Kann man Ehering und Verlobungsring zusammen tragen?

Neben dem Bräutigam und seiner zukünftigen Frau stehen sie im Mittelpunkt jeder Hochzeit: die Eheringe. Sie sind Symbol für Treue, Liebe und Verbundenheit. Bestenfalls sollen sie ihre Träger ein ganzes Leben lang begleiten, hoher Tragekomfort und zeitlose Schönheit sind daher enorm wichtig. Immer mehr Pärchen legen zusätzlich viel Wert auf einen exquisiten Verlobungsring, der nach der Hochzeit dann zusätzlich zum Trauring getragen wird. Wir stellen uns daher die Frage: Kann man den Ehering und Verlobungsring zusammen tragen? Wenn ja, auf welche Hand gehört nun der Ring und worauf sollte man achten?

Inhalt:

Ein Mann steckt einer Frau einen Ehering auf den Finger

Ehering und Verlobungsring: zusammen tragen oder nicht?

Ein romantischer Hochzeitsantrag wäre ohne ihn nicht vorstellbar. Der Verlobungsring sollte daher etwas Besonderes sein. Häufig erstrahlt dabei ein Edelstein wie etwa ein Diamant in seinem Mittelpunkt. Viele Frischvermählte folgen daher dem Trend, den Ehering und Verlobungsring zusammen zu tragen.

Ursprünglich war diese Tradition in Großbritannien und Amerika beheimatet. Der symbolische Hintergrund sowie das glanzvolle Gesamtkunstwerk der beiden Ringe sind wohl Grund genug, dass die Tradition heutzutage auch im restlichen Europa regen Anklang findet. Der Verlobungsring, der in Deutschland und Österreich grundsätzlich nach der Verlobung an der linken Hand getragen wird, wird später als Vorsteckring gemeinsam am gleichen Finger (Ringfinger) mit dem Trauring an der rechten Hand getragen. Wichtig ist vor allem das Geschick des Goldschmieds, das weiß auch Franz Baischer, leidenschaftlicher Goldschmied und Künstler aus Salzburg: „Der Ehering und Verlobungsring sollen zu einer optischen Einheit verschmelzen.“. Der Verlobungsring wird also zunächst auf der linken Hand, nach dem Eheversprechen auf der rechten Hand getragen. 

Worauf sollte geachtet werden?

In der Tat sollte auf einige Dinge geachtet werden: Nicht nur die optische Harmonie ist entscheidend, auch das Tragen sollte möglichst angenehm gestaltet sein. Durch Steinchen oder andere Einzelheiten können sich die Ringe „im Weg stehen“ oder die Metalle reiben störend aneinander. Daher ist darauf zu achten, dass der Ansteckring direkt an den Ehering anschließbar ist. Planen Pärchen, den Verlobungsring als Ansteckring zu verwenden, sollte der Goldschmied am besten von Anfang an davon wissen.

Eine Collage zeigt Eheringe, Verlobungsringe, zusammen tragen Sie Hände

Bei Ringen Tragekomfort entscheidend

Eines der wesentlichen Aspekte des Eherings ist die Passform. Denn er soll einen das ganze Leben lang begleiten und Freude bereiten. Franz Baischer legt deshalb bei der Eheringberatung ein Hauptaugenmerk auf die Anpassung der Ringe. Denn auch wenn diese optisch gleich aussehen, entscheidet dennoch das Ringprofil über den individuellen Tragekomfort.

Das Familienunternehmen Goldschmiede Baischer arbeitet mit viel Einfühlungsvermögen und Geduld. Für jeden Kunden wird sich reichlich Zeit genommen, den Ring an den jeweiligen Finger anzupassen. So kann beispielsweise dem Problem entgegengewirkt werden, dass sich der Ring zwar über das Fingergelenk ziehen lässt, an seinem endgültigen Platz dann aber viel zu groß ist. Langjährige Erfahrung und exakte Anpassung sind die wichtigsten Voraussetzungen für maximalen Tragekomfort, die richtige Ringgröße und somit auch Kundenzufriedenheit.

Grundsätzlich rät Juwelier Franz Baischer eher zu schlichten Eheringmodellen, die keinen zeitlichen Moden unterworfen sind: „Unsere Empfehlung geht zu den Klassikern, denn ein Ehering soll auch noch nach 30 Jahren ansehbar sein.“ Andere Ringmodelle seien besser dazu geeignet, sich modisch auszutoben.

Auch bezüglich Oberflächenbearbeitung gibt es große Unterschiede. Leicht mattierte Ringe tendieren durch den alltäglichen Gebrauch schnell dazu, glänzend zu werden. Goldschmied Baischer weist die Kunden gerne auf kleine, feine Unterschiede hin und bietet langlebige Varianten an.

Goldschmied Franz Baischer graviert einen Ring

Goldschmied aus Leidenschaft

In der Goldschmiede Baischer stehen die Individualität der Schmuckstücke, persönlicher Kundenkontakt und eine ehrliche Beratung mit viel Einfühlungsvermögen an oberster Stelle. Die Unikate des Künstlers und Goldschmieds Franz Baischer begeistern. Häufig sind Eheringkunden seine Erstkunden. Aufgrund der großen Zufriedenheit mit den Ringen wie auch der Beratung entwickeln sich diese oftmals zu Stammkunden.

Er weiß, dass Schönheit und Anmut für jeden etwas anderes bedeuten. Deshalb ist es ihm so wichtig, genauestens auf Kundenwünsche einzugehen, um außergewöhnliche Resultate zu erzielen. Denn die Freude seiner Kunden bestätigt ihn in seiner Arbeit. Daher wird er auch in Zukunft auf ehrliche, kundennahe Beratung setzen. Die Unikate von Franz Baischer verzaubern. Vielleicht auch deshalb, weil er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht hat.

Der Experte dahinter

Baischer Franz

Franz Baischer, Goldschmied und Künstler, liegt das traditionelle Goldschmiedehandwerk sehr am Herzen. Seiner Kreativität lässt er freien Lauf und schöpft immer wieder neue Ideen für individuellen Schmuck.