Stressbewältigung und Anti-Stress-Management

Stress – Anti-Stressmanagement – Entspannung – Regeneration. Es gibt sehr viele Schlagworte, die im heutigen Sprachgebrauch der Menschen häufig und vor allem auch unbedacht verwendet werden. Als Beispiel möchte ich das Wort „Stress“ herausgreifen. Dieses Wort wird für mittlerweile jede Tätigkeit im Alltag, die eventuell etwas mehr an Einsatz erfordert, verwendet. Es sind (fast) alle Leute immer und ewig im Stress. Egal, was sie gerade machen – ich höre ganz oft, Du, ich bin im Stress.

Inhalt:

Ein Mann und eine Frau laufen als Zeichen für Stress in einem Hamsterrad

Was bedeutet Stress eigentlich?

Wenn wir uns einmal bewusst machen, woher oder in welchem Kontext das Wort Stress verwendet wird, bin ich überzeugt, dass viele Leute das Wort weitaus weniger verwenden würden. Seinen Ursprung hat das Wort Stress in der Physik im Zusammenhang mit Materialtests. Dort wird davon gesprochen, dass ein Material gestresst wird bis es z. B. zerreißt. Das heißt, immer wenn jemand sagt: „Ich bin im Stress“, dann meint er gerade: „Es zerreißt mich“. Das ist eine nicht so feine Vorstellung, oder was meinen Sie?

Ich werde oft am Telefon wenn ich abhebe gefragt: „Leo, geht’s gerade bei dir oder bist im Stress?“ Natürlich geht es bei mir, ich bin ja noch ganz.

Also ist es erst einmal schon ratsam, sehr behutsam mit dem Wort „Stress“ umzugehen. Ich persönlich habe dieses Wort aus meinem Wortschatz gestrichen. Weil ich will ganz bleiben. Ich verwende jenes Wort, welche meine Situation gerade wirklich beschreibt, also z. B. ich habe wirklich viel zu tun, ich bin gerade unter Druck, derzeit habe ich eine hohe Belastung, etc., jedoch vermeide ich ganz bewusst das Wort „Stress“.

Die Wörter Stress, Burnout, Überlastung, Balance, etc. sind übereinander geschrieben

Was kann ich gegen Stress unternehmen?

Es gibt sehr viele Strategien gegen die Be- bzw. Überlastung. In der Anti Aging Akademie gibt es dafür (für die Strategien und wie die Belastungs-Mechanismen funktionieren) auch ein eintägiges Seminar zum Stressmanagement. Dort können Sie sich darüber informieren und sich auch sehr gerne gleich anmelden.

Aber wie weiß ich persönlich überhaupt, in welchem Zustand sich mein Körper tatsächlich befindet? Nicht nur nach Gefühl (ich bin müde), sondern welche Vitalwerte habe ich?

Was verstehe ich unter Vitalwerten?

  • Wie regeneriert bin ich in der Früh?
  • Welchen psychisch/physischen Stresslevel habe ich?
  • Wie hoch ist mein Ruhepuls in der Früh?
  • Was ist mein biologische Alter?

Auf all diese Fragen gibt es eine ganz einfache Antwort. Diese Werte und noch viele andere Informationen erhalten Sie nach einer dreiminütigen Messung. Stellen Sie sich vor, nach drei Minuten haben Sie objektive Antworten, weil diese Daten Ihr Körper hergibt und diese Daten keinerlei Interpretation mehr benötigen. Das Allerbeste dabei ist, Sie verstehen diese Daten von der ersten Messung an.

Wie kann so etwas funktionieren, wird wahrscheinlich jetzt Ihre größte Frage sein? Unsere sogenannte HerzRaten-Variabilität (HRV) ist ein perfekter Indikator, wie unser Körper mit Belastungen umgeht und wie und ob und wie weit sich unser Körper wieder regeneriert und ob diese Regeneration auf Dauer ausreichend ist, oder ob durch die andauernde Überlastung gesundheitliche Einschränkungen zu erwarten sind.

Gemessen wird mit einem Gerät, welches lediglich etwas größer als ein herkömmlicher Pulsmesser ist. Der essentielle Unterschied zu einem Pulsmesser ist, dass dieses Gerät ein EKG (mit 99,99%iger Genauigkeit) aufzeichnet und aus diesem EKG die entsprechenden Informationen, welche in einer ansprechenden und einfachen Grafik dargestellt werden, auswertet.

Ein blauer Vitalmonitor ist abgebildet

Autor: Leopold Herget