Ohrgeräusche (Tinnitus) – Auswege und Lösungen

Ohrgeräusche (Tinnitus) sind akustische Wahrnehmungen, bei dem man Töne oder Geräusche wie Brummen, Piepen, Knistern, Zischen, Rauschen, Summen, Pfeifen oder Klingeln im Ohr hört. Die Ohrgeräusche haben meistens keine reale Schallquelle in der Umgebung und können nur vom Betroffenen gehört werden. Deshalb werden sie „subjektiver“ Tinnitus genannt. Bei der subjektiven Form handelt sich um eine veränderte und fehlerhafte Hörverarbeitung im Gehirn.

Eine Frau greift sich wegen Ohrgeräuschen ans Ohr

Wissenswertes und Fakten zum Tinnitus

Die Ohrgeräusche unterscheiden sich von Person zu Person und können in unterschiedlicher Frequenz und Lautstärke, vorübergehend oder ständig auftreten.

Ein Tinnitus kann sich in jedem Alter entwickeln. Nach Angaben des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte (BVDN) sind die meisten Betroffenen zwischen 40 und 50 Jahre alt. In den letzten Jahren kommt aber immer oft vor, dass junge Menschen unter 30 an Tinnitus leiden. Frauen und Männer sind in gleichem Maße davon betroffen.

Man schätzt, dass 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung weltweit von permanenten Ohrgeräuschen beeinträchtigt sind. Einen Tinnitus, der im Laufe von sechs Monaten von selbst wieder verschwindet, nennt man „akut“. Wenn der Tinnitus dauerhaft (über sechs Monate) besteht, ist er „chronisch“.

Der Tinnitus ist in den meisten Fällen nur ein Symptom, das auf unterschiedliche physiologische oder psychische Störungen hinweist.

Was tun bei Ohrgeräuschen? Ganzheitliche Vorgehensweise bei Tinnitus

Der Tinnitus ist meist ein Symptom und keine Erkrankung des Gehörorgans. Es handelt sich bei den meisten Betroffenen um eine Wahrnehmungsstörung.

WICHTIG zu wissen: Sie haben die Möglichkeit, aktiv entgegen zu wirken und die Beschwerden zu lindern oder zu beseitigen. Seien Sie achtsam! Sobald Sie Ohrgeräusche bei Stress oder beim Einschlafen hören, beginnen Sie umgehend mit den unter beschriebenen Maßnahmen:

Dem Stress entgegenwirken

Massage der Eustachischen Röhre: Bewegen Sie den Unterkiefer je 10 bis 15 Mal links-rechts, dann vorne-hinten! Machen Sie am Ende je 10 Kreisbewegungen mit dem Unterkiefer in beide Richtungen. Durch diese Übungen unterstützten Sie aktiv die Eustachische Röhre beim Druckausgleich.

Anschließend gähnen Sie fünf bis sieben Mal. Beginnen Sie mit Rekeln und Strecken und gähnen Sie mit weit offenem Mund, herzhaft und genussvoll, bis Ihre Augen feucht werden. Diese Übung entspannt die Kiefer, sorgt für einen schnellen Druckausgleich im Ohr, reguliert die Temperatur und den Stoffwechsel im Gehirn. Nach dem Gähnen werden Sie sich sehr entspannt, präsent und wach fühlen.

Wiederholen Sie die Übungen so oft wie möglich. Dadurch können Sie die Ohrgeräusche minimieren oder sogar beseitigen.

Ein paar Massagen können Ihnen schnell helfen, Stress abzubauen und Muskelanspannungen zu lösen. Halten Sie dabei den Mund leicht offen und machen Sie die Massage mit warmen Händen!

  • Mit Kreisbewegungen massieren Sie liebevoll die beiden Schläfen mit dem Zeige- und Mittelfinger durch. 10 Mal in jede Richtung.
  • Drücken Sie mit den Mittelfingern auf die Zahnwurzel am Unterkiefer in der Mitte der Kinnvertiefung und dann lassen Sie los (Pulsbewegung)! 10 bis 15 Mal durchführen.
  • Mit den Mittelfingern massieren Sie mit Pulsbewegung die Punkte am Tragus, wo sich Unter- und Oberkiefer verbinden. 10 bis 15 Mal durchführen.
  • Wenn Sie den Mund weit öffnen und mit den Mittelfingern tasten, finden Sie zwei Vertiefungen am Tragus. Die Massage machen Sie mit leicht offenem Mund.
  • Kneten Sie am Ende sanft die Ohrmuscheln von oben nach unten. So gewinnen Sie mehr Ruhe, Leichtigkeit und Klarheit!
Eine Frau blickt entspannt in die Sonne um Stress zu reduzieren

Aktive Handlungen sind gefragt

Ob der Tinnitus zur Belastung wird, hängt davon ab, wie Sie damit umgehen. Stress und Ärger, Angst und Frustration können die Ohrgeräusche verstärken. Das ständige Horchen auf den Tinnitus führt dazu, dass Sie die Ohrgeräusche immer stärker wahrnehmen.

Wenn Sie aber Ihr Leben positiv und abwechslungsreich gestalten, verliert der Tinnitus an Intensität und kann Sie nicht mehr stören.

Beginnen Sie gleich mit einem Genusstraining!

  • Beachten Sie Ihre Grundbedürfnisse: ausreichend Schlaf, richtige Balance zwischen Arbeit und Erholung, gesundes und leckeres Essen. Sorgen Sie für Harmonie im Privat- und Berufsleben! Finden Sie Zeit für sich allein und Zeit mit anderen! Handeln Sie nach Ihren Prioritäten, vermeiden Sie Multitasking! Verwöhnen Sie Ihren Körper! Gönnen Sie sich jeden Tag Genuss- und Glücksmomente! Das hilft Ihnen, die Konzentration auf positive Dinge zu lenken und die Tinnitus-Symptome zu verringern und zu beseitigen.
  • Fördern Sie Ihren Gehörsinn jeden Tag neu: Werden Sie neugierig, hören Sie Ihre Lieblingsmusik, lauschen Sie dem Wind, dem Wasser, den Vögeln! Bleiben Sie offen für die Welt um sich herum! Schöne Musik und Naturgeräusche können Sie vom Tinnitus ablenken und die Regenerationsprozesse unterstützen.
  • Steigern Sie Ihr Wohlbefinden und Ihre Lebensfreude: Gestalten Sie Ihren Alltag aktiv und interessant – Treffen mit lieben Menschen, Restaurant- oder Kinobesuche, Wanderungen, Reisen mit Familie und Freunden. Üben Sie eine Tätigkeit aus, die Sie mögen! Entdecken Sie neue Hobbys, machen Sie neue Dinge, die Sie reizvoll und spannend finden! Tun Sie sich jeden Tag etwas Gutes! Alles, was Ihnen Freude bereitet und mit schönen Erlebnissen verknüpft ist, minimiert die Ohrgeräusche.
  • Bewegen Sie sich jeden Tag in der Natur: Ihre Lieblingssportarten, Fahrradfahren, Spazierengehen, Wandern, Nordic Walking, sorgen für Entspannung und Wohlgefühle, bringen Körper und Seele ins Gleichgewicht. WICHTIG zu wissen: Meiden Sie aber starke und intensive körperliche Belastungen, die können Ihren Tinnitus verstärken.
  • Stressabbau: Innere Ruhe fördert den Heilungsprozess. Ihr Tinnitus erzeugt hohe Anspannung in Körper und Psyche. Erlernen Sie Entspannungsmethoden und wenden Sie diese jeden Tag an. Finden Sie Ihre Technik(en), die Ihnen gut gefallen und Freude bereiten: Atemübungen, geführte Meditationen (auf CDs), Achtsamkeitstraining, Yoga, Qigong, Tai-Chi, autogenes Training, usw. WICHTIG zu wissen: Vermeiden Sie aber die vollkommene Stille, sie kann Ihre Fokussierung auf die Ohrgeräusche und damit ihre Intensität verstärken. Gute Möglichkeiten wären spannende Hörbücher, sanfte Entspannungsmusik oder Zimmerbrunnen.
  • Trainieren Sie Ihre positive Einstellung und innere Haltung: Beginnen Sie mit Autosuggestion, z. B.: „Ich erfülle mich jeden Tag mit Harmonie und Frieden. Ich lebe in Freude und Zufriedenheit. Ich höre und genieße die vollkommene Stille.“
  • Wenn Ihr Tinnitus mit Hörverlust verbunden ist, sollten Sie am besten einen Gehörtraining-Kurs besuchen, wo Sie Ihr Hören und Verstehen bewusst trainieren, fördern und verbessern können. Mit der Verbesserung des Hörens und Sprachverstehens kann Ihr Tinnitus verschwinden oder er nimmt wesentlich ab. WICHTIG zu wissen: Seit mehr als 10 Jahren führen wir Seminare unter dem Motto „Stressmanagement für Ihr perfektes Gehör“. Dank unserer ganzheitlichen Vorgehensweise erfahren die Teilnehmer die ersten Ergebnisse noch während des Seminars – Minimieren von Ohrgeräuschen, Verbesserung des Hörens und Verstehens, besseres Ein- und Durchschlafen, tiefe Entspannung, gesteigerte Konzentration. Sie bekommen einen individuellen Trainingsplan für zuhause, um die Prozesse der Verbesserung weiter zu unterstützen.

Werden Sie und bleiben Sie aktiv!

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Anwenden und jeden Tag neue Erkenntnisse und Erfolge!

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Tatyana Jerkov ist bei einem Gehörtraining Seminar

Wie können Ohrgeräusche entstehen?

Ein Tinnitus kann ganz verschiedene Ursachen haben. Meist tritt er unversehens auf. Die Ohrgeräusche sind ungefährlich, sie können aber zu körperlichen, psychischen und sozialen Belastung führen, wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Benommenheit, Schwindel, Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsmangel, Depressionen und Angststörungen oder sozialem Rückzug.

Die häufigsten Tinnitus-Ursachen, die bis jetzt festgestellt wurden, kann man in zwei großen Gruppen betrachten:

  1. körperliche Ursachen
  2. psychische Ursachen

Körperliche Ursachen von Tinnitus

Die körperlichen Ursachen der störenden Geräusche können sein:

  • Entzündungen, Durchblutungsstörungen und Verletzungen im Mittel- und Innenohr: Meist ist der Tinnitus mit einer Störung im Ohr und/oder im weiteren Hörsystem verbunden.
  • Schwerhörigkeit und/oder Hörsturz: Bei Schwerhörigkeit kommt es zu einer Überlastung des Gehirns, weil dieses versucht, die verlorenen Frequenzen zu kompensieren. Dadurch könnte ein Tinnitus entstehen. Bei etwa 70 Prozent der Hörsturz-Bertoffenen kommt es anschließend zu einem Tinnitus.
  • WICHTIG zu wissen: Tinnitus kann keinen Hörsturz auslösen und verursacht auch keine Schwerhörigkeit. Ohrgeräusche können bei Menschen auftreten, die sehr gut hören.
  • Lärmschäden (Lärm- oder Knalltrauma) bei Besuch in der Diskothek oder bei Konzerten sind die häufigste Ursache bei jungen Menschen.
  • Verstopfung des Ohrkanals durch einen verhärteten Pfropf aus Ohrenschmalz, Verletzungen des Trommelfells oder gestörte Funktion der Eustachischen Röhre beeinträchtigen das Hörvermögen und können Ohrgeräusche verursachen.
  • Herzrhythmusstörungen und Stoffwechselerkrankungen, hohe Cholesterinwerte, Gefäßverkalkung, Bluthochdruck, Blutdruckschwankungen und Diabetes können die Entstehung eines Tinnitus begünstigen.
  • Tinnitus kann auch durch Gebissfehlstellungen, Zähneknirschen, durch Verspannungen im Zahn-Kiefer-Beriech, durch chronische Muskelverspannungen oder Erkrankungen der Halswirbelsäule (z. B. Schleudertrauma nach Autounfall) auftreten.
  • Einige Medikamente haben Nebenwirkungen, die einen Tinnitus auslösen können, wie bestimmte Antidepressiva, Antibiotika, Blutdruckmittel, Schmerz- und Rheumamedikamente (Acetylsalicylsäure), wassertreibende Mittel (Diuretika).

Wenn Ihre Ohrgeräusche in den ersten drei Tagen nicht verschwinden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Er lässt Sie untersuchen, um mögliche körperliche Ursachen festzustellen und entsprechende Behandlungen zu verschreiben.

Eine Frau nimmt ein Medikament

Psychische Ursachen von Orgeräuschen

Ohrgeräusche erscheinen oft als Folge eines emotionalen Schocks, bei dem das Stressniveau extrem erhöht ist, wie z. B. bei Todesfall, Scheidung, Unfall, Verlust der Arbeit.
Psychische Belastungen wie Ängste, Phobien, seelische Beeinträchtigungen, Schlafstörungen, Depressionen oder psychische Instabilität können ein Tinnitus-Auslöser sein. Depressionen können auch als Folge von Tinnitus auftreten.

Ohrgeräusche treten oft bei Personen auf, die sehr großen Leistungsstress erleben. Etwa 25 bis 30 Prozent der Tinnitus-Betroffenen weisen darauf hin, dass viel Stress im Beruf und Familie der Auslöser von Tinnitus ist.

WICHTIG zu wissen: Unter Dauerstress und psychischen Belastungen erlebt man seinen Tinnitus noch lauter und störender.

Mit lächelnden Herzensgrüßen!
Ihre Tatyana Jerkova und Georgi Jerkov

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.

Der Experte dahinter
Georgi Jerkov und Tatyana Jerkova vom Institut Jerkov

Jerkov Tatyana und Georgi

„Alles liegt in unseren Händen.“ Das ist die Botschaft der ganzheitlichen Selbstheilungs-, Augentrainings- und Verjüngungsexperten Tatyana und Georgi Jerkov.