Algen gegen Cellulite: Naturkosmetik gegen Orangenhaut

Unschöne Dellen und Orangenhaut auf Po und Oberschenkeln kennen leider die meisten von uns. Vor allem Frauen haben mit diesem Problem zu kämpfen. Warum ist das so? Wie Cellulite entsteht und wie Algen gegen Cellulite helfen können, erfährst du hier.

Eine Frau ohne Cellulite (Orangenhaut)

Koffein oder Algenpackungen: Was hilft wirklich gegen Cellulite?

Ein Tipp gegen Cellulite und Orangenhaut auf dem Körper ist Kosmetik mit Wirkstoffen wie Koffein, Algenkosmetik und Rosmarinöl. Unsere Redaktion hat sich umgesehen und Algen-Packungen genauer angesehen. Sie sollen zur Umfangreduktion und gegen Cellulite, sowohl in der Anfangs- als auch in der fortgeschrittenen Phase, dienen.

Der Algenpackungen können ein wirksames Konzentrat aus pulverisierten Algen aus dem Meer enthalten, die Fetteinlagerungen gezielt entgegenwirken sollen. Mikronisierte Algen aus dem Meer und Tonerde wirken Wassereinlagerungen entgegen, welche die Cellulite in der Regel während aller Erscheinungsphasen charakterisieren. Ätherische Öle wie Rosmarin sowie anregendes Koffein können die Rezeptur abrunden. 

Algen gegen Cellulite unterstützen die Straffung der Haut

Cellulite-Behandlungen mit der Kraft der Algen

Algen sind reich an nicht-essentiellen und essentiellen Aminosäuren, enthalten aber auch ein hohes Maß an Vitamin C und geringe Mengen an Pro Vitamin A und Spurenelementen. Das sind alles Stoffe, die in den elastischen Fasern der Haut zu finden sind. Als Wirkstoff erhöhen die Algen die Hydration, die Elastizität und auch die Straffung der Haut.

Was tun für straffere Haut?

Ein Anti Cellulite Treatment in Kombination mit einer Creme reicht meist nicht gegen die unschönen Dellen am Po aus. Zweifellos wirkt eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung und das Trinken von stoffwechselanregenden Tees, ebenso das Straffen des Gewebes, sowie ausreichend Sport. Wunderbar eigenen sich hier spezielle Kräutertees oder auch ein selbst gemachter Ingwer Tee.

Weitere Tipps gegen die ungeliebte Orangenhaut:

  • Body Wrapping: Die Problemzonen der Frau wie Po und Oberschenkel werden mit einer durchblutungsfördernden Creme eingecremt und im Anschluss mit dosierter Kompression, entsprechend der Lymphabflussrichtung straff mit Folie bandagiert.
  • Zimtöl: Äußerlich angewendet hat Zimtöl eine durchblutungsfördernde Wirkung und ist somit gut für das Bindegewebe.
  • Koffein wirkt entwässernd auf das Bindegewebe und aktiviert zudem ein Enzym, das Fett spalten und abbauen hilft. Zusätzlich wird Koffein auch eine muskelstärkende Wirkung zugesprochen.

Wie entsteht Cellulite überhaupt?

Warum die Dellen fast ausschließlich Frauen betreffen hat einen einfachen Grund: Die weibliche Haut ist elastischer aufgebaut und kann daher schnell zur Orangenhaut werden. Zwar kann Cellulite generell am ganzen Körper der Frau entstehen, die Dellen zeigen sich aber meist am Po und am Oberschenkel.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Übergewicht keine Cellulite-Ursache, auch schlanke Frauen können sie bekommen. Doch scheint die Ausprägung der Hauterscheinungen mit einem höheren Gewicht zuzunehmen. Eher tragen offenbar folgende Faktoren zur Entstehung der Orangenhaut bei:

  • der Aufbau der weiblichen Haut, vor allem der Unterhaut
  • die Gefäßversorgung und
  • entzündliche Prozesse.
  • aber auch erbliche Veranlagung
  • Stress
  • Rauchen
  • Schwangerschaften und
  • weibliche Hormone

könnten sowohl die Entstehung als auch den Schweregrad beeinflussen.

Unterschied Cellulite und Cellulitis

Noch immer wird das Phänomen Orangenhaut von vielen Menschen gern "Cellulitis" genannt. Cellulitis ist aber im Gegensatz zu den Dellen eine ernst zu nehmende Erkrankung, und zwar eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des Unterhaut-Bindegewebes, die sich meist im Gesicht und an den Beinen zeigt und auch Männer trifft.

Die richtige Ernährung beugt Cellulite vor

Welche Lebensmittel sind gut gegen die Dellen?

Neben der richtigen Kosmetik helfen bestimmte Nährstoffe und einige einfache Ernährungsregeln, um schöne glatte Haut zu erhalten:

  • Kieselsäure (Silicium) unterstützt die Bildung und Quervernetzung von Gewebe
  • Hafer, Hirse, Vollkornreis und Zinnkrauttee kann der Körper besser aufnehmen als Präparate
  • Vitamin C verbessert die Stabilität des Bindegewebes. Besonders viel davon findet sich in Zitrusfrüchten, aber auch in Paprika, Sauerkraut und Hagebutten
  • Das Spurenelement Selen (in Nüssen, Fisch, Bohnen) schützt das weibliche Bindegewebe vor Schadstoffen und beugt der Alterung vor.

Überschüssiges Wasser sammelt sich gern in den Beinen. Reduziere Salz und Zucker, sie binden Wasser im Gewebe. Kaliumreiche Lebensmittel dagegen entwässern (Kartoffeln, Salat, Bananen, Trauben), scharfe Gewürze regen den gesamten Stoffwechsel an.

Tipp: Lebe pro Woche einen Entlastungstag ein! Iss über den Tag verteilt ausschließlich Obst und Gemüse, nach Geschmack roh oder gekocht, möglichst nur mit Kräutern gewürzt. Wichtig: An diesen Tagen Alkohol, Kaffee und Zucker komplett weglassen!

Die richtige Eiweißversorgung hilft dem Körper dabei, neue Zellen aufzubauen und alte zu kräftigen. Dabei kommt es weniger auf die Menge als auf die Qualität an. Ideal für die Verwertung ist ein Mix aus tierischem (Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte) und pflanzlichem Eiweiß (Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse). Bei jeder Hauptmahlzeit sollte rund ein Viertel der Portion aus Proteinen bestehen.

Ob die richtige Naturkosmetik, wie zum Beispiel Algen, viel Sport oder eine optimale Ernährung, Möglichkeiten Dellen auf den Problemzonen der Frau vorzubeugen beziehungsweise zu behandeln gibt es viele. Wichtig ist, dass jede für sich persönlich die richtige Methode findet. Ausprobieren heißt hier die Devise.