Mit Sonnencreme Gesicht und Körper schützen – darauf solltest du achten

Eine tiefe Bräune im Gesicht lässt uns gesund und schön aussehen. Kein Wunder, dass für die meisten Menschen ein sonnengeküsster Teint vor allem im Sommer einfach dazugehört. Leider hast du auf lange Sicht aber gar nichts davon, wenn du deinen Sonnenschutz weglässt. Warum das so ist und worauf du achten solltest, wenn du Sonnencreme verwendest, erfährst du in diesem Artikel.

Frau am Strand beim Eincremen.

Warum solltest du Gesicht und Körper mit Sonnencreme schützen?

Vielleicht hast du dir auch schon mal überlegt, die Sonnencreme einfach wegzulassen, um möglichst schnell einen attraktiven, gebräunten Teint zu bekommen. Dieser Gedanke ist zwar nachvollziehbar, einen tatsächlichen Nutzen hast du davon aber nicht, denn mit der schnellen Bräune schadest du dir auf lange Sicht nur. Die ultraviolette Strahlung im Sonnenlicht, besser bekannt unter der Abkürzung UV-Strahlung, kann in zu hohen Dosen nicht nur bei empfindlicher Haut zu

  • vorzeitiger Hautalterung und Faltenbildung,
  • Sonnenbrand
  • und im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen.

Während ein Großteil der Haut normalerweise durch Kleidung geschützt ist, sind Gesicht, Lippen und Hände ständig dem Sonnenlicht ausgesetzt. Egal ob im Alltag, auf dem Weg zur Arbeit, bei Spaziergängen, Bergtouren oder dem gemeinsamen Essen mit Freunden auf der Terrasse, wir tragen die potenziell schädlichen UV-Strahlen ständig im Gesicht. Bei hohen Temperaturen greifen zwar viele Menschen zur Kopfbedeckung, vergessen aber trotzdem, die empfindliche Haut im Gesicht einzucremen. Dabei ist es gerade hier wichtig, Sonnencreme aufzutragen. Die äußere Hautschicht (Epidermis) im Gesicht ist extrem dünn, weshalb die Gesichtshaut besonders anfällig für Schäden von außen ist. 

Um deine Gesundheit zu schützen und vorzeitige Hautalterung, Falten und unschöne Pigmentflecken zu vermeiden, solltest du den Sonnenschutz am besten nicht nur zum Sonnenbaden verwenden, sondern zum Teil deiner täglichen Beauty-Routine machen.

Sonnenlicht: Energiespender oder Risikofaktor?

Sonnenlicht ist extrem wichtig für uns. Es versorgt uns mit Energie und macht unsere Tage glücklicher und leichter. Gleichzeitig birgt die UV-Strahlung im Sonnenlicht aber auch einige Risiken und negative Folgen, die wir vermeiden können.

  • Das Sonnenlicht besteht aus etwa neun Prozent UV-Strahlung. Dabei wird generell zwischen zwei Arten, den UVA-Strahlen und den UVB-Strahlen unterschieden. Die UVA-Strahlung dringt besonders tief in die Haut ein und kann dort die Bildung freier Radikale bewirken. Gleichzeitig kann sie Kollagenzellen schädigen. Die Folge: Deine Haut verliert ihre Spannkraft, die Zellen altern schneller und das Risiko für Hautkrebs steigt. 
  • UVB-Strahlen dringen nicht ganz so tief in die Haut ein. Sie sorgen für eine langanhaltende schöne Bräune und versorgen dich mit dem wichtigen Sonnenvitamin (Vitamin-D), indem sie die Bildung im Körper anregen. UVB-Strahlen können aber auch Sonnenbrand verursachen.

Welche Arten von Sonnencreme gibt es?

Sonnencreme ist nicht gleich Sonnencreme. Wie bei vielen anderen Produkten heißt es auch hier Augen auf beim Kauf, denn das falsche Produkt kann dir und deiner Gesundheit mitunter sogar schaden. Die beste Sonnencreme ist immer diejenige, die am wenigsten Schadstoffe hat und gut zu deinem Hauttyp passt.

Sonnencremen lassen sich nach

  • ihren Wirkstoffen (mineralische oder chemische Filter),
  • dem Grad ihrer Wirkung (beispielsweise LSF 50)
  • und dem Anwendungsbereich unterscheiden. 

Eine Sonnencreme mit mineralischem Schutz erkennst du an ihrer dicken, milchig-weißen Textur bei hohem Lichtschutzfaktor (LSF 30 oder LSF 50). Sie bildet meist einen Film auf der Haut, der nicht ganz einzieht. Das soll durchaus so sein, denn die winzig kleinen Mineralien bilden eine physikalische Schutzschicht, die das auftreffende Licht an der Hautoberfläche reflektiert und verteilt. Dieser Schutz ist rein natürlich. Für ölige Haut mit großen Poren oder Akne ist diese Art nicht die beste Sonnencreme. Sie kann die Poren im Gesicht zusätzlich verstopfen.

Ein Sonnenschutz auf chemischer Basis ist meist angenehmer in der Anwendung, weil er viel dünnflüssiger ist. Du kannst ihn wie ein Gel-Fluid auftragen oder sogar sprayen. Er wandelt das UV-Licht durch chemische Reaktionen in Wärme oder unschädliches Infrarotlicht um. Allerdings dringen diese chemischen Substanzen tief in die Haut ein und können Auswirkungen auf den gesamten Organismus haben. Zu den schädlichen Stoffen zählen Nanopartikel und chemische Stoffe, wie Oxybenzone oder Retinylpalmitat. Nicht nur beim Menschen, sondern auch in der Umwelt können diese Stoffe schwere Schäden anrichten, wie das Korallensterben beweist.  

Welcher Lichtschutzfaktor ist am besten?

Welchen Lichtschutzfaktor die beste Sonnencreme für dich haben sollte, hängt von deinem Hauttyp und der Intensität des Sonnenlichts ab. Wenn du besonders helle und empfindliche, zu Sonnenbrand neigende Haut hast, ist ein Sonnenschutz mit LSF 50 durchaus ratsam. Ist deine Haut bereits gebräunt, besitzt du einen natürlichen Sonnenschutz. In dem Fall kann auch ein LSF 30 reichen. Wichtig ist in jedem Fall, dass du verantwortungsvoll und vorsichtig beim Sonnenbaden bist. Die pralle Mittagssonne muss nicht sein. Gönn dir in der Mittagszeit lieber eine kurze Siesta im Innenraum oder unter einem schattenspendenden Baum.

Gerade im Gesicht lohnt es sich, einen höheren Lichtschutzfaktor zu wählen. Die Haut im Gesicht ist besonders empfindlich. Für Gesicht, Hals und Dekolleté solltest du mindestens einen LSF 30, besser noch LSF 50 verwenden und das nicht nur im Sommer, sondern zu jeder Jahreszeit. Säurehaltige Pflegeprodukte können die Hautbarriere durchlässiger machen für die schädliche Strahlung. Wenn du von der Anti-Aging-Wirkung profitieren willst, solltest du unbedingt ein zusätzliches Mittel zum Sonnenschutz nehmen. Die Sonnencremes schützen nicht nur dein Gesicht vor UV-Strahlen, sondern sind somit auch die beste Anti-Aging-Pflege. Nährende Inhaltsstoffe spenden der Gesichtshaut Feuchtigkeit und bewahren sie vor dem Austrocknen. Es gibt auch Make-up mit unterschiedlichem Lichtschutzfaktor. Auch hier kann ein LSF 50 ratsam sein.

Frau mit Schrift SPF 30 auf dem Rücken

Eine gemeinsame Sonnencreme für Gesicht und Körper?

Es macht definitiv Sinn, unterschiedliche Sonnencremen für Gesicht und Körper zu nehmen. Da die Hautstruktur in beiden Bereichen anders ist, unterscheiden sich die Cremes auch in den Inhaltsstoffen und der Textur. So können sie in jedem Bereich optimal wirken und gut benutzt werden.

Sonnencremes für das Gesicht sind meist leichter und ziehen schneller in die Gesichtshaut ein. Durch die feinere Textur lassen sie sich besser verteilen und dosieren. Außerdem sind sie oft weniger stark von gefährlichen Chemikalien betroffen. Da die Gefahr, dass Schadstoffe über die Schleimhäute von Mund oder Nase in den Organismus gelangen, hier höher ist, sind die Auflagen schlichtweg strenger. Manche Cremes zum Sonnenschutz für das Gesicht enthalten zudem eine leichte Tönung, die Unebenheiten kaschiert. Du kannst sie wie Make-up nutzen. Bei fettiger und problematischer Haut sollte unbedingt eine nicht komedogene Creme benutzt werden. So verstopfen die Poren nicht.

Sonnencremes für den Körper sind meist etwas reichhaltiger und schwerer. Im besten Fall schützen sie dich vor beiden Strahlenarten. Hier ist auch eine Kombination von mineralischem und chemischem UV-Filter möglich. Durch einen entsprechenden Nährstoffkomplex und pflegende Substanzen kann sich die Haut schnell wieder vom Sonnen erholen.

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Sonnenschutz und Pflege: Wie geht das?

Bei internationalen Kosmetikmarken zeigt sich ein Trend, dem auch europäische Marken in nichts nachstehen. Wie die deutsche Kosmetikmarke GERTRAUD GRUBER KOSMETIK beweist, ist die Sonnencreme längst nicht mehr "nur" Sonnenschutz. Pflegende Zutaten und Inhaltsstoffe der GESICHTS-SONNENCREME LSF 30, wie die Aminosäure Ectoin® versorgen die Haut im Gesicht mit Antioxidantien und Feuchtigkeit und können ihr sogar neue Spannkraft verleihen.

Ectoin® wirkt außerdem beruhigend und stabilisierend auf gereizte Haut und ist somit auch für sensible Haut geeignet. In Kombination mit Sheabutter entsteht ein effektiver Wirkkomplex, der die Zellen schützt und nicht nur reife Haut bei der Regeneration unterstützt. 

Die Sonnencreme für das Gesicht mit LSF 30 von GERTRAUD GRUBER KOSMETIK ist gleichzeitig Tagespflege und Sonnencreme. Bei anspruchsvoller Haut kannst du vor der Creme auch ein leichtes Serum benutzen. Wie bei den anderen Produkten setzt die deutsche Marke auf Nachhaltigkeit und eine Kosmetik, die Mensch und Umwelt guttut. Hier kannst du sicher sein, dass keinerlei Parabene, chemische Farb- und Duftstoffe, Silikone oder Nanopartikel vorhanden sind. Eine praktische Ergänzung dazu ist der Lippenpflegestift mit LSF 30. Vitamin E, Sanddornkernöl und Bisabolol nähren und schützen die Lippen und halten sie weich und geschmeidig.

Junge Frau mit Sonnencreme im Gesicht.

Sonnencreme richtig verwenden: Was gibt es zu beachten?

Auch Sonnencreme mit LSF 50 kann dich nur begrenzt vor der Sonne schützen. Achte darauf, dass du die Sonnencreme überall und nicht zu sparsam aufträgst. Vergiss auch nicht die empfindliche Haut am Hals und Dekolleté! Am besten ist es, kein Make-up über der Sonnencreme zu tragen und sie bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad in die Haut einzumassieren, so dass sie Zeit hat, ihre Wirkung zu entfalten. Schwitzen, ausgedehntes Baden und Salzwasser können die Wirkung schwächen. Creme deshalb möglichst alle zwei Stunden nach, wenn du dich lange in der Sonne aufhältst und denke daran, zwischendrin auch den Schatten aufzusuchen!