Mein Umfeld spiegelt mich - was andere mir aufzeigen

(Spiegel = Ausstrahlung und Anziehung = Resonanz)

Aus unserer Sicht beginnen wir bereits im Kleinkindalter positive und negative Emotionen aufzunehmen. Vieles übernehmen wir durch das Vorleben unserer Eltern und unseres Umfeldes. Sätze, die wir alle noch kennen:
„Warum muss ich alles dreimal sagen“
„Vom Fernsehen bekommst Du noch eckige Augen“
„Als ich so alt war wie Du…“

Inhalt:

Eltern verbreiten in einer Küche negative Emotionen durch einen Streit, ein Junge sitzt im Vordergrund

Wieso beeinflusst uns unser Umfeld?

Wir eignen uns automatisch Verhaltensweisen und Glaubenssätze an. Viele negative Glaubensätze werden von Generationen zu Generationen weitergegeben. Diese aufgenommenen Emotionen (positive wie negative) beeinflussen unser Denken und Fühlen, und somit auch unser Handeln. Was immer wir denken und fühlen, strahlen wir aus und es kommt unweigerlich zu uns zurück. Das Gesetz der Resonanz (Gleiches zieht immer Gleiches an) muss nicht immer positiv für uns sein. Sende ich positive Gedanken und Gefühle aus, bekomme ich Positives reflektiert, negative Gedanken und Gefühle ziehen Negatives an. Senden wir also negative Energien aus, ziehen wir negative Situationen in unser Leben. Das Leben hält uns dann unser Spiegelbild vor. Diese Gefühle können mit Angst, Verletzung, Enttäuschung, Neid,... zu tun haben.

Was bewirken negative Empfindungen in uns?

Es genügen bereits einfache Handlungen, Situationen, oder oft nur ein Wort, durch welche diese negativen Emotionen in uns geweckt werden, und wir uns somit ärgern. Diese negativen ausgelösten Gefühle sind nichts anderes, als die Stimmen unseres inneren Kindes, die uns aufmerksam machen, dass irgendetwas in unserem Leben nicht stimmt und wir etwas verändern sollten.

Hier einige Beispiele:

  • Wer denkt, nichts wert zu sein, wird ständig Situationen erleben, wo andere ihn wertlos behandeln, ausnutzen und ihn runtermachen.
  • Wer immer jähzornig auf bestimmte Situationen reagiert und verurteilt, zieht immer negative Menschen an, die unzufrieden sind, nörgeln…
  • Ängstliche Menschen bekommen immer die Angst gespiegelt, d. h. sie bekommen immer jene Situation konfrontiert, bei der sie Angst haben.
  • Fühlst du dich in der Opferrolle, und du willst es den Anderen immer recht machen, wirst du von den ihnen ausgenutzt und du bekommst keinen Dank.
Eine Frau sitzt in einer Ecke und scheint Angst zu haben

Wer spiegelt unser Verhalten wider?

Unsere besten Spiegelbilder sind in unserem vertrauten Umfeld zu finden, d. h. bei unserem Partner, bei unseren Kindern, ja sogar unser Haustier spiegelt uns.

Hier wieder einige Beispiele:

  • Ärgerst du dich über deinen Partner, so steckt immer deine eigene Unzufriedenheit, dein eigener negativer Spiegel dahinter. (Worüber ärgerst du dich?)
  • Deine Kinder können niemals glücklicher sein, als du selbst. Wenn z. B. deine Kinder aus deiner Sicht den schulischen Leistungen nicht entsprechen und schlechte Noten haben, darfst du dich fragen: Wo setze ICH mich so unter Druck, wo bin ICH nicht gut genug?

Sag STOP zu negativen Erfahrungen!

Auch wir haben viele solche negativen Spiegelbilder, wie Aufopferung, Schuldzuweisung, Streitereien, Depressionen, Zwänge, Ängste, Suchtverhalten, ignoriert, die letztendlich zu einer schweren Krankheit innerhalb der Familie geführt haben. Damals erkannten wir diese karmischen Zusammenhänge nicht. Wir haben immer die Ursache für unsere negativen Emotionen bei den Anderen, im Außen gesucht. Dazu kam noch die Selbstlüge. Eigentlich geht es uns ja eh gut. Den Anderen geht es ja noch viel schlechter als uns.

Bis wir endlich (durch unsere ESP Ausbildung) STOP gesagt haben, STOP zu diesen negativen Erfahrungen in unserem Leben, in der wir gelernt haben, diese negativen Spiegel uns ehrlich bewusst zu machen, zu bereuen, zu verzeihen, um letztendlich in die positive Veränderung zu gehen, und ein tolles Leben in Liebe und Lebensfreude zu leben (Wo negative Emotionen ehrlich bereinigt werden, haben positive Energien, wie Liebe und Lebensfreude mehr Platz).

Gehst du in die Veränderung, dann verändert sich ebenfalls dein Umfeld, usw.

Autoren: Gerda und Peter Ambichl