Sonnenschutz beim Schwimmen: Darauf solltest du achten

Beim Baden und Schwimmen kommt uns die Sonne gar nicht so heiß vor. Doch gerade der Sonnenschutz beim Schwimmen sollte nicht vernachlässigt werden. Obwohl es sich nicht so anfühlt, kann die UV-Strahlung im und am Wasser nämlich ganz besonders gefährlich sein. Wir erklären dir, warum das so ist und was du beachten solltest, damit deine Haut gut vor der Sonne geschützt ist.

Frau am Strand mit Sonnencreme auf der Schulter

Warum ist Sonnenschutz beim Schwimmen besonders wichtig?

Zu viel Sonne schadet der Haut und kann nicht nur zu Sonnenbrand, sondern auf lange Sicht auch zu Hautkrebs führen. Beim Baden ist es besonders wichtig, dem Sonnenschutz verstärkte Aufmerksamkeit zu schenken. Das hat gleich mehrere Gründe:

  • Wenn die Sonne auf der Haut brennt, wird das irgendwann unangenehm. Dann gehen wir meist von alleine in den Schatten, sodass das Schlimmste verhindert wird. Beim Schwimmen setzt dieser Effekt nicht ein, weil uns das Wasser kühlt. Wir unterschätzen deshalb die Kraft der Sonne und das kann schneller zu Sonnenbrand führen.
  • Die Wasseroberfläche reflektiert einen Teil der UV-Strahlen. Dadurch bekommen die Körperteile, die außerhalb des Wassers sind (also vor allem Kopf und Gesicht), noch mehr Sonne ab. Zur Sonneneinstrahlung von oben kommt jetzt schließlich noch die reflektierte Strahlung vom Wasser hinzu.
  • Auch im Wasser ist man nicht vor der UV-Strahlung geschützt: UVB-Strahlen dringen bis zu 40 Zentimeter tief ins Wasser ein, UVA-Strahlen schaffen sogar 100 Meter.
  • Ein kleiner Effekt entsteht außerdem durch das Aufquellen der Haut: Der natürliche Hautschutz reduziert sich dadurch ein bisschen, sodass die Haut etwas früher auf die Sonneneinstrahlung reagiert.

Auch wasserfeste Sonnencreme muss nachgecremt werden!

Um beim Baden und Schwimmen ausreichend vor der Sonne geschützt zu sein, solltest du wasserfeste Sonnenschutzprodukte verwenden. Sonnencreme, die nicht als „wasserfest“ oder „wasserresistent“ bezeichnet ist, wäscht sich in Windeseile ab und bietet dann keinen Schutz mehr. Wasserfeste Sonnencremes bleiben sehr viel länger auf der Haut und bieten auch während und nach dem Baden noch einen Schutz. Trotzdem solltest du dich nach dem Schwimmen noch einmal eincremen. Denn ein Teil der Sonnencreme wäscht sich auch bei den besten Produkten im Wasser ab. Das gilt ganz besonders bei gechlortem Wasser und Salzwasser. Beim Abrubbeln mit dem Handtuch geht ein weiterer Teil des Schutzes verloren. Deshalb ist für einen guten Sonnenschutz beim Schwimmen die Kombination wichtig: Verwende wasserfeste, hochwertige Sonnenschutzprodukte und creme dich nach dem Schwimmen noch einmal ein!

Frau auf einer Liege am Pool
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Welche Sonnencreme eignet sich beim Schwimmen?

Wähle unbedingt ein wasserfestes Produkt mit einem hohen Lichtschutzfaktor, damit du beim Schwimmen gut geschützt bist! Wichtig ist außerdem eine angenehme Konsistenz, damit das Eincremen schnell geht und sich gut anfühlt. Wenn die Sonnencreme gleichzeitig noch die Haut pflegt, ist das umso besser.

Ein Produkt, das all diese Anforderungen klar erfüllt, ist das HELIOCARE 360° Invisible Spary SPF 50+. Der transparente Breitband-Sonnenschutz kann auch auf die nasse Haut aufgetragen werden und sorgt dank der leichten und Rezeptur für ein angenehmes Gefühl auf der Haut. Natürlich ist der Invisible Spray wasserresistent. Er eignet sich damit perfekt als Sonnenschutz beim Schwimmen, aber auch für aktive Menschen an Land ist der 360° Photoimmunschutz ein optimales Produkt.

Für Wassersportler eignet sich besonders das Heliocare 360° Water Gel SPF 50+. Die ultraleichte Geltextur zieht schnell ein und hinterlässt ein angenehmes, natürlich-glattes Hautgefühl. Das Water Gel schützt die Haut vor der Sonnenstrahlung und fängt gleichzeitig freie Radikale ab. Außerdem enthält das Gel ein Hydrationssystem mit Hyaluronsäure und anderen feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen. Diese sind so kombiniert, dass sie erst nach und nach freigesetzt werden. Die Haut wird also über einen langen Zeitraum mit Feuchtigkeit versorgt.

Welchen Lichtschutzfaktor sollte ich verwenden?

Um diese Frage zu beantworten, ist ein wenig Hintergrundwissen notwendig:

  • Die Haut verfügt über einen gewissen Eigenschutz gegen Sonneneinstrahlung. Dieser ist je nach Hauttyp unterschiedlich lang. Menschen mit sehr heller Haut und blonden oder roten Haaren können im Sommer nur wenige Minuten ungeschützt in der Sonne bleiben, ohne dass die Haut Schaden nimmt. Bei Menschen mit dunklerer Haut ist der natürliche Sonnenschutz etwas länger.
  • Der Lichtschutzfaktor zeigt an, wie stark sich der Eigenschutz verlängert. Lichtschutzfaktor 10 verzehnfacht ihn beispielsweise. Das bedeutet: Wer ohne Sonnencreme fünf Minuten in der Sonne bleiben könnte, kann mit Lichtschutzfaktor 10 insgesamt 50 Minuten in der Sonne sein, ohne Schäden zu befürchten. Bei Lichtschutzfaktor 30 wären es schon 150 Minuten, bei Lichtschutzfaktor 50 sind es etwa 250 Minuten.
  • Wichtig zu wissen: Mehrfaches Auftragen verlängert den Schutz nicht, aber kann ihn erhalten. Um beim oben genannten Beispiel zu bleiben, sind die 50 Minuten bei Lichtschutzfaktor 10 die Obergrenze, auch wenn du zwischendurch nachcremst. Trotzdem ist wiederholtes Cremen wichtig, weil ein Teil des Produkts im Lauf des Tages durch Schweiß, Kleidung und Wasser abgetragen wird.

Die Frage nach dem Lichtschutzfaktor ist also nicht ganz einfach zu beantworten, weil sie vom eigenen Hauttyp abhängt. Je heller die Haut ist, umso höher sollte der Lichtschutzfaktor sein. Bei hellhäutigen Menschen ist deshalb mindestens Lichtschutzfaktor 30 zu empfehlen. Mit Lichtschutzfaktor 50 bist du auf der sicheren Seite.

Übrigens: Tätowierte Haut braucht immer einen Schutz mit Lichtschutzfaktor 50. Dann bleiben die Farben länger schön und die Haut ist gut geschützt.

Frau mit Tuch am Strand

Kurz und knapp: 7 Tipps für den Sonnenschutz beim Schwimmen

  1. Verwende wasserfeste Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor!
  2. Creme dich etwa eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad ein!
  3. Auch wasserfeste Produkte müssen nach dem Baden nachgecremt werden.
  4. Generell solltest du Sonnenschutzprodukte alle zwei Stunden erneut auftragen.
  5. Sorge dafür, dass du nach dem Schwimmen ein schattiges Plätzchen hast! Im Zweifel hilft ein mitgebrachter Sonnenschirm oder eine Strandmuschel.
  6. Wenn du gerade nicht im Wasser bist, solltest du dich mit Sonnenhut und Sonnenbrille zusätzlich schützen.
  7. Kinder brauchen besonders viel Sonnenschutz und sollten sich in den ersten Lebensjahren möglichst wenig in der prallen Sonne aufhalten.

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.