Wie schädlich ist WLAN? Strahlung abschirmen oder Nutzen unbedenklich genießen?

Drahtlose Kommunikation im Rahmen eines kabellosen Internetzugangs ist eine Annehmlichkeit, auf die wir heute nicht mehr verzichten wollen. Doch seit der Einführung von WLAN im Jahr 1997 hat es viele Zweifel bezüglich der Sicherheit aufgeworfen. Wie schädlich ist WLAN wirklich? Es gibt gemischte Meinungen über die Auswirkungen von Elektrosmog auf die menschliche Gesundheit. Doch wem soll man glauben? Hier erfährst du die Antwort.

Das Bild eines Internet-Routers, der einer der Hauptgründe dafür ist, warum wir uns heute überhaupt fragen: wie schädlich ist WLAN?

Wie schädlich ist WLAN und was ist das Problem mit WIFI-Routern?

Immer mehr Menschen stellen sich die Frage: Wie schädlich ist WLAN eigentlich? Drahtlose Router und Modems senden bestimmte Signale per Strahlung aus. So entstehen elektromagnetische Felder, welche durch Hauswände hindurch an deinen Computer oder an jedes andere elektronische Gerät gesendet werden, das du benutzt. Das Erschreckende daran ist, dass diese Strahlung die Fähigkeit hat, durch die Wände des Hauses zu gehen.

Stell dir vor, was sie möglicherweise mit deinem Gehirn und Körper anstellen können! Deshalb ist ein angemessener Schutz vor Elektrosmog und Handystrahlung für dein Zuhause eine Überlegung wert. Diese Abschirmung gegen WLAN-Strahlung ist zum Beispiel als Stecker für die Steckdose zur unkomplizierten und unauffälligen Anwendung in Häusern und Wohnungen erhältlich. Der Wirkradius dieser Mittel zur Abschirmung gegen elektromagnetische Felder beträgt bis zu 30 Meter und erstreckt sich durch Wände und Decken hindurch. So kannst du dich effektiv gegen WLAN-Strahlung schützen. Trotz der Abschirmung funktionieren die elektrischen Geräte natürlich weiterhin einwandfrei und werden nicht gestört. Die Abschirmung kann insbesondere elektrosensiblen Menschen eine Erleichterung durch die Reduzierung der Strahlenbelastung verschaffen.

Sind die EMF-Wellen nicht eigentlich ungefährlich?

Internet-Router sowie Handys und Smartphones senden elektromagnetische Strahlung im niedrigen Gigahertz-Bereich aus, was als einigermaßen sicher gilt. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass Mittel zur Elektrosmog-Abschirmung gegen diese EMF-Wellen überflüssig sind. Das ist also schon mal ein guter Grund, warum man es vermeiden sollte, W-LAN 24 Stunden am Tag und jeden Tag zu benutzen!

WLAN-Verbindungen sollten definitiv nicht übermäßig verwendet werden, es sei denn, es ist notwendig. Vielleicht interessiert es dich, zu erfahren, dass dein heimischer WLAN-Router Funksignale in der gleichen Frequenz aussendet, die auch Mikrowellen beim Kochen von Speisen emittieren! Und diese Geräte verfügen zumindest über eine eingebaute Abschirmung.

Eine Frau hat einen Laptop auf ihrer Schoß

Welche Auswirkungen können WLAN-Strahlen haben?

Gerade im Schlafzimmer können übermäßige Strahlung und Elektrosmog gefährlich sein. Mehrere Studien zeigen, dass die längere Exposition gegenüber EMF-Wellen, die von WLAN-Routern und anderen Geräten ausgesendet werden, auf lange Sicht schwere Schäden auf der Ebene des Gehirns verursachen kann.

Es kann möglicherweise auch zu anderen hirnbezogenen Problemen wie Gedächtnisverlust und Tumoren führen. Das ist noch nicht alles, weitere Studien fanden heraus, dass die niederfrequenten EMF-Wellen von WLAN-Router, Smartphone und Co, die körpereigene Energie des Menschen stören können. Abschirmen ist also nicht wirklich eine Option, sondern eher die Pflicht, um dich wirksam zu schützen.

Eine Frau greift auf ein Smartphone

Wie kann WLAN Schaden verursachen?

Es wird angenommen, dass ein wesentlicher Teil der gefährlichen WLAN-Strahlung eine Kalziumüberlastung hervorruft, die vor allem durch die Überaktivierung von spannungsabhängigen Kalziumkanälen entstehen kann. Der erhöhte Kalziumspiegel kann die Produktion von Stickstoffmonoxid und oxidativem Stress auslösen. Dies kann die an der Steroidhormon-Synthese beteiligten Enzyme hemmen, was zu einer verminderten Produktion von Östrogen, Progesteron und Testosteron führt. Andere mögliche Auswirkungen einer übermäßigen Exposition gegenüber WLAN-Strahlung sind:

  • ständige und übermäßige Müdigkeit, 
  • Migräne,
  • Konzentrationsstörungen.

Was kann ich gegen Elektrosmog im Schlafzimmer tun?

Nun, zunächst mal neigen ohnehin immer mehr Menschen dazu, zu behaupten, dass sie gesundheitliche Probleme und Komplikationen aufgrund von Strahlung durch Geräte in ihrer Umgebung haben. Und jetzt stell dir vor, du setzt dich dieser Strahlung für sechs bis acht Stunden am Stück aus, jeden Tag! Es ist zwar verständlich, dass du auch im Schlafzimmer im Internet surfen willst. Du solltest dich jedoch entweder um die entsprechende Abschirmung kümmern! Oder du schaltest den WLAN-Router abends einfach aus und verbannst Handys, Smartphones, Tablet und so weiter aus dem Schlafzimmer.

Eine Frau hat ein Handy neben ihr im Bett liegen, das vielleicht mit WLAN verbunden ist

Woran erkenne ich, dass ich mich abschirmen und schützen sollte? 

Es ist zunächst mal unheimlich wichtig, das Schlafzimmer möglichst frei von Elektrosmog zu bewahren. Man weiß von elektrosensiblen Menschen, dass ihre Beschwerden zu verschwinden scheinen, sobald sie das WLAN ausschalten oder den Bereich verlassen, der voll von elektromagnetischen Feldern ist. Einige der Probleme, die diese Menschen erleben und die damit auch bei dir ein Anzeichen für eine zu hohe Strahlenbelastung sein könnten, sind:

  • unregelmäßiger Herzschlag,
  • Kopfschmerzen, 
  • Schwindelgefühl, 
  • Verdauungsprobleme, 
  • Angstzustände, 
  • Depressionen, 
  • übermäßige Müdigkeit
  • und vieles mehr.

Wie wirkt sich Elektrosmog auf Kinder aus und wie schädlich ist WLAN für Babys?

Bei Kleinkindern wird angenommen, dass die hochfrequente elektromagnetische Strahlung, die von Handys, Smartphones und Schnurlostelefonen ausgeht, weder emotionale noch Verhaltensprobleme verursacht. Es ist jedoch bekannt, dass die elektromagnetischen Strahlen durch Mobilfunk-Türme mit einem Verhaltens- und Emotionsproblem bei Kleinkindern korreliert. Trotz mehrerer früher Studien zu den potenziell negativen Auswirkungen von Strahlung und Elektrosmog ist es noch zu früh, um Schlussfolgerungen über mögliche Gesundheitsrisiken zu ziehen. Die in den meisten Studien verwendeten Signalstärken sind deutlich höher als die gesetzlichen Grenzwerte.

Wie kann ich mein Zuhause sicher machen?

Abschirmen ist eine Möglichkeit, doch nicht jeder hat den Platz oder die Expertise, um einen faradayschen Käfig aufzubauen. Experten haben deshalb einige einfache – wenn auch manchmal möglicherweise unbequeme – Schritte identifiziert, um die Strahlenbelastung zu begrenzen.

Ein guter Anfang wäre, den Router und andere Geräte, die strahlen, nicht dort aufzustellen, wo man sich am meisten aufhält. Wenn du dir Sorgen über die HF-Signale deines Handys oder Smartphones machst, findest du im abschließenden Absatz einige Möglichkeiten, um die Belastung zu begrenzen.

Die beiden gebräuchlichsten WLAN-Symbole in grüner Farbe vor schwarzem Hintergrund.

Wie kann man sonst noch seine Belastung durch Strahlung begrenzen?

Wann immer du dein Handy, Smartphone, Tablet oder jegliches andere Gerät benutzt, solltest du es von deinem Kopf und Körper fernhalten! Das gilt besonders in Gegenden, in denen das Signal von Mobilfunk-Sendemasten schwach ist. Wenn dein Gerät zum Beispiel nur einen Balken hat, muss es seine Leistung erhöhen, um dies auszugleichen. Außerdem könntest du Folgendes versuchen:

  • SMS oder Videotelefonie, wenn möglich, 
  • die Freisprecheinrichtung deines Geräts verwenden, 
  • ein kabelgebundenes oder Bluetooth-Headset verwenden, 
  • das Gerät in einer Tasche tragen, anstatt es in der Hosentasche zu verstauen und 
  • das Tablet oder den Laptop nicht über einen längeren Zeitraum auf dem Körper liegen lassen. 

Abschließend lässt sich sagen, dass es an der Zeit ist, sich um deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zu kümmern. Hör damit auf, die Gesundheitsrisiken von WLAN für selbstverständlich zu halten! Schalte den Router aus, wenn du ihn nicht brauchst und du kannst sicher sein, dass sowohl dein Körper als auch dein Gehirn wirklich dankbar sein werden! Man muss ja auch nicht ständig im Internet rumhängen, oder?

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.