Mit Genuss auf Zucker verzichten

Zucker schmeckt nicht nur gut, er löst im Gehirn auch Glücksgefühle aus. Deswegen essen wir vermutlich auch viel zu viel davon. Neben Übergewicht, Blähungen und schlechten Zähnen und unreiner Haut kann übermäßiger Zuckerkonsum auch Alzheimer oder Diabetes verursachen. Vor allem versteckte Zucker in der täglichen Ernährung oder in Getränken belasten Körper und Konzentration. Wir geben Tipps, wie du auf Zucker verzichten und trotzdem genussvoll leben kannst.

Zucker in einem leeren Trinkglas

Zucker - Glücksgefühle und Schutz vor Giften

Zucker geht sehr schnell ins Blut und ist daher ein geschätzter und zuverlässiger Energielieferant. Die Vorliebe für Süßes ist angeboren. Muttermilch schmeckt süß. Bei Babys sind die Geschmacksknospen, die süßes schmecken können, als erstes entwickelt. Süßes ist daher stark mit dem Gefühl der Geborgenheit verbunden. Unsere Vorfahren orientierten sich mithilfe ihres Geschmacksinns. Süßes Essen lieferte wertvolle Energie und ist nicht giftig. Außerdem schüttet der Genuss von süßem Essen im Gehirn bestimmte Botenstoffe aus, die für Glücksgefühle sorgen. Alle Kohlenhydrate, die leicht wasserlöslich sind, werden in der Ernährung als Zucker bezeichnet.

Frau sieht auf kleinen Kuchen, mit gebundenen Händen

Was kann Industriezucker im Essen bewirken?

Durch die industrielle Verarbeitung der Zuckerrübe werden aber alle wichtigen Nähr- und Mineralstoffe entfernt und es bleiben nur noch leere Kalorien übrig. Magnesium, Calcium oder das Vitamin B1 sind für die den Zuckerstoffwechsel aber essentiell. Werden diese nicht gleichzeitig zugeführt, muss der Organismus wertvolle Reserven mobilisieren, die dann anderweitig fehlen.

Auch wird bei ansteigendem Zuckerspiegel vom Körper das Hormon Insulin produziert, welches für die Aufnahme des Zuckers aus dem Blut in die Körperzellen zuständig ist.
 Bei zu viel Zuckerzufuhr ist die Bauchspeicheldrüse, die das Hormon herstellt, permanent überfordert und verweigert irgendwann den Dienst. Eine Folge davon kann Diabetes sein.
 Essen wir zu viel Zucker, können wir auch schneller an Übergewicht leiden, was den Ausbruch der chronischen Stoffwechselkrankheit Diabetes Typ 2 ebenfalls beschleunigt.

Versteckter Zucker in der Nahrung

Zuckerfrei essen unterstützt die Darmgesundheit

Zuviel Süßes ist schlecht für die Darmflora. Über 70 Prozent unseres Immunsystems befindet sich im Darm. Hier gibt es zigtausende von Bakterien, die nicht nur an der Verdauung und dem Stoffwechsel beteiligt sind. Darmbakterien töten auch Krankheitserreger und Keime ab. Einfachzucker bringt dieses empfindliche Gleichgewicht durcheinander. Das bedeutet eine Beschleunigung des Alterungsprozesses, eine Verschlechterung des Hautbildes und mehr Anfälligkeit für Krankheiten. Die Psyche leidet ebenfalls darunter. Zuviel Zucker im Essen macht den Körper einerseits hyperaktiv, andererseits müde und schlapp.

Zuckerfrei Leben hat einige Vorteile. Pilze und andere Krankheitserreger lieben ein süßes Milieu. Folgende Beschwerden können durch Zuckerverzicht verbessert werden:

  • Karies
  • Pilzinfektionen auf der Haut, im Darm oder in der Scheide
  • Blasenentzündungen
  • Akne
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Magen-/Darmerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Depressionen
Frau formt mit Händen Herz über ihrem Bauch

Warum heißt zuckerfrei gesund leben?

Dass weißer Industriezucker schlecht ist, weiß inzwischen jedes Kind. Das große Problem sind aber versteckte Zucker in der Ernährung. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen Zuckeranteil an der täglichen Energiemenge von nicht mehr als zehn Prozent. Bei durchschnittlich 2000 Kilokalorien wären das 50 Gramm Zucker pro Tag. Tatsächlich essen wir aber im Schnitt dreimal so viel davon. Da sich Zucker aber auch in salzigen Lebensmitteln wie etwa Wurst oder auch Salatdressing versteckt, führt leider kein Weg daran vorbei, den Zucker, wo es geht, vom Speiseplan zu streichen. Fruchtzucker hat zwar gleich viel Kalorien, beinhaltet aber notwendige Vitaminen und Mineralien.

Komplexe Kohlehydrate in Hülsenfrüchten Obst und Gemüse verlangsamen die Zuckeraufnahme im Darm. So kann der Blutzuckerspiegel nicht so rasch ansteigen. Zusätzliche enthalten sie Ballaststoffe, die die Darmflora in Schwung halten und für eine langsame Zuckerabgabe sorgen. Das sättigt und unterbindet Heißhunger. Reduzieren wir den Zucker in der Ernährung, ernähren wir uns automatisch gesünder. Hochwertiges Essen enthält außerdem ausreichend Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die für Verdauung und Immunsystem wichtig sind.

Wer schlank und gesund sein möchte, sollte auf jeden Fall Fertigprodukte, Softdrinks und Süßigkeiten meiden. Wer genügend Sport treibt und ohnehin ausreichend Energie verbraucht, kann getrost zu Dicksäften, Honig oder anderen aufregenden Zuckeralternativen wie Orangenblütenwasser oder Ahornsirup greifen.

Obst

Leben ohne zuckerhaltige Lebensmittel

Die gute Nachricht ist: Das Rezept für den Zucker-Verzicht ist relativ einfach. Um den Alltag zuckerfrei zu gestalten, sollte man sich an folgende Regeln halten:

  • keine zuckerhaltigen Getränke
  • kein Industriezucker
  • keine Fertigprodukte
  • keine Belohnungen wie Schokolade, Bonbons oder Kuchen

Zugegeben: Am Anfang ist der Umstieg auf eine zuckerreduzierte oder zuckerfreie Ernährung schwer. In der ersten Woche können sich sogar Entzugserscheinungen wie schlechte Laune oder Kopfschmerzen bemerkbar machen. Eine gute Alternative zu kleinen Belohnungen sind gesunde Snacks wie frisches Obst oder getrocknete Früchte. Die enthalten zwar auch Fruchtzucker, liefern aber die für die Aufspaltung von Glukose vom Körper dringend gebrauchten Vitalstoffe gleich mit. Auch die Geschmacksknospen stellen sich bei zuckerfreier Ernährung um. Wir schmecken die Süße in Obst wie Bananen oder Beeren viel intensiver und haben so automatisch weniger Lust auf schädliche Süßigkeiten.

  • Das gesamte Geschmacksspektrum erweitert sich und nach kurzer Zeit können auch bittere oder scharfe Genüsse den Belohnungseffekt bedienen.
  • Das Hautbild wird bei Zuckerverzicht schon nach wenigen Wochen klarer, da sich der Hormonhaushalt einpendeln kann.
  • Der ganze Körper wird leistungsfähiger und ermüdet weniger leicht.
  • Auch das Gehirn kann besser arbeiten. Erhöhte Konzentration und Denkfähigkeit sind die angenehmen Folgen von zuckerfrei leben.

Eine Anti-Zucker-Challenge im Freundeskreis hebt die Motivation.

Stevia

Zuckerfalle Getränke

Zuckerhaltige Getränke wie Limonaden und Energydrinks sind wahre Zuckerbomben, die aus der täglichen Ernährung gestrichen werden sollten. In der Praxis kann das aber schwierig sein. Die meisten Fruchtsäfte sind zusätzlich gesüßt, bilden also auch keine gute Alternative zu Softdrinks. Ein Glas Apfelsaft enthält die gleiche Menge Zucker wie ein Glas Cola. Durst kann man mit einem Glas Wasser löschen.

Künstliche Süßstoffe in Light-Produkten machen zwar nicht dick, sind aber auch nicht gesund und hinterlassen manchmal einen seltsamen Nachgeschmack. Auch können sie, durch den süßen Geschmack, Heißhunger auf Zucker auslösen. Der Griff zu Stevia oder Xylit ist ein guter Tipp für eine gesunde Alternative zu künstlicher Süße wie Aspartam. Stevia erleichtert den Zucker-Verzicht und ist außerdem gut für die Zähne. Ebenfalls gut für die Zähne ist der sogenannte Birkenzucker Xylit, der inzwischen aus Mais hergestellt wird. Er regt die Speichelproduktion an und findet sich daher auch in medizinischen Zahnpflegekaugummis. Xylit hat nur 40 Prozent der Kalorienmenge von gewöhnlichem Rübenzucker, schmeckt aber genauso süß und ist gesund.

Honig

Geschmack und Wirkung: Functional Fruits Drinks

Functional Fruits Drinks sind eine neue Nische am Getränkemarkt. Sie sind ein guter Tipp für Menschen, die auf Zucker, aber trotzdem nicht auf Genuss und schnelle Energie zwischendurch verzichten möchten. Die Rezepte der Drinks sind auf die ausreichende Zufuhr von Vitalstoffen zugeschnitten.

Functional Fruit Drinks beinhalten:

  • Vitamine
  • Mineralstoffe
  • wichtige Aminosäuren
  • Spurenelemente

Ein sorgfältig zusammengestellter Mix an Fruchtextrakten spendet die wertvollen Inhaltsstoffe und sorgt für mehr Vitalität und Elan. Zuckerfrei. Sie sind beim Ausgehen oder nach dem Sport eine gesunde, natürliche Alternative zu zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken.

Frau in Yogaposition

Entspannung oder Anregung

Ja nach Wunsch können Functional Fruits Drinks durch ihre Rezepte für Entspannung oder mehr Vitalität und Leistung im Körper sorgen. Sie können fit fürs Ausgehen machen oder für relaxte Momente  nach Arbeit und Sport sorgen. Durch Inhaltsstoffe, wie das im Hanf enthaltene CBD (Cannabidiol), können sie auch schmerzstillend oder ausgleichend wirken. Das Getränkesortiment von 2B [to be] hat drei verschieden, zuckerfreie Produkte für jede Lebenslage zur Auswahl:

Die zuckerfreien Getränke von 2B sind nebeneinander aufgereiht
  • 2B [to be] ACTIVE: Für mehr Leistung und Konzentration
    Die sorgfältige Mischung aus Früchten, Gewürzen und Extrakten gibt 2B [to be] ACTIVE einen besonders belebenden und fruchtigen Geschmack. Die Aminosäure L-Arginin verbessert die Leistungsfähigkeit und Ausdauer. Inhaltsstoffe der roten Traube liefern wichtige Antioxidantien und sorgen für Frische und Energie. Ginseng soll Körper und Geist in Harmonie bringen. Gelee-Royal und Rotklee sind Anti-Aging-Mittel. Maca wirkt stärkend, anregend und sogar leicht aphrodisierend. Durch die stärkere Durchblutung im Lendenbereich kann die Inca Wurzel auch gegen Menstruationsbeschwerden helfen.
  • 2B [to be] RELAXED: Natürliche Entspannung für Körper und Geist
    Hopfen und Melisse beruhigen die Nerven und sorgen für Ausgleich. Granatapfel, Marille und Banane liefern wichtige Vitamine zum Beispiel nach dem Sport. Die Vitamine B-, E-, und C im Apfel wirken sich positiv auf die Immunabwehr aus. Honig liefert Süße und wirkt leicht antibakteriell. Die essentielle Aminosäure L-Tryptophan wirkt auf den Serotoninspiegel und bringt damit Körper, Geist und Seele in Harmonie.
  • 2B to be HEMP - der Hanfdrink
    2B to be HEMP wurde fein abgestimmt mit Aprikose, Granatapfel, Melisse und einem Hauch Ingwer - mit über 61 % Fruchtanteil und natürlich ganz ohne Zuckerzusatz und auch ganz ohne Süßungsmittel. In der Medizin wird CBD, ein Wirkstoff des Hanfs, zum Beispiel bereits bei Schmerzbehandlung, chronischen Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis und MS eingesetzt. THC hat eine psychotrope Wirkung und der Anbau THC-haltiger Hanfsorten mit über 0,3 % THC Anteil ist daher gesetzlich untersagt. CBD hat keine Rauschwirkung und ist legal. Bisher war es sehr schwierig, den Stoff so zu verarbeiten, dass er für Getränke eingesetzt werden kann.
Der Experte dahinter

Breinl Armin, Dr.

Dr. Armin Breinl ist mehr als nur Frauenarzt, denn mit seinem innovativen „2B“ - Drinks hat er erst jüngst den Getränkemarkt aufgemischt.