Polyphenole und Silizium: Wirkung hervorragend durch beispiellose Kombination

Schöne Haut, volles Haar, jüngeres Aussehen und Schutz vor Erkrankungen? Eine Kombination von zwei ganz besonderen Stoffen soll diese Wünsche in Reichweite bringen. Vereint sollen die Vorteile von Silicium mit den außergewöhnlichen Eigenschaften von Polyphenolen und Vitaminen aus Olivenöl wirken. Warum diese Kombi Körper und Geist so fit halten soll, verraten wir hier.

Eine Frau mit schöner Haut und schönen Haaren steht vor einem Olivenbaum mit Polyphenolen

Polyphenole und Silizium – Wirkung in optimaler Kombination

Dass Menschen in mediterranen Gebieten weniger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs leiden, ist bekannt. Liegen soll das nicht nur an der Ernährung mit viel Obst und Gemüse, sondern vor allem am Olivenöl. Denn das im Olivenöl enthaltene Polyphenol soll laut Studien vor bösartigen Tumoren und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen können.

Polyphenole, vor allem sogenannte Flavonoide, zu denen auch Anthocyane zählen, gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen, die Pflanzen vor Fressfeinden und der Sonne schützen. Dafür haben diese Substanzen einige Tricks auf Lager. Ihre volle Wirkung können Polyphenole und Flavonoide aber vor allem in Verbindung mit Silicium ausschöpfen. Denn dieses Spurenelement unterstützt in vielerlei Hinsicht die Wirkung dieser sekundären Pflanzenstoffe und ist deshalb extrem wertvoll für unsere Gesundheit.

Welche Besonderheiten hat Silizium und wie kann man es zu sich nehmen?

Silizium ist DAS Spurenelement für Nägel, Haut und Haar. Lebensmittel, die Silizium enthalten, sind vor allem:

  • Hirse,
  • Spinat,
  • Paprika,
  • Erbsen,
  • Birnen oder
  • Weintrauben.

Es kommt auch vermehrt in Kieselerde vor. Sie enthält einen hohen Anteil an Kieselsäure.

Unter Kieselsäure versteht man alle Sauerstoffsäuren des Siliciums. Echte Kieselerde wird oft als Vorbeugung gegen brüchige Nägel oder Haare genommen. Außerdem soll Kieselerde das Bindegewebe der Haut straffen und für festere Knochen sorgen. Allerdings wirkt die Einnahme von Kieselsäure in Form von Kieselerde gar nicht so gut, da sie in der Form nur sehr schwer oder gar nicht vom Körper aufgenommen werden kann.

Welche Vorteile hat die Einnahme durch Nahrungsergänzungsmittel?

Um die Aufnahme in den Körper zu verbessern, ist es von Vorteil, den Bedarf nicht durch mit Kieselsäure angereicherte Kieselerde zu decken, sondern zu entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen, die idealerweise sowohl Polyphenole als auch Silizium miteinander kombinieren. Denn in industriell verarbeiteten Lebensmitteln sind kaum mehr Polyphenole enthalten. Außerdem kann man die Siliciumaufnahme aus Lebensmitteln wie Obst und Gemüse oft nicht genau kontrollieren.

Bei der Einnahme in flüssiger Form werden die wertvollen Inhaltsstoffe meist besser aufgenommen. Enthält das flüssige Nahrungsergänzungsmittel neben aktivem Silizium auch ein Olivenöl, das weltweit den größten Polyphenolgehalt aufweist, kommen noch die fettlöslichen Vitamine E und K hinzu, die einen zusätzlichen positiven Effekt auf die Gesundheit haben.

Welche Wirkung haben Polyphenole und Silicium auf Haut und Haar?

Polyphenole, wie Flavonoide und Anthocyane, sind chemisch mit "echten" Hormonen verwandt. Sie stammen aus Pflanzen und werden oft auch als Phytoöstrogene (Pflanzenöstrogene) bezeichnet. Weil sie sich an Östrogenrezeptoren binden können, entfalten sie dort oft ähnliche Wirkung wie "echte" Östrogene.

Der positive Einfluss von Flavonoiden auf Haut und Bindegewebe wurde schon oft in Studien dokumentiert. Auch Siliciumverbindungen sollen ein wahrer Jungbrunnen für Haut und Haar sein. Denn sie unterstützen Enzyme in der Haut bei der Produktion von Bindegewebe. Zudem soll sich das Silicium nicht nur positiv auf das Bindegewebe, sondern auch auf die Dicke des Haares auswirken.

Auch für den Aufbau von Knochen ist Silicium im Körper essentiell, denn es ist an der Bildung von Knochen und Knorpeln beteiligt. Überhaupt wirken Polyphenole und Silizium in Kombination sehr stark antioxidantisch. Das bedeutet, die beiden Substanzen sind für den menschlichen Körper eine wahre Anti-Aging-Waffe

Frau mit schöner Haut und schönen Haaren

Wie wirken Polyphenole und Silizium auf den menschlichen Körper?

Polyphenole können die Ablagerungen in Blutgefäßen reduzieren. Sie hemmen die Oxidation von Fetten im Blut. Damit können sie vor Alzheimer und Demenz schützen, aber auch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die aufgrund von Gefäßverengungen entstehen.

Eine ähnliche Wirkung zeigt auch das Silizium. Unser Gehirn besteht zum großen Teil aus Lipoproteinen. Silicium bindet bevorzugt an diese. Deshalb reichert es sich im Hirn in den Regionen an, die für das Kurzzeitgedächtnis und das Lernen notwendig sind. Dort unterstützt es die Reduktion von Ablagerungen und sogenannten Plaques.

Der synergistische Effekt von Polyphenolen und Silicium beginnt bereits im Verdauungstrakt. Diesen positiven Effekt von Olivenöl auf alle Stadien der Verdauung kannten übrigens bereits die alten Griechen. Sie reichen von der Reduzierung des Rückflusses in der Speiseröhre bis zur verbesserten Verdauung im Dickdarm. Zudem hat das Fettprofil von Olivenöl geruchsbindende Eigenschaften und soll bei schlechtem Atem helfen. Silizium sorgt gleichzeitig für eine bessere Aufnahme von langkettigen Fettsäuren und von Polyphenolen. "Gutes" Fett kann dadurch besser verwertet werden. 

Gleichzeitig liefert das Olivenöl HDL-Cholesterin. Dieses sogenannte "gute" Cholesterin hält das "schlechte" LDL-Cholesterin in Schach. Dadurch können Ablagerungen in den Blutgefäßen und damit Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfälle verringert werden.

Gegen welche Erkrankungen soll die Kombination von Polyphenolen und Silizium helfen?

Kieselsäuren sollen allgemein entzündungshemmende, kühlende und abschwellende Eigenschaften besitzen. Deshalb soll Silicium speziell bei folgenden Erkrankungen und Krankheiten hilfreich sein:

  • Arthritis,
  • entzündlichen Erkrankungen der Haut,
  • Gefäßerkrankungen,
  • Gastritis,
  • Colitis,
  • Bronchitis,
  • Zahnfleischentzündungen.

Einige aktuelle Studien sollen sogar bewiesen haben, dass Olivenöl mit einem hohen Gehalt an Polyphenolen eine Schutzwirkung gegen bestimmte bösartige Tumore (Brust, Prostata, Endometrium, Verdauungstrakt und vielem mehr) haben sollen. Neben Magnesium, aber auch anderen Spurenelementen und Mineralstoffen, wie Phosphat und Eisen, soll das Silizium für die Funktion von Lymphe und Immunsystem von zentraler Rolle sein.

Mehrere Studien belegen dazu einen Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Olivenöl mit einem hohen Gehalt von Polyphenolen und einer niedrigen Brustkrebsrate. Eine italienische Studie deckte außerdem auf, dass ein hoher Konsum von Olivenöl auch vor Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen schützen soll. Schuld daran soll vor allem das Squalen sein, das ebenfalls in einer hohen Bioverfügbarkeit in hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln vorhanden ist.

Wer in seine Ernährung neben viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und guten Fetten aus Olivenölen bei Bedarf auch solche Nahrungsergänzungsmittel einbaut, kann nicht nur Haut, Haar und Nägel Gutes tun, sondern den Alterungsprozess des ganzen Körpers hinauszögern

Eine Frau streckt die Hand aus als Abwehr gegen Erkrankungen

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.