Alpha-Synapsen-Programmierung®: Wie alles anfing

Eines Nachmittags, während ich spazieren ging, merkte ich die eindeutigen Anzeichen einer Erkältung. Schon länger versuchte ich meine ständig wiederkehrenden Erkältungen durch alle möglichen Hausmittel und alternativen Heilmethoden in den Griff zu bekommen. Erfolglos! Ich ärgerte mich über meine Unfähigkeit, mich selbst zu heilen. Ich hatte den tiefen Glauben, alles was ich für eine Heilung bräuchte in mir zu haben, aber offensichtlich hatte ich zu dieser unermesslichen Kraft keinen Zugang.

Inhalt:

Eine Frau hat eine Erkältung und schneuzt sich

Einige Wochen später fiel mir in der Bücherei ein Buch direkt vor die Füße. Der Titel lautet Der geheime Kosmos Gehirn von Prof. Pöppel. Der Kommentar auf der Rückseite des Buches weckte meine Neugierde, deshalb nahm ich es mit. Prof. Pöppel schreibt darin: „Die Entwicklung des Gehirns ist eines der großen Ereignisse in der Evolution. Von einfachen Systemen ausgehend, schritt die Entwicklung zu immer komplexeren Gehirnen fort, bis schließlich das menschliche Gehirn entstand, das nicht nur unser Verhalten und Erleben in wohlgeordneter Weise gestaltet, sondern auch weiß, dass es in der Welt IST. Es bildete sich ein Gehirn heraus, das Selbsterkenntnis ermöglicht und die Ursachen seiner eigenen Existenz bedenken kann“.

Die Tür in die Freiheit

Instinktiv spürte ich, dass ich in meinem eigenen Gehirn den Schlüssel für meine gewünschte Selbstheilung finden würde. Aber zuerst wollte ich verstehen, was in meinem Oberstübchen vor sich ging, deshalb las ich weitere Bücher und recherchierte im Internet.

Nachdem ich mich umfassend informiert hatte, stellte ich mir die Frage: „Was wäre, wenn unser Gehirn tatsächlich wie ein Computer funktionieren würde?“ Auf der Festplatte unseres Computers haben wir Dateien, die unterschiedliche Daten enthalten. Aus der Hirnforschung wusste ich bereits, dass unser Gehirn genauso arbeitet. „Also kann man es auch programmieren“, dachte ich. Denn die Synapsen im Gehirn entsprechen den Zugriffspfaden im Computer.

Codes vom Programmieren stehen über einem Frauenkopf

Wie können Synapsen programmiert werden?

Die Quantenphysik hat längst schon bewiesen, dass wir mit der Kraft unserer Gedanken Teilchen von A nach B bewegen können. Das heißt, alles was ich nach links bewege, kann ich auch nach rechts bewegen. Das Universum ist schließlich keine Einbahnstraße. Zudem haben Forscher festgestellt, dass unser Gehirn auch rückwärts denken und verarbeiten kann. Deshalb war ich mir sicher, dass Synapsen durch unsere Gedanken nicht nur entstehen, sondern auch wieder gelöscht, bzw. umprogrammiert werden können.

Da ich mir mit dem Umprogrammieren der Synapsen ganz sicher sein wollte, machte ich mich selbst zum Versuchskaninchen. Mittels kinesiologischem Muskeltest fand ich heraus, in welchen Gehirnarealen sich Synapsen befanden, die mit den wiederkehrenden Erkältungen im Zusammenhang standen und überschrieb diese. Des Weiteren testete ich die Gehirnareale für Heilblockaden und Sabotageprogramme und überschrieb sie ebenfalls. Und siehe da, es funktionierte, meine Erkältungen und Allergien waren weg.

Ist unser Gehirn der Boss?

Zu Beginn arbeitete ich lediglich mit dem Gehirnsystem, weil ich glaubte, unser Körper folge einer Hierarchie, bei der das Gehirn der Boss ist. Bis ich bei einer Internetrecherche einen Artikel über die Determinanten des guten Lebens fand. Diese Tugenden formulierte ich in Absichtssätze, oder wie ich es nenne, ICH-BIN-Sätze, um. Das ICH BIN ist unser Steuermann und Teil des Netzwerkes. Unser ICH BIN, ist auf das Feedback der anderen Systeme angewiesen. Sobald unser Steuermann eine Information aus einem anderen System z. B. Immunsystem erhält, kann er eine Kurskorrektur vornehmen und diese neuen Vorgaben an die anderen Systeme weitergeben. Es findet eine Rückkopplung statt.

Je schneller diese Rückkopplung funktioniert, desto schneller kann sich etwas manifestieren. Dabei stellte ich wieder Parallelen zu einem Computer fest. Je mehr unnötige Zugriffspfade sich auf einem Rechner befinden, desto langsamer wird er. Je mehr dysfunktionale Synapsen sich auf dem Gehirncomputer befinden, desto langsamer funktioniert die Rückkopplung und desto mehr reflexartige Programme führen ihr Eigenleben.

Wozu brauchen wir Tugenden?

Um es zu erklären, benutze ich eine Sanduhr.

Eine Sanduhr steht auf einer Zeitung

Im unteren Teil der Sanduhr befindet sich die Vergangenheit, in der Mitte die Gegenwart und im oberen Teil die Zukunft (symbolisch betrachtet). Im unteren Teil (Vergangenheit) sind alle unsere negativen Erfahrungen und Emotionen gespeichert. Wir versuchen nun anhand dieser Speicherungen unsere Zukunft zu erschaffen. Wir spiegeln die Vergangenheit. Das Resultat ist eine Zukunft, die genauso aussieht wie die Vergangenheit, ähnlich dem Film Und täglich grüßt das Murmeltier. Wenn wir nun die destruktiven Synapsen mit Tugenden überschreiben, erschaffen wir unsere Zukunft anhand dieser Werte und Qualitäten. Das ist Prophylaxe auf der höchsten Ebene!

Weitere Informationen über ASP finden Sie in meinem Buch Und am Ende steht Freiheit oder auf meiner Website.

Wie es weitergeht, erfahren Sie im nächsten Artikel!

Der Experte dahinter

Götz Lissy

Als in Schüßlertherapie und Dornmethode ausgebildete Gründerin der Synapsen Programmierung in Bad Dürrheim (Deutschland) weiß Lissy Götz ganz genau, was sich in unserem Gehirn abspielt.