Die beste Gesellschaft ist deine eigene

Was Menschen am dringendsten brauchen, ist eine gute Gesellschaft. Doch was ist die beste aller Gesellschaften, in der wir immer sein sollten? Es ist unsere eigene energetische Präsenz, die wir so oft vermissen und gegen alle möglichen Ablenkungen eintauschen. Das Ergebnis ist selbst gemachter Stress.

Aber wissen wir überhaupt, was uns wirklich so dringend fehlt? Woran erkennen wir, dass uns etwas fehlt? Die einfachste Antwort lautet: „Wenn du jemals deinen Körper mit deiner energetischen Präsenz ausgefüllt hast, dann weißt du, dass das ein unübertrefflich schöner Zustand ist.“. Dann fällt dir auch zum ersten Mal auf, wie oft du diesen Zustand verlierst und kannst ihn wieder herstellen. Alle Versuche, dich selbst durch etwas anderes zu ersetzen, müssen scheitern. Denn es sind nur Surrogate, billiger Ersatz. Die Präsenz deiner eigenen Lebensenergie im Körper ist unersetzbar.

Eine Frau genießt ihre eigene Gesellschaft

Wovon genau spreche ich, wenn ich die energetische Präsenz anspreche?

Der Sitz unseres Bewusstseins ist unser energetisches Wesen. Es durchdringt den physischen Körper vollkommen und belebt ihn. Seine Ausstrahlung ist als Aura bekannt. Im entspannten Zustand kann diese Selbstverschmelzung als höchst angenehmer Seinszustand erlebt werden. Bei jeglicher Form von Stress verlieren wir aber teilweise bis ganz den Kontakt zum Körper, oft aus Schutzbedürfnis, um die starken unangenehmen Gefühle des Körpers nicht so intensiv fühlen zu müssen.

Bist du ganz in dir?

Um das genauer zu verstehen, erzähle ich dir einmal, wie es sich anfühlt, nicht ganz im Körper zu sein:

  • Du stehst am Morgen auf und spürst dich nicht oder du fühlst dich nicht lebendig an.
  • Am Arbeitsplatz angekommen setzen Spannungen ein, Anforderungen überfahren dich, du bist ständig in Gedanken darüber verwickelt, wie du alles auf die Reihe bekommen könntest.
  • Du versuchst dich mit Kaffee wieder in einen Zustand von Genuss und Entspannung zu versetzen. Doch in der Pause erzählen dir MitarbeiterInnen, was alles gerade Baustelle in ihrem Leben ist. Du kannst dich kaum mehr vom Negativismus rund um dich abgrenzen. Auf so eine Kaffeepause hättest du gerne auch verzichten können.
  • Der Stress nimmt langsam zu und du weißt nicht, wie du da wieder rauskommen könntest. Dein Leben spielt sich im Kopf anstatt in deinem Körper ab. Abends dann gibst du dir ein ausgiebiges Essen, einen Schluck Alkohol und hoffst, dass dich ein gutes Fernsehprogramm nun endlich in einen Ruhezustand bringen wird. Aber Sex, Crime und Bad News auf hundert Kanälen durchdringen dich. Besonders dann, wenn dein Partner dann noch eine Diskussion über die Missstände der Welt und seine Unzufriedenheit anzettelt. Müde gehst du dann zu Bett und hoffst darauf, dass der nächste Tag ein besserer wird. Aber was soll sich ändern? Der Tag ändert sich nicht für dich, aber du könntest etwas an dir ändern.
Eine gestresste Frau hält die Hand vor ihr Gesicht

Was sind also die klassischen Kennzeichen der Entfernung von uns selbst?

Da sind

  • mangelnde Entspannung
  • fehlende Abgrenzungsfähigkeit von den Gefühlen anderer
  • Aufnahme von Fremdinformationen
  • Verlust von Selbstwahrnehmung des Körpers
  • Negativismus
  • fehlendes Wohlgefühl und Gefühl von Geborgenheit im eigenen Sein
  • mangelnde Wahrnehmung über körperliche Zustände wie Hunger, Durst, Zeitgefühl, Ermüdung oder Erschöpfung, Sucht nach Ablenkungen.

Du hast keine ausreichende psychische Stabilität mehr. Wer nicht einmal mehr seine eigenen körperlichen Grenzen fühlen kann, weil er nicht ganz im Körper verankert ist, läuft Gefahr, ins Burnout zu rutschen.

Stress kommt nicht primär von außen, wie so häufig beklagt wird. Stress kommt vielmehr daher, dass wir uns nicht treu sind, uns energetisch verlassen, uns verstellen, um genügen zu können, um Unangenehmes besser ertragen zu können und unsere Aufmerksamkeit ständig nach außen richten.

Der Preis ist der Verlust von Innenwahrnehmung. Wir können durch den Stress auch nicht ohne weiteres wieder zurück in den Körper kommen. Denn das braucht zunächst und allererst Entspannung und Ruhe.

Was geschieht energetisch in diesen Stresszuständen?

Stelle dir vor, dass die Richtung deiner Aufmerksamkeit durch Pfeile ausgedrückt wird. In einem Zustand energetischer Präsenz und Sammlung ist deine Energie vollkommen mit deinem Körper verschmolzen. Alle Aufmerksamkeits-Pfeile richten sich in dein Inneres. Du fühlst dich Zuhause im Körper, fühlst deine Lebendigkeit, Frieden und Entspannung, hast viele Körperwahrnehmungen, fühlst deine emotionalen Zustände und spürst, wie das Leben im Körper strömt und pulsiert. Es gibt nichts Schöneres, als so zentriert in sich zu ruhen.

Dann kommt, was kommen muss, z. B. ein Anruf, der dich aufregt, Gedanken setzen ein, beginnen sich zu drehen, dein Stresspegel steigt, du steigst langsam oder aber rasant aus dem Körper aus. Du hast keine hinreichende Innenwahrnehmung mehr, außer unangenehme Gefühle, es ist Schluss mit Frieden, du scheinst in einem Karussell zu sitzen. Alle Aufmerksamkeit geht nach außen, auf die Uhr, die ToDos, die Umgebung, die Anforderungen, den Bildschirm, dein Werkzeug, die Emotionen anderer in deiner Umgebung. Für letztere bist du jetzt besonders anfällig und nimmst sie in dein eigenes System auf, ohne zu wissen, wie du dich energetisch wieder davon reinigen oder abgrenzen kannst. Die Pfeile deiner Aufmerksamkeit haben sich gedreht und streben nun alle nach außen.

Aber jetzt mal zur guten Nachricht: Wie man wieder in den Körper kommt!

Zunächst gibt es zwei Kategorien von mangelnder Zentrierung: die andauernde, weil konstitutionell bedingte, und die zeitweilige. Die andauernde Entfernung von dir selbst braucht kompetente und professionelle Betreuung und eine längere Zeit der Korrektur. Diese Form ist aber die seltenere.

Am häufigsten unterliegen wird dem zeitweiligen Stress. Bei jeglicher Form von Stress verlieren wir die energetische Sammlung. Wir sind durchschnittlich 80 Prozent eines Tages nicht im Körper zentriert, sondern mit dem Energiewesen, unserem Bewusstsein, auf Reisen, entweder in Träumereien oder in der Umwelt fixiert. Wir sind dann angespannt, meistens im Kopf, unkonzentriert und nicht optimal reaktionsfähig. Du spürst dann oft nicht mal mehr, dass du im Stress bist. Wer sich an eine Prüfung in der Schulzeit erinnert, hat schon Anhaltspunkte für die Symptome von zeitweiser Außerkörperlichkeit.

Eine Frau sitzt tief entspannt am Fenster

Wie kannst du dir helfen?

  • Übe im Sitzen und ohne Störung von außen, dich in tiefstmögliche Entspannung zu versetzen! Liegen würde dich sofort zum Träumen und erneuten Abheben des Energiewesens verführen, bleib also hellwach im Sitzen!
     
  • Nütze alles, was dir hilft, dich wohl zu fühlen! Vorhergehende körperliche Belastung ist z. B. für manche Menschen hilfreich.
  • Schaue dabei entspannt auf den Boden vor dir, um hellwach zu bleiben! Du konzentrierst dich ausschließlich auf deine Innenwahrnehmungen.

  • Dann gehe mit offenen Augen alle Gliedmaßen des Körpers mit Achtsamkeit von innen durch und fühle deine Lebendigkeit darin! Nimm dir für z. B. Unterarm 20 Sekunden, für Oberarm 20 Sekunden, Unter- und Oberschenkel, Brust und Rumpf jeweils 20 Sekunden usw., bis du den gesamten Körper einmal durchgegangen bist.
     
  • Danach wiederhole den Durchgang bis zu insgesamt dreimal!

Du wirst ein deutliches Wohlgefühl im Körper verspüren und dir wünschen, diesen wundervollen Zustand den ganzen Tag über zu haben. Das ist auch möglich, falls du das konsequent übst.

Bei anhaltender Übung wirst du über die „Nebenwirkungen“ staunen. Du fühlst den Reichtum deiner inneren Impulse, z. B. was gut und richtig für dich ist, was du keinesfalls möchtest, welche Entscheidung sich richtig anfühlt, Intuitionen, du wirst dich nicht antreiben lassen und in deinem eigenen Tempo bleiben, einen Schritt nach dem anderen setzen und nicht mehr hektisch herumspringen. Dein Gefühlsleben wird dir sehr klar bewusst sein und du wirst für dich handeln. Vor allem bist du in diesem zentrierten Zustand gegen Fremdgefühle resistent und wirst nicht mehr an emotionaler Umweltverschmutzung leiden müssen. Die Grenzen des körperlichen Leistungsvermögens sind fühlbar und du kannst dem Körper rechtzeitig das geben, was er benötigt. Du kannst nur in diesem Zustand lernen zu unterscheiden, ob ein Gefühl, das du hast, dein eigenes ist oder ob du es unbewusst von anderen aufgenommen hast.

Es kann sein, dass du dann einen Atemzug bewusst erlebst und ihn als das erfüllendste Erlebnis von tiefem Frieden und höchstem Wohlgefühl erfährst. Als eine Rückkehr in dein wahres Sein.

Wer mehr darüber wissen oder professionelle Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann bei Herbert Mikisch (Tel. +43 660 15 15 525) Sitzungen zur energetischen Integration wahrnehmen.

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Der Experte dahinter

Mikisch Andrea und Herbert

Andrea und Herbert Mikisch haben eines der größten Ausbildungsinstitute, das Amaté College aufgebaut. Hier ermöglichen sie Menschen auf dem zweiten Bildungsweg einen neuen Beruf zu erlernen und damit erfolgreich zu sein.

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