächen ab!
  4. Sauge die Teppiche!
  5. Wische die Böden feucht!

Home Clean von Canina® wirkt für 24 Wochen und bekämpft Flöhe, Läuse, andere Parasiten und Larven. 

Essig, Duft und Bernstein: Nachhaltige Hausmittel gegen Katzenflöhe

Die Katze oder den Hund selbst kannst du regelmäßig mit einem Flohkamm durchkämmen. So reinigst du das Fell von Eiern und Larven mechanisch. Mit dieser Methode kannst du auch überprüfen, ob die anderen Maßnahmen in der Wohnung gegen die Ungeziefer Wirkung gezeigt haben. 

Um nachhaltig Flohbefall zu vermeiden, gibt es einige Hausmittel, die du zusätzlich anwenden kannst.

  • Ein gutes und einfaches Hausmittel gegen Flohbefall bei Hunden oder Katzen ist Essig. Du kannst den Essig einfach ins Putzwasser mischen. Der Geruch vertreibt die Plagegeister. Auch Zitrone, Rosmarin, Eukalyptus oder Minze helfen gut gegen die kleinen Parasiten.
  • Versprühe in den Räumen deiner Wohnung ätherische Öle (Zitrone, Rosmarin, Eukalyptus, Minze oder Lavendel) als natürliches Hausmittel. Es gibt auch eigene Ungeziefer-Öle zu kaufen, die etwa mit dem Geruch der Zeder arbeiten. Es hilft dir dabei, dein Schlafzimmer flohfrei zu halten, bringt das Ungeziefer aber nicht um.
  • Wenn du selbst schon gebissen wurdest, kannst du die ätherischen Öle mit einem Trägeröl mischen und auf deine eigene Haut einmassieren. Lavendel unterstützt die Hautregeneration bei Bissen, Eukalyptus oder Pfefferminze kühlen die Stellen angenehm. 
  • Koche einen Liter Wasser mit drei Teelöffeln Rosmarin auf und fülle den Sud in eine Sprühflasche. Damit hast du ein natürliches Hausmittel gegen Katzenflöhe, das du auch direkt auf das Tier sprühen kannst. Allerdings mögen die wenigsten Katzen oder Hunde eine Behandlung mit diesem Geruch. 
  • Für Textilien und Möbel kannst du als Hausmittel zwei Teile Apfelessig mit einem Teil Wasser mischen. Sprühe die Möbel oder Textilien damit an! Der Geruch verfliegt nach einiger Zeit. 
  • Ein gutes Hausmittel, das noch dazu schick aussieht, ist ein Bernsteinhalsband für deine Katze oder deinen Hund. Der Geruch kann neuerlichen Flohbefall vorbeugen. Allerdings solltest du die Kette regelmäßig auch mit einigen Tropfen Bernsteinöl benetzen, damit die Wirkung anhält.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.