Welche Auswirkungen hat Schlafmangel auf den Körper?

Wie gut und lange schläfst du nachts? Hoffentlich ausreichend, denn erholsamer Schlaf ist wichtig für den ganzen Körper und auch die Psyche. Wir erklären dir, was bei Schlafmangel mit deinem Körper passiert und wie du deinen Schlaf verbessern kannst.

Eine Frau schaut müde aus als Auswirkung von Schlafmangel auf den Körper

Wenn Auswirkungen von Schlafmangel Körper und Geist schwächen

Jeder Mensch muss schlafen, um leben zu können. Schlafentzug gilt als eine der schlimmsten Foltermethoden. Im Schlaf passiert so einiges. Der Körper regeneriert sich und das Immunsystem fährt auf vollen Touren. Anders als man früher dachte, ist das Gehirn nicht im Ruhemodus, sondern arbeitet die ganze Nacht über aktiv. Allerdings tut es jetzt andere Dinge als am Tag. Im Wachzustand ist das Gehirn ständig damit beschäftigt, Reize zu verarbeiten und Entscheidungen zu treffen. Im Schlaf sortiert es die Sinneseindrücke richtig ein. Das Gehirn speichert jetzt wichtige Informationen im Langzeitgedächtnis und verknüpft Gelerntes an schon Bekanntes an. Auf diese Weise lernen wir im Schlaf.

Wenn ein Mensch nicht genügend Schlaf bekommt, hat das massive Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Diese Symptome sind möglich:

  • Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit nehmen bei Müdigkeit ab. Das Gehirn arbeitet nicht mehr so effektiv, sodass wir uns Informationen schlechter merken können. In der Folge können leichter Unfälle passieren, zum Beispiel im Straßenverkehr oder im Umgang mit Werkzeug und Maschinen. 
  • Viele Menschen sind leichter reizbar, nervöser oder aggressiver, wenn sie schlecht geschlafen haben. Der Stress steigt ebenso an, wenn wir zu wenig schlafen. 
  • Zu wenig Schlaf erhöht das Risiko für Übergewicht.
  • Großer und anhaltender Schlafmangel kann die Ursache von Halluzinationen oder Persönlichkeitsstörungen sein. Diese ernsten Anzeichen bleiben zum Glück meist nicht bestehen, wenn das Schlafdefizit ausgeglichen wird.
  • Massiver Schlafmangel kann sogar zu Suizidgedanken führen. 
  • Schlafmangel kann das Risiko für Diabetes Typ 2, Herzkrankheiten, Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Depressionen und Entzündungen erhöhen.
  • Viele Menschen klagen bei Schlafmangel über Kopfschmerzen und Anzeichen von Migräne.
  • Auf Dauer können die Libido und die Fruchtbarkeit von Männern und Frauen leiden. Auch Zyklusstörungen sind möglich.
  • Der Stoffwechsel und der Hormonhaushalt können durcheinander geraten. 
  • Das Hautbild leidet unter Schlafmangel, der "Schönheitsschlaf" ist also kein Märchen. Fahle Haut, Augenringe und Hautunreinheiten sind oft Anzeichen für durchwachte Nächte.
  • Da das Immunsystem leidet, wird der Körper infektanfälliger, du wirst also möglicherweise häufiger krank, wenn du nicht genügend schläfst.
  • Lang anhaltender Schlafentzug kann schließlich sogar zum Tod führen.

Natürlich treten nicht immer alle Probleme gleichzeitig auf. Klar ist jedoch: Wer regelmäßig nicht genug schläft, kann in der Folge eine ganze Menge Probleme bekommen. Große Müdigkeit am Tag, Kopfschmerzen und schlechtere Leistungsfähigkeit sind erste Anzeichen, die du ernst nehmen solltest.

Wie entsteht Schlafmangel?

Fehlender Schlaf kann mehrere unterschiedliche Ursachen haben:

  • Manchmal sorgen die Umstände einfach dafür, dass an ausreichend Schlaf nicht zu denken ist. Eltern von Babys und Kleinkindern können ein Lied davon singen.
  • Stress ist ebenfalls eine häufige Ursache für akuten Schlafmangel. Er lässt uns abends nicht zur Ruhe kommen und in der Nacht nicht erholsam schlafen.
  • Manche Menschen empfinden es als Zeichen ihres Fleißes, so wenig wie möglich zu schlafen. "Wer rastet, der rostet" ist nur eines der Sprichwörter, die von dieser Denkweise zeugen. Manche überbieten sich regelrecht damit, wie wenig Schlaf sie sich gönnen, und bedenken dabei nicht die Probleme, die über kurz oder lang entstehen.
  • Schlafprobleme sind weit verbreitet. Sie reichen von Problemen beim Einschlafen oder Durchschlafen bis hin zu ernsthaften Erkrankungen wie Schlafapnoen (nächtliche Atemaussetzer).

Schlafhygiene: So kannst du deinen Schlaf verbessern

Unter Schlafhygiene versteht man alle Gewohnheiten rund um das Schlafen. Wenn du unter Schlafproblemen leidest und schwer zur Ruhe kommst, kannst du mit einer Verbesserung deiner Schlafhygiene viel gegen dieses Problem tun. Das sind die wichtigsten Tipps:

  • Sorge für eine angenehme Schlafumgebung! In deinem Schlafzimmer sollte es nachts dunkel und nicht zu warm sein. Lüfte vor dem Schlafengehen gründlich durch und bringe bei Bedarf Verdunkelungsrollos oder -vorhänge an! Auch die Ausstattung des Schlafzimmers kann das Einschlafen fördern oder verhindern. Wie gut gefällt es dir hier? Ist es ordentlich und sauber? Verwende dein Schlafzimmer am besten (fast) nur zum Schlafen! Essen, Fernsehen oder Arbeiten sollten hier möglichst keine Rolle spielen.
     
  • Bewege dich abends ein wenig! Wenn du tagsüber viel sitzt und dich wenig bewegst, kann das eine Ursache für deinen schlechten Schlaf sein. Durch Bewegungsmangel stellt sich einfach nicht die nötige Müdigkeit und Bettschwere ein. Gewöhne dir deshalb an, dich abends noch ein bisschen zu bewegen. Intensives Training sollte es nicht sein, aber ein Abendspaziergang kann Wunder wirken.
     
  • Achte auf eine leichte Ernährung am Abend! Nach einem schweren Abendessen schläft man nicht gut, plane deshalb lieber eine leichte Mahlzeit ein und iss in den letzten zwei Stunden vor dem Schlafengehen gar nichts mehr! Vorsicht auch mit Alkohol! Er kann zwar beim Einschlafen helfen, stört dann aber später das Durchschlafen.
     
  • Stelle dir ein Abendritual zusammen, das dich entspannt! Der Abendspaziergang ist zum Beispiel eine Idee. Du könntest aber auch Tagebuch schreiben, lesen oder ein entspannendes Fußbad nehmen. Fernseher, Smartphone und Tablet können dagegen die Probleme verstärken: Das blaue Licht stört das Einschlafen.
Eine Frau sitzt in einem aufgeräumten Schlafzimmer aus Zirbenholz
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Ein gutes Bett für guten Schlaf

Auch dein Bett selbst hat natürlich großen Einfluss auf deine Schlafqualität. Wenn du Probleme beim Schlafen und Müdigkeit effektiv bekämpfen willst, solltest du deshalb über die Qualität deines Bettes nachdenken. Sind Matratze, Gestell und Rost aufeinander abgestimmt und individuell auf dich angepasst? Wurden natürliche Materialien verwendet? Wie alt sind Matratze und Kissen?

Unser Tipp: Wenn es Zeit für ein neues Bett wird, dann schau dich mal bei AlpenRelax um! Dort findest du Zirben-Schlafzimmer, Lamellenroste, Auflagen, Decken und Kissen und viele weitere Produkte, die deinen Schlafkomfort deutlich erhöhen können. Auch für energetisches Schlafen ist gesorgt, denn durch die METAVITAL-ENERGY-Balance Methode von AlpenRelax® können Störfelder im Schlafbereich leichter gemindert werden und so der Energiefluss angeregt und eine gute Schlafqualität hervorgerufen werden.

Eine Frau wirkt ausgeruht und liegt im Bett

Wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag enthält nur allgemeine Hinweise und dient ausschließlich zu allgemeinen Informationszwecken. Die Informationen stellen keine konkrete Empfehlung dar und dienen keinesfalls als Grundlage für eine Selbstdiagnose! Jedenfalls ist der Rat eines fachkundigen Arztes einzuholen.