Ziele setzen und erreichen – So lebst du dein Leben nach deinen Wünschen

Viele Menschen haben das Gefühl, im Leben so umher zu treiben. Sie arbeiten hart, aber sie sind weder erfolgreich noch erfüllt. Ein wichtiger Grund dafür ist oft, dass sie nicht genug Zeit damit verbracht haben, darüber nachzudenken, was sie vom Leben erwarten. Sie haben sich keine formalen Ziele gesetzt. Doch es gibt auch Menschen, die erfolgreich sind und nicht erfüllt dabei. Auf dem Weg zu Erfolg und Erfüllung gibt es einige Stolpersteine und oft auch mentale Handbremsen, wie Yvonne van Dyck sie nennt. Würdest du dich etwa auf eine große Reise begeben, ohne eine wirkliche Vorstellung von deinem Ziel zu haben? Wahrscheinlich nicht! Aber du willst bestimmte Ziele verfolgen, nicht wahr? Das erfordert jedoch Aufwand. Du musst deine Ziele zunächst mal konkret definieren. Indem du scharfe, klar definierte Ziele setzt, machst du sie messbar. Wer Ziele setzen und erreichen will, muss zudem noch ein paar andere Sachen berücksichtigen. Welche das sind, erfährst du in diesem Artikel. 

Eine Frau beschriftet eine gläserne Oberfläche mit Zeichnungen und Diagrammen zum Thema "Ziele setzen und erreichen".

Ziele setzen und erreichen – Warum eigentlich?

Warum sollten Menschen ihre Ziele definieren und verfolgen? Die IdeRealistin Yvonne van Dyck empfiehlt, sich ein Beispiel an Menschen zu nehmen, die mit Begeisterung ihre Ziele erreichen – egal, ob Spitzensportler, erfolgreiche und erfüllte Geschäftsleute oder Menschen, die ihr Hobby mit Begeisterung betreiben. Ziele helfen dabei, den Kurs zu bestimmen und zu halten. Sie ermöglichen Feedback und damit Lernen und auch das optimieren des eingeschlagenen Kurses. Ziele geben ihnen langfristig eine Vision und verschaffen kurzfristig Motivation.

Klare Ziele zu setzen hilft dir, deine Zeit und deine Ressourcen so zu organisieren, dass du das Beste aus deinem Leben machen kannst. Menschen, die sich nicht die Mühe machen, ihr Ziel zu definieren, neigen dazu, mit dem Wind zu gehen. Sie glauben, dass ihnen das Leben einfach so widerfährt. Sie denken, dass das, was sie haben oder nicht haben, auf Glück oder Schicksal zurückzuführen ist. Ziele setzen und erreichen bedeutet jedoch, zu wissen wohin man geht und Schritt für Schritt daran zu arbeiten, bis du dein gewünschtes Resultat erreicht hast. Yvonne van Dyck glaubt daran, dass jeder das Potential zur Veränderung bereits in sich hat. Als Trainerin, Coach und Beraterin begleitet sie schöpferische Menschen, Künstler, Pädagogen, Führungskräfte und Unternehmen dabei, ihre Ziele zu verfolgen und Ideen oder Vorhaben zu realisieren.

 Eine Frau steht auf einem Pfad. Über ihr ist ein Labyrinth, auf dem der richtige Weg zum Ausgang vorgezeichnet ist.

Wie setzt man sich Ziele?

Die Zielsetzung ist ein kraftvoller Prozess, um über deine ideale Zukunft nachzudenken und dich selbst zu motivieren, deine Vision dieser Zukunft in die Tat umzusetzen. Indem du genau weißt, was du erreichen willst, weißt du auch, wo du deine Bemühungen konzentrieren musst. Du wirst Ablenkungen leichter erkennen können.

Um ein Ziel zu setzen, musst du entscheiden, was es ist, das du erreichen willst und – das ist das Wichtige – es aufschreiben. So einfach ist das. Du hast dir dein Ziel gesetzt, indem du es auf ein Blatt Papier geschrieben hast. Aber bitte vergiss nicht, dass du Ziele nicht nur definieren, sondern auch verfolgen musst!

Eine Startlinie ist auf dem Boden gezeichnet, dahinter sieht man die Spitzen von einem Paar lilafarbener Laufschuhe.

Wie du deine Ziele erreichst 

Leider geht der Ausdruck "Zielerreichung" nicht mit dem gleichen vertrauten Klang von der Zunge wie "Zielsetzung". Wenn Menschen über das Setzen von Zielen sprechen, meinen sie tatsächlich häufig eher, wie sie ihr Ziel erreichen können. Setzt du dir schöne und erstaunliche Ziele, verlierst aber irgendwie die Motivation, sie zu erreichen? Du bist nicht von innen heraus motiviert und so suchst du nach externen Motivatoren? Wenn das nach dir klingt, ist das Problem wahrscheinlich nicht die Motivation, sondern ein Mangel an Überzeugung. Dein Vorhaben stimmt nicht mit deinem Anspruch an dich selbst überein, also musst du deine Ziele neu ausrichten. 

Du hast vielleicht schon von SMART-Zielen gehört. Yvonne van Dyck hat diese Regeln noch erweitert und nützliche Tipps dazu:

"Wer nicht weiß, wo er hin will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er nicht ankommt!“

Ziele sollen:

  • eigenverantwortlich sein
  • sich im eigenen Handlungsspielraum befinden
  • positiv formuliert sein (unser Gehirn versteht nicht nicht!)
  • in einem Satz kurz und knapp
  • in der Gegenwart formuliert
  • keine Vergleiche und Steigerungen enthalten
  • enthalten, woran man erkennt, dass man das Ziel erreicht hat
  • Ziele müssen mit guten Gefühlen einhergehen, weil nur so eine nachhaltige Zielerreichung möglich ist!!

„Die Vorstellungskraft gewinnt immer über den Willen!“

Angenommen, du willst unbedingt zu rauchen aufhören, kannst es dir aber nicht so richtig vorstellen, so gewinnt immer die Vorstellung. Jedes Mal, wenn du den Satz: "Ich will… aber ich kann nicht…" hörst, ACHTUNG: Da ist Willenskraft (ich will) nicht im Einklang mit der Vorstellungskraft (ich kann nicht). Also höre erst gar nicht auf, ehe du es dir nicht auch vorstellen kannst!

Wenn man sein Ziel in einem Satz formuliert hat, soll es noch:

  • auf Vor- und Nachteile untersucht werden (was war das Gute am alten Zustand? Was ist das Schlechte am neuen Zustand?)
  • Ressourcen: Welche Kraftquellen hast du jetzt schon? Welche brauchst du noch – wie bekommst du sie?
  • Was wird dein erster Schritt auf dein Ziel hin sein?
  • Was machst du, um auf Kurs zu bleiben?

Male dir einen Film aus, möglichst bunt und groß! …

Speziell bei längerfristigen Zielen: Achte darauf, dass du auch unterwegs gute Gefühle hast! THINK BIG ist nur dann gut, wenn dir das Ziel im JETZT gute Gefühle macht, wenn du daran denkst!

Übermittlung der Zielvorgabe ans Unbewusste

Sieh dich in einem Bild und sieh, wie du dort all das sehen, hören und fühlen kannst (evtl. auch riechen und schmecken), was es gibt, wenn du dein Ziel erreicht hast. Das ist die sinnliche Vorgabe, die das Unbewusste versteht und fasziniert.

Ziele sollten deshalb sehr konkret und gefühlsintensiv vorgestellt (innerlich erlebt) werden. Dissoziiert (das heißt, du sollst dich von außen sehen) soll es sein, um dadurch die Anziehungskraft zu entwickeln. Nimm dir bitte öfter mal die Zeit, genüsslich davon dissoziiert zu träumen und auch mal assoziiert davon zu träumen!

Tipp: 10 Minuten gezielten Tagtraum in Cinemascope!

Wichtig ist, dass dein Ziel mit deinen Werten im Einklang ist, denn wenn es das nicht ist, können mentale Handbremsen aktiv sein.

Ziele formulieren ist eine spezielle Kunst und hier hab ich euch einige Videos dazu gemacht.

Speziell wichtig ist, dass dein Ziel dir positive magnetic feelings bereitet (JA zu dir - JA zum Anderen - positive Bilder und Empfindungen)

Vereinbare deine Ziele mit deinem Anspruch

Es gibt zwei Möglichkeiten, Ziele zu setzen. Die oberflächliche und traditionelle Art und Weise ist die Festlegung von Zielen auf der Grundlage dessen, was du denkst, das du tun oder erreichen solltest. Dieses Vorgehen kann funktionieren. Allerdings sind das häufig auch die Ziele, die du wahrscheinlich auf dem Weg fallen lassen wirst, weil sie nicht auf deinen Anspruch oder dein höheres Selbst ausgerichtet sind. Du wirst sie vielleicht auch weiter verfolgen, doch dann denkst du dir am Ende: Oh, ist das alles? Das Gefühl, nach dem du suchst, und die Erfahrung, nach der du suchst, wurden von diesem Ziel nicht erfüllt. Es war schließlich nicht auf deine wahren Bedürfnisse ausgerichtet. 

Wenn du dir also deine Ziele setzt, orientiere dich an deinen tiefsten Träumen, Wünschen, Leidenschaften und vor allem auch an deinen Werten! Lass nicht zu, dass die Stimme in deinem Kopf dir sagt: es ist unmöglich, es ist zu kompliziert et cetera. Der zweite Tipp, um deine Ziele setzen und erreichen zu können, lautet also: Setze dir die richtigen Ziele! Nimm dir ein Beispiel an dem, was deine Seele verlangt! Dann geht es ans Pläne schmieden.

Eine Frau steht vor einer Tafel. Auf den linken Teil hat sie die Worte Idea, Plan, Strategy, Effort untereinander geschrieben. Rechts daneben steht das Wort Solution.

Erstelle einen Aktionsplan und setz eine Frist, denn große Ziele müssen portioniert sein, damit sie auch unterwegs Freude bereiten!

Die Strategieplanung ist eines der wichtigsten Hilfsmittel, um Ziele erreichen zu können. Doch viele von uns schaffen es nicht, detaillierte Pläne zu erstellen, um unsere Träume zu verwirklichen. Wir haben eine abstrakte Vorstellung in unserem Kopf, die uns nur einen Teil des Wegs voran bringt. Sie wird aber nicht helfen, Ideen zu realisieren. 

Wer es ernst meint, muss einen konkreten Aktionsplan erstellen und bereit sein, täglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Wünsche des Herzens zu erfüllen. Wenn dein Ziel eine große, komplizierte Herausforderung ist, zerlege sie in kleinere Schritte und lege für jeden einzelnen Schritt eine Frist fest. So wird dein Erfolg messbar und du weißt, wann du etwas erreicht hast. Vorausgesetzt natürlich, dir ist nichts dazwischen gekommen.

Eine Frau sitzt auf einem Sofa, auf ihrem Schoß und um sie herum liegen diverse Einkaufstüten. Sie wirkt resigniert und antriebslos.

Arbeite an deiner Denkweise und beseitige schlechte Gewohnheiten

Schlechte Gewohnheiten können uns davon abhalten, unsere Ziele zu erreichen. Sie ersticken unseren Fortschritt und stehen unseren Hoffnungen und Träumen im Weg. Jeder, der darauf bedacht ist, etwas Sinnvolles zu erreichen, weiß, dass man schlechte Gewohnheiten beseitigen muss. Das ist meist keine leichte Aufgabe, es gibt jedoch ein Hilfsmittel: Finde einen Grund, der stärker ist als die Gewohnheit selbst, dann kannst du sie überwinden! Es geschieht nicht schnell oder schmerzlos. Es geschieht langsam, mit der Zeit.

Du kannst damit anfangen, an deiner Denkweise zu arbeiten, noch lange bevor du dein erstes Ziel erreichst. Entwickle einen positiven "Glas halb voll" Ansatz für jeden Aspekt deines Lebens, einschließlich deiner Gedanken darüber, wie du deine Ziele erreichen wirst! Arbeite bei jeder Gelegenheit an deiner eigenen Einstellung! Dies sollte ein lebenslanger Prozess bleiben.

Eine rote Leiter ragt aufgestellt in die Höhe. Eine Hand umgreift eine der unteren Sprossen.

Entwickle deine Fähigkeiten und mach den ersten Schritt

Es ist sehr wahrscheinlich, dass ein großes Ziel das Erlernen einer neuen Fähigkeit oder eine Form des persönlichen Wachstums erfordert. Finde heraus, welches neue Wissen du brauchst und welche neuen Fähigkeiten du dir aneignen musst! Suche dir die beste Quelle, um dieses Wissen zu erlangen und investiere klug, um die benötigten Werte zu entwickeln! Zögere nicht! Der Moment, in dem echtes Handeln gefragt ist, ist oft der Moment, in dem viele Ziele auf der Strecke bleiben. Du musst nicht warten, bis alles richtig ist. Starte jetzt und nimm Anpassungen vor, während du weitermachst!

Wenn du auf den Moment wartest, in dem alles perfekt ausgerichtet ist, wirst du nie anfangen. Dieser erste Schritt ist immer der schwierigste. Wenn du einmal angefangen hast, wird der nächste Schritt etwas einfacher sein und der nächste wieder einfacher und so weiter.

Heiße Fehler willkommen

Das Scheitern ist einer der sichersten Wege zum Erfolg. Zahlreiche erfolgreiche Menschen haben viele Male versagt. Beispiele?

  1. Steven Spielberg
  2. Albert Einstein
  3. Walt Disney
  4. Elon Musk
  5. Steve Jobs
  6. J. K. Rowling
  7. Vincent van Gogh
  8. Elvis Presley

Der Unterschied zwischen ihnen und anderen besteht darin, dass sie nicht aufgegeben haben. Lerne, das Scheitern zu begrüßen, wenn es an deine Tür klopft! Akzeptiere es! Verstehe es! Nutze deine Misserfolge als Erfahrungen, damit du neu anfangen kannst! Henry Ford sagte einmal: "Versagen ist einfach die Gelegenheit, neu anzufangen, nur diesmal intelligenter", denn: “ Wer sich Versagen versagt, versagt“ (Yvonne van Dyck).

Erfolgreiche Menschen strecken die Arme in die Höhe und wirken erfüllt

Vergiss nicht, dich selbst zu belohnen und dankbar zu sein

Wenn du dein Ziel oder ein Zwischenziel erreichst, ist es wichtig, dich für diese Leistung zu belohnen. Blicke realistisch zurück auf deine Erfolge und genieße die Zufriedenheit! Dies wird dein Unterbewusstsein trainieren, sich auf Aktivitäten zu konzentrieren, die zu erfolgreichen Ergebnissen führen. Zum Abschluss kommt hier noch eine kurze und prägnante Übersicht, an der du dich zukünftig orientieren kannst, wenn du Ziele setzen und erreichen willst:

  1. Entscheide dich.    
  2. Schreibe es auf.    
  3. Lege Zwischenziele fest.    
  4. Plane den ersten Schritt.     
  5. Mach weiter.    
  6. Feiere Erfolge. 

Sobald du deine Belohnung genossen hast, setz dir dein nächstes Ziel und mache es größer und anspruchsvoller als das letzte! So erweiterst du deine Komfortzone und entwickelst dich.

Last but not least: Sei dankbar! Die Schöpfung hat einst JA zu dir gesagt und du bist in der glücklichen Lage, dir Ziele setzen zu können. Nur das ist schon Grund genug, dankbar zu sein! Jede Pflanze entwickelt ihr Potential ganz natürlich und Ziele sind ein Teil dessen, was zu deiner Potentialentfaltung führt! 

Der Experte dahinter

Yvonne van Dyck

Yvonne van Dyck begleitet seit mehr als 20 Jahren schöpferische Menschen, Künstler, Pädagogen, Coaches, Trainer, Führungskräfte und Unternehmen dabei, ihre Ideen zu realisieren.