Gesundes Pferd, glücklicher Reiter: Wie viel Bewegung braucht ein Pferd?

In der freien Wildbahn sind Pferde nahezu den ganzen Tag über in Bewegung. Sie legen im Herdenverband täglich mehrere Kilometer zurück, um Futter- und Wasserstellen aufzusuchen, vor Gefahren zu flüchten und ihrem natürlichen Bewegungsdrang nachzugehen. In der Obhut des Menschen ist derart viel Auslauf für gewöhnlich nicht möglich. Daher verwundert es kaum, dass sich besonnene Pferdehalter die berechtigte Frage stellen: Wie viel Bewegung braucht ein Pferd? Hier erfährst du, wie viel Auslauf ein gesundes Pferd für ein artgerechtes Leben benötigt.

Ein Pferd galoppiert frei über eine grüne Wiese

Wie viel Bewegung braucht ein Pferd für ein artgerechtes Leben?

Selbstverständlich gibt es kein allgemeingültiges Rezept, wie viel Bewegung Pferde brauchen. Es sollten nicht zuletzt die individuellen Ansprüche des Tieres für die Art und Weise des täglichen Auslaufs entscheidend sein. So haben etwa ältere und bereits geschwächte Pferde andere Bewegungsbedürfnisse als ihre jüngeren und rundum vitalen Artgenossen.

Was allerdings für alle Pferde gleichermaßen gilt, dass tägliche Bewegung an der frischen Luft fest im Tagesplan verankert sein sollte. Der regelmäßige Auslauf sollte aber nicht nur der körperlichen Auslastung dienen, sondern auch das mentale Befinden des Tieres stärken. In dieser Hinsicht können prinzipiell zwei Formen der Pferdebewegung beziehungsweise -nutzung unterschieden werden: die freie Bewegung des Pferdes und die Bewegung des Pferdes durch den Menschen.

Ein Pferd läuft frei im Paddock

Welche Möglichkeiten gibt es, um ein Pferd zu bewegen?

Angefangen beim regelmäßigen Reiten, Trainieren und Longieren, über den täglichen Weidegang mit Artgenossen, bis hin zu Bodenarbeit, Spaziergängen und Erlebnistrails, es gibt verschiedene Möglichkeiten, Pferde artgerecht und bedarfsorientiert zu bewegen. Im Folgenden möchten wir dir näherbringen, was unter „freiem“ Auslauf verstanden wird und warum Reiten alleine nicht ausreicht.

Freier Auslauf auf dem Paddock und Bewegung mit Artgenossen

Aus tierschutzrechtlicher Sicht sollten Pferde mindestens zwei Stunden täglich, im Idealfall mit zumindest einem Artgenossen, im freien Auslauf sein. Darunter wird die Möglichkeit der „freien“ Bewegung des Pferdes verstanden. Sei es nun beim Grasen und Herumtollen auf der Weide oder beim Herumschlendern im befestigten Paddock, Pferde sollten sich täglich die Beine vertreten können und ausreichend sozialen Kontakt zu Artgenossen haben. Vielmehr noch sollten Pferde die Gelegenheit haben, sich in ihrem eigenen Tempo bewegen zu können.

Unser Tipp: Eine Haltung im Offen- oder Aktivstall wird von vielen Experten als besonders pferdegerecht empfunden. Darunter wird eine Gruppenauslaufhaltung verstanden, die es Pferden ermöglicht, sich ganztags frei zu bewegen und Sozialkontakte zu pflegen.

Zwei braune Pferde stehen miteinander auf einer blühenden Wiese

Reiten und Pferdetraining zur körperlichen und geistigen Auslastung

Wie der Name schon sagt, steht hierbei die Bewegung des Pferdes durch den Menschen im Vordergrund. Dazu zählt insbesondere das Reiten des Pferdes im Viereck und im Gelände. Es sind aber auch Ausbildungseinheiten und das Training des Pferdes vom Boden aus (zum Beispiel Longieren, Bodenarbeit, Spaziergänge) gemeint. Zudem kann die tägliche Bewegung in einer Schrittmaschine, beim Kutschenfahren oder Ähnlichem darunterfallen.

Welche Form und Menge an reiterlicher Bewegung ein Pferd braucht, ist stark von individuellen Gegebenheiten wie zum Beispiel der Rasse, dem Alter, Trainings- oder Gesundheitszustand des Tieres abhängig. Außerdem spielt die Nutzung des Pferdes eine wesentliche Rolle. In diesem Sinne sollte es selbsterklärend sein, dass ein Spring- oder Dressurpferd aus dem Spitzensport andere Bewegungsansprüche stellt als ein Haflingerpferd unter einem Freizeitreiter.

Um den Bewegungsapparat deines Pferdes auf lange Sicht zu schonen, solltest du deinen Vierbeiner stets gut aufwärmen. Das heißt konkret, dass der eigentlichen Arbeitsphase im Trab und Galopp zumindest zehn Minuten Schrittreiten vorausgehen und auch den Abschluss jeder Trainingseinheit bilden sollten. Zudem sollten Lockerungs- und Gymnastizierungsübungen sowie auch ausreichend Abwechslung nicht zu kurz kommen. Die Bewegungsfreude und Leistungsbereitschaft deines Pferdes kannst du auch mit natürlichen Futterzusätzen fördern.

Eine Frau reitet ohne Sattel auf einem schwarzen Pferd

Wie kann man die Bewegungsfreude des Pferdes unterstützen?

Möchtest du die Bewegungsfreude deines Pferdes fördern und zugleich die Leistungsbereitschaft erhöhen? Mit einem hochwertigen Ergänzungsfuttermittel für Pferde kann der Bewegungsapparat des Tieres optimal unterstützt werden. Die Gelenke, Sehnen, Bänder und das Bindegewebe können rundum von einem Wirkstoffkomplex aus natürlichen Substanzen profitieren.

Zwei Pferde stehen nebeneinander auf der Wiese und fressen Gras

Natürliche Kraftquellen für einen gesunden Bewegungsapparat

So sind etwa im reinen Grünlipp-Muschelfleischmehl zahlreiche Vitalstoffe enthalten (Glycosaminoglycanen, Chondroitin-, Heparin- und Heparansulfat, Hyaluronsäure), die die Belastbarkeit und das Wohlbefinden des Pferdes positiv beeinflussen können. In Kombination mit einem natürlichen Wirkstoffkomplex aus Aminosäuren und Seealgenmehl erhältst du zudem einen Schwefelspender mit einer schnellen Bioverfügbarkeit. Das natürliche Vorkommen an Omega-3-Fettsäuren kann dem gesamten Stoffwechsel zugutekommen. Zudem können Vitamin E und Selen einen wichtigen Beitrag für die Zellgesundheit und -erneuerung leisten.

Für eine ideale Wirksamkeit wird Ergänzungsfuttermittel für Pferde täglich unter die normale Futterration gemischt und verfüttert. Auf diese Weise können Leistungssportler sowohl während der Arbeit als auch in Phasen der Regeneration von der Kraft der Natur zehren. Darüber hinaus kann der Organismus von trächtigen Stuten, stillenden Muttertieren und Fohlen optimal mit wertvollen Nährstoffen versorgt werden. Nicht zuletzt können sich Ergänzungsfuttermittel natürlichen Ursprungs bei regelmäßiger Anwendung entsprechend der Fütterungsempfehlung des Herstellers auch positiv auf die Lebensqualität alter, kranker oder schwacher Pferde auswirken.

Unser Tipp: Wer nach einem natürlichen Booster für den Bewegungsapparat und die Leistungsbereitschaft sucht, der kann auf Kräutermischungen setzen. Es handelt sich hierbei um erlesene Pflanzenstoffe, die die Kraft, Vitalität und das Wohlbefinden des Pferdes stärken können.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.