Fitnesstrends 2023: Was erwartet dich in der nahen Zukunft?

Ein Fitnesstraining ist nicht nur gut für deine Gesundheit, sondern kann auch jede Menge Spaß machen. Voraussetzung dafür ist, dass du das richtige Training für dich entdeckst. Allerdings ist es gar nicht so einfach, den Überblick bei dem riesigen Angebot an stärkenden Workouts, physischen und mentalen Übungen und klassischen bis exotischen Sportarten zu behalten. Damit es dir leichter fällt, dich zu orientieren, deinen Sport zu finden oder ein neues Fitnessprogramm zu entdecken und damit du stets auf dem Laufenden bleibst, haben wir die Fitness-Trends 2023 für dich gesammelt.

Frau beim Ausfallschritt wird gefilmt

Welche Fitness-Trends erwarten dich in 2023?

Auch das kommende Jahr wartet mit einem vielfältigen Angebot an sportlichen Aktivitäten auf dich. Voll im Trend liegen dabei die Themen 

  • Achtsamkeit und Body-Mind-Balance,
  • Selbstoptimierung durch Ernährung und Bewegung,
  • digital Social Fitness 
  • sowie funktionelles Training und effektive Ganzkörper-Workouts.

Fitness heißt nicht nur, Leistung zu bringen, sondern auch einen mentalen und körperlichen Ausgleich zu schaffen, durch den wir leistungsfähig bleiben. Achtsamkeitsübungen wie Meditation und Yoga zählen deshalb nach wie vor zu den Top-Trends in Sachen Fitness.

Die Übungen zum Entspannen und Dehnen sind sehr wichtig, denn wer leistungsstark bleiben will, muss auch für Regeneration sorgen. Das klappt auch mit Faszien-Training, Sauna und Wellnessbehandlungen.

After-Work-Kurse zum Training des Beckenbodens und der Rumpfmuskulatur, wie zum Beispiel Pilates oder Yoga, sind super nach einem langen Arbeitstag vor dem PC. Das Trainieren am Abend eignet sich perfekt, um den stressigen Arbeitsalltag hinter sich zu lassen, neue Menschen kennenzulernen und einen körperlichen Ausgleich zu schaffen.

Zu den neuesten Trends zählen individualisierte Boutique-Studios. Im Gegensatz zum klassischen Fitnessstudio spezialisieren sie sich auf bestimmte Fitnesskurse oder Sportarten und bieten vor allem Gruppenkurse an.

Seit der Covid-19-Pandemie sind auch digitale Angebote und Möglichkeiten der Vernetzung nicht mehr wegzudenken und gerade bei Outdoor-Sportarten extrem gefragt. Mobile Apps und Tracker ermöglichen nicht nur das individuell abgestimmte Biohacking zur Selbstoptimierung, sondern auch die Vernetzung untereinander und das Teilen von Trainingserfolgen, geologischen Daten und Routenverläufen.

Digital Social Fitness Trends wie Geocaching oder Marathon- und Rennradgruppen sorgen für Spaß und Motivation und bringen selbst den einen oder anderen Fitness-Muffel an die frische Luft. Die digitalen Möglichkeiten sind mit diesen Beispielen noch lange nicht ausgeschöpft und es bleibt abzuwarten, was die Branche im nächsten Jahr für uns bereithält. Fest steht, dass der digitale Trend auch in Zukunft maßgebend sein wird.

Frau beim kräftigenden Yoga als Fitnesstrend

Was bedeutet Fitness?

"Fitness" ist ein sehr weit gefasster Begriff, für den es genaugenommen keine trennscharfe Definition gibt und der je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen tragen kann. Das zeigt bereits das Adjektiv "fit2, das wir als Zuschreibung für den körperlichen wie mentalen Zustand der Gesundheit eines Menschen verwenden. Wer fit im Kopf ist, nimmt den Moment bewusst wahr, ist aufmerksam und leistungsfähig. Wer körperlich fit ist, glänzt neben einem schön trainierten, starken Körper ebenfalls durch sein Durchhaltevermögen und seine Leistung. Geistige und körperliche Fitness bedingen sich gegenseitig. Ein fitter Geist wohnt sozusagen in einem fitten Körper und umgekehrt.

Fitness ist also weit mehr als nur Sport oder körperliches Training. Sie ist vielmehr eine Lebenseinstellung, ausgerichtet auf die ganzheitliche Gesundheit von Körper, Geist und Seele. Als Lifestyle steht der Begriff deshalb oft allgemein für ein zufriedenes, ausgeglichenes und gutes Leben. Neben dem individuellen Wohlfühlen zählt die Selbstoptimierung durch Sport, gesunde Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel zu den anhaltenden Fitness-Trends. In den sozialen Medien wie im Real Life spielen Workouts und gewisse Sportarten auch eine zunehmend wichtige Rolle als Mittel der Selbstdarstellung und als Statussymbol. 

Training für Kopf und Körper: Welcher Sport ist im Trend? 

Ganzkörper-Workouts und Ganzkörper-Sportarten, die Kraft, Ausdauer, Konzentration und Koordination erfordern, sind auch 2023 wieder im Trend. Das ist auch kein Wunder, denn das Training ist zeitsparend und besonders effektiv und damit sowohl zum Abnehmen als auch zum Muskelaufbau sehr gut geeignet.

Das gilt insbesondere für das High Intensity Interval Training, auch HIIT genannt. Intensive Cardio-Einheiten bringen dein Herz-Kreislauf-System so richtig in Schwung, während du bei den Kraftübungen das Maximum aus deiner Muskulatur herausholst. Die Übungen sind kurz und knackig, wichtig ist, dass du mit ganzer Aufmerksamkeit dabei bist und wirklich an dein Limit gehst. Dieses Training zählt seit dem Jahr 2020 zu den beliebtesten Fitnesstrends.

Unser Tipp für HIIT-Anfänger: Mit dem neuen Trend HILIT (High Intensity Low Impact Training) ist der Einstieg etwas leichter. Hier wechselst du zwischen den bereits genannten Intensiv-Cardio-Einheiten und schonenden Kräftigungsübungen wie Pilates oder Yoga, bei denen du keine Gewichte brauchst. Damit ist das Training auch in den eigenen vier Wänden problemlos möglich.

Das Gleiche gilt auch für Calisthenics. Dabei handelt es sich um Ganzkörper-Workouts, für die du nur dein eigenes Körpergewicht verwendest. Sie werden auch Bodyweight Training genannt. Hier zählen insbesondere die sogenannten Animal Moves zu den Top Trends. Die animalischen Bewegungen fördern nicht nur deine Kraft, sondern können auch deine Mobilität verbessern.

Frau beim Sportklettern.

Was gehört zum Trendsport 2023?

Auch bei den unterschiedlichen Sportarten geht der Trend deutlich in Richtung Ganzkörpertraining und Kombination von Kraft, Ausdauer, mentaler Stärke und Geschicklichkeit. Beim 

  • Bouldern,
  • Klettern,
  • Kickboxen,
  • Slaggen,
  • und Stand-up-Paddling

sind neben etwas Mut vor allem ein gutes Körperbewusstsein und volle Körperspannung gefragt. Natürlich gefällt nicht jeder Trendsport jedem, aber probieren kann nie schaden.

Unser Tipp: Wenn du auf der Suche nach einem neuen Sport für dich bist, erkundige dich nach Schnupperkursen! Viele Studios und Kletterhallen bieten ein (kostenloses) Probetraining mit Einführung an.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.