Frauen in der Lebensmitte: neue Orientierung für die schönsten Jahre finden

Unser Leben ist geprägt von Veränderung. Eine große davon sind die Wechseljahre, vor denen viele Frauen schon mit Anfang 40 Angst haben. Dafür gibt es aber keinen Grund. Wir verraten, wie Du Dich bestens mental und körperlich auf die schönsten und selbstbestimmtesten Jahre des Lebens vorbereiten kannst. 

Frau in der Lebensmitte steht im Kornfeld.

Frauen in der Lebensmitte: Midlife Crisis muss nicht sein

Zwischen 40 und 50 beginnt bei den meisten Frauen die Menopause. Die Hormonproduktion wird umgestellt, der weibliche Körper bereitet sich darauf vor, keine Eizellen mehr reifen zu lassen. Dazu kommt aber auch, dass sich viele Frauen auch sonst in einem Umbruch befinden. Kinder sind meist schon selbständig und machen ihr eigenes Ding. Das verschafft viel mehr Zeit, braucht aber Umdenken, da sich manche Mütter nun weniger gebraucht fühlen. Mehr Zeit mit dem eigenen Partner kann auch eine Beziehung verändern und neu definieren.

Bei Männern wird die Midlife-Crisis oft nicht so schlimm angesehen. Ein neues Auto oder eine neue, junge Partnerin werden als Zeichen der Lebensmitte oft einfach hingenommen, bis sich Mann eben wieder beruhigt. 

Frau in Meditationspose zur Selbstfindung

Die Krise als Chance: Ayurveda in der  Lebensmitte

Die indische Philosophie Ayurveda hat einen offenen und positiven Zugang zu den Wechseljahren. Ihre ganzheitliche Sicht der Welt und auch des menschlichen Körpers nimmt den Menschen in jeder seiner Phasen ernst und als wertvoll an – egal ob Mann oder Frau. Die ayurvedische Typenlehre teilt nicht nur Menschen nach ihrer Konstitution ein. Die drei Doshas (Kapha, Pitta, Vata) bestimmen auch den gesamten Lebenszyklus. Das Einsetzen und Ausbleiben der Periode im Leben einer Frau markiert dabei wichtige Übergänge. Mit Einsetzen der Wechseljahre geht eine Frau von der Pitta-Phase in die Vata-Phase über, die von der geistigen Entwicklung und Entfaltung geprägt ist, der im Ayurveda ein ganz besonders großer Stellenwert beigemessen wird. In dieser Phase braucht der Körper mehr Zuwendung und auch mehr Zeit für regelmäßige Entspannung. Ernährung, Entspannung, Bewegung und bestimmte Behandlungen lindern dabei körperliche Symptome und zeigen Wege auf, diesen Abschnitt ganz entspannt und mit Freude zu begehen. 

Ein abgestimmtes Ayurveda Retreat kann schon ab 40 die liebevolle, wertschätzende Philosophie der „Lehre vom Langen Leben“ auf sehr angenehme Art vermitteln. 

  • Nützliche Tipps zum eigenen Dosha Typ können Anregungen für den Alltag liefern. 
  • Die Dauer des Aufenthalts kann gleichzeitig dazu genutzt werden, die eigenen Gedanken neu zu ordnen. 
  • In entspannter Atmosphäre können ein paar Tage Auszeit dabei helfen, störende Gedanken oder Angst vor der Midlife-Crisis über Bord zu werfen und freudig nach vorne zu schauen.
Eine Frau liegt bei einer Ayurveda Behandlung

Wie wappne ich mich für die Wechseljahre?

Viele Frauen haben auch in oder vor dieser sehr wichtigen Phase Angst, nicht mehr schön oder jung genug für den eigenen Partner oder einen neuen Mann zu sein. Tatsächlich ist diese angebliche Krise aber eine echte Chance, das eigene Leben einmal mehr neu zu überdenken und herauszufinden, wo man steht. Frauen sind gerade dann mit den besten Ressourcen ausgestattet. 

  • In der Lebensmitte sind Frauen meist bestens ausgebildet und können sich auf das konzentrieren, was sie gerne tun möchten – beruflich, privat oder in der Freizeit. 
  • Laut Studien achten Frauen mehr auf ihre Gesundheit und ihr Aussehen als Männer. Mit ungefähr 40 hat sich bereits wertvolles Wissen nicht nur über den eigenen Körper angesammelt. Sie wissen über ihren eigenen Typ Bescheid, wie sie sich am besten stylen und sind vor Torheiten aller Art gefeit. 
  • Das Ausbleiben der Periode und das Ende der Fruchtbarkeit haben viele Vorteile. Frauen, die schon Kinder haben, müssen sich nicht mehr so intensiv um sie kümmern. Kinderlose Frauen können das Thema endgültig abhaken. Das spart Zeit, Mühe und viele unnötige Gedanken. 
  • Vorhandenes Wissen aus der ersten Lebenshälfte macht es leichter, „Neues“ zu lernen. Das spart Umwege und öffnet viel neue Möglichkeiten.