Hautalterung durch Sonne: die unsichtbare Gefahr nicht nur im Sommer

Dass zu viel UV-Strahlung schädlich für die Haut ist, weiß inzwischen wirklich jeder. Die meisten Menschen denken dabei jedoch vor allem an Sonnenbrand oder Hautkrebs. Diese werden durch UVB-Strahlen verursacht, die vor allem die obersten Hautschichten schädigen. Es gibt jedoch noch ein weiteres Problem: die UVA-Strahlen. Diese setzen freie Radikale frei, die die Zellen schädigen können. Hautalterung ist die Folge. Im Balance Beauty Time Expertentalk erklärt Experte Dr. Eckart Voss, welche Folgen die UVA-Strahlung hat und wie man sich davor schützen kann. Höre doch nach diesem Artikel gleich mal dort rein!

Wie entsteht die Hautalterung durch die Sonne?

Wenn sich im Körper freie Radikale bilden, zerstören diese Zellen und die Hautalterung schreitet schneller voran. Das geschieht im Gesicht besonders schnell. Einerseits ist die Haut im Gesicht besonders empfindlich und andererseits ist das Gesicht fast immer der Sonne ausgesetzt. Die Hautalterung durch die Sonne zeigt sich an verschiedenen Symptomen:

  • Falten von zunehmender Tiefe und Menge
  • eine Erschlaffung der Haut (weil die UV-Strahlung auch das Kollagen schädigt, das für die straffe Struktur des Unterhautgewebes sorgt)
  • Lichtschwiele, also eine verdickte, ledrig wirkende Oberhaut
  • unregelmäßige Pigmentierungen zum Beispiel in Form von Altersflecken
  • zunehmende Trockenheit der Haut, was die Entstehung weiterer Falten begünstigt.
grafische Darstellung von UVA- und UVB-Strahlen in der Haut
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Anti-Aging: Wie kann man sich vor Falten durch die Sonne schützen?

Ein großer Teil der Hautalterung durch das Sonnenlicht wäre vermeidbar, wenn mehr Menschen einen guten Sonnenschutz ernst nehmen würden. Wichtig ist dabei vor allem der Schutz vor UVA-Strahlen. Dieser muss ganz besonders hoch sein. Da die UVA-Strahlung das ganze Jahr hindurch etwa gleich hoch ist, solltest du einen solchen Sonnenschutz nicht nur im Sommer auftragen. Eine normale Sonnencreme ist also beim Bekämpfen von Falten und anderen Alterszeichen nicht das optimale Mittel.

Die Kosmetikmarke Dr. E. Voss hat diese Lücke geschlossen und eine Pflegeserie zum Schutz vor lichtbedingter Hautalterung entwickelt. Spezielle emulgatorfreie Cremes verhindern einerseits eine Auswaschung der Fette aus der Haut und sorgen andererseits dafür, dass die UVA-Filter nicht in den Körper eindringen. Sie bleiben wie ein Schutzschild auf der Hautoberfläche liegen und filtern die UV-A-Strahlen heraus. Neben dem hohen Sonnenschutz pflegen die Produkte der Serie LIA C 6 die Gesichtshaut auch intensiv. Sie beruhigen sie, fangen freie Radikale ab und helfen, den hauteigenen Schutz wieder herzustellen. Dr. Voss sieht so die Chance darin, dass deine Haut durch die Anwendung des Sonnenschutzes in einem Jahr nur noch sechs Monate altert.

3 Mythen zum Thema Sonnenschutz

Viele Menschen haben falsche Vorstellungen davon, wie Sonnenlicht wirkt und wie man sich davor schützen kann. Deshalb räumen wir mit einigen Mythen auf:

  • "Dunkle Haut braucht keine Sonnencreme." Das stimmt so nicht. Zwar ist dunkle Haut länger geschützt als helle, aber auch ihr kann es schnell zu viel werden. Und die UVA-Strahlen gelangen ohnehin auch bei dunkler Haut tief ins Gewebe.
  • "Die Augen müssen nicht geschützt werden." Auch Augen leiden durch die Sonne und sollten deshalb durch eine gute Sonnenbrille geschützt werden. Dabei verbesserst du gleichzeitig den Schutz vor Falten: Wenn man nämlich die Augen bei zu viel Licht zusammenkneift, entstehen Falten im Augenbereich.
  • "Mineralische Filter sind besser." Manche Menschen sorgen sich vor den Chemikalien in Sonnenschutz. Das ist jedoch unbegründet. Zum einen bleibt der Großteil ohnehin auf der Hautoberfläche liegen. Und zum anderen ist der Schutz deutlich höher als bei mineralischen Filtern. Wenn man diese in einer Menge aufträgt, die ausreichend schützt, sieht die Haut deutlich weiß aus, was im Alltag natürlich nicht sinnvoll und gewünscht ist.
Frau hält die Hand schützend Richtung Sonne

Was ist überhaupt der Unterschied zwischen UVA- und UVB-Strahlen?

Die UV-Strahlung der Sonne besteht aus UVA- und UVB-Strahlen. Beide haben zwar Ähnlichkeiten, aber es gibt auch große Unterschiede:

  • UV-B-Strahlen sind vor allem im Sommer und bei sonnigem Wetter aktiv. UV-A-Strahlen gibt es dagegen das ganze Jahr hindurch und auch bei bewölktem Himmel.
  • UV-B-Strahlung wird von Glas abgehalten, UV-A-Strahlung dagegen nicht. Auch im Auto oder in Innenräumen dringen diese Strahlen also ungehindert in die Haut ein.
  • UVB-Strahlen bleiben in den obersten Hautschichten und können dort Sonnenbrand hervorrufen. Sonnenbrände können die Gefahr von Hautkrebs vergrößern. UVA-Strahlen verursachen keinen Sonnenbrand, dringen aber sehr tief in die Haut ein und produzieren dort freie Radikale. Diese sind vor allem deshalb schädlich, weil sie andere Zellen schädigen. Da mit zunehmendem Alter die Reparaturfähigkeit des Körpers immer mehr abnimmt, altern wir durch das Licht immer schneller. 


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