Steine, Kerzen, Wasser und Salz: Aura reinigen leicht gemacht

Unsere Aura ist ein Energiefeld, das unseren Körper umgibt. Sie ist immer in Schwingung und reagiert auf die Energiefelder von anderen. Je nach der Verfassung unseres Körpers, der Seele oder dem Geist kann sie strahlen oder verblassen. Umgekehrt kannst du über dieses feinstoffliche Energiefeld aber auch auf deinen Zustand einwirken. Wir verraten dir, wie du deine Aura täglich – ganz wie die Reinigung von Körper, Händen oder Gesicht – reinigen und so ganz nebenbei zu neuer energetischer Vitalität und Frische gelangen kannst. 

Frau im Lotussitz mit Aura in Regenbogenfarben.

Energetische Reinigung: Warum ist Aura-Reinigung so wichtig?

Aura, das griechische Wort für Lufthauch, war in der Antike der Name der Göttin der Morgenröte. Jeder Mensch, jedes Tier und jede Pflanze besitzt ein energetisches Feld, das den physischen Körper umgibt. Das energetische Feld ist mit freiem Auge ohne Übung nicht zu sehen ist. Du kannst sie aber spüren. Es ist das, was wir unter Ausstrahlung kennen. Wir kennen es von den Heiligenscheinen auf christlichen Darstellungen.

Manche Menschen bringen eine große Menge an Energie, Leichtigkeit und Frische in ihre Umgebung. Andere wiederum senden negative Energien aus. Die Aura als Energie ist ein Begriff der Esoterik. Die Prinzipien der energetischen Reinigung klingen aber logisch und nachvollziehbar. Es geht um Achtsamkeit, Wahrnehmung, sich selbst ernst zu nehmen auf der Suche nach mehr Leichtigkeit und Glück im Leben.

Edelsteine in Chakra Farben.

Sanftes Energiefeld rund um deine Chakren: Woraus besteht die Aura?

Wir sind ständig im Austausch mit den Energien von anderen Menschen. Dazu müssen wir einander nicht einmal berühren. Positive Energien haben hohe Frequenzen, negative Energien niedrige. Das können wir deutlich fühlen.

Unsere Aura besteht aus sieben Schichten, die jede für sich einem bestimmten Chakra der Haupt-Chakren zugeordnet sind. Sie sind auch damit ständig im Austausch. Jedes Chakra hat eine bestimmte Aufgabe in uns. Die Chakren sind wiederum bestimmten Organen und Gemütslagen zugeordnet.

Was kann unsere Aura negativ beeinflussen?

Negative Einflüsse auf die Aura und die Chakren sind:

  • Krankheiten oder Probleme wie Stress oder seelische Blockaden
  • negative Energien anderer Menschen
  • unangenehme Räume oder Landschaften
  • Wasseradern, Elektrosmog oder geologische Formationen.

Es gibt aber auch andere Dinge, die eine Aura-Reinigung oder auch ein Reinigen der einzelnen Chakren notwendig machen können. Manche davon sind von uns selbst verursacht. Störfaktoren für deine Aura-Essenz sind: 

  • Drogen und Alkohol
  • Trägheit und Bewegungsmangel
  • unausgewogene Ernährung
  • fehlende Selbstakzeptanz, mangelndes Selbstwertgefühl oder Hörigkeit
  • negative Gedankenspiralen

Täglich sind wir überall von positiven und negativen Energien umgeben, diese Energien nehmen wir in unsere Aura auf. Das kann uns ängstlich und müde, depressiv und unruhig, aggressiv und selbstzerstörerisch werden lassen. Auch Krankheiten, die nicht diagnostiziert werden können, können ein Anzeichen für negative Energien und eine geschwächte Aura sein. Sie wird dann klein, blass oder sogar löchrig. Eine strahlende Aura kann sich allerdings bis zu zwei Metern weit ausbreiten.

Badesalz und Lavendel

Energetische Reinigung: So bringst du deine Aura wieder zu strahlen

Die gute Nachricht ist: Eine Aura-Reinigung ist einfach und kann im Alltag schnell einen fixen Platz finden. Wie den Körper können wir auch unsere Ausstrahlung und die Chakren reinigen. Vieles davon tun wir unbewusst ohnehin. Das Ziel dabei ist immer, sich den schönen Dingen und Menschen im Leben zu öffnen, sich leicht, frei und unbeschwert zu fühlen. Wenn du dich müde, depressiv, unglücklich, beladen fühlst, kann das an blockierten Chakren oder einer verschmutzen, beschädigten Aura liegen.

Als Erstes solltest du dir immer darüber klarwerden, was die großen Ursachen dafür sein können. Eine unglückliche Beziehung, ein unbefriedigender Job, Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper oder auch ein lieblos eingerichteter Wohnraum können Gründe für eine blasse Aura und blockierte Chakren sein.

Aura-Detox hat sehr viel mit Achtsamkeit und Selbstliebe zu tun. Folgende Anleitungen und Rituale können deine Aura-Farben wieder zum Strahlen bringen und dich aber auch gleichzeitig dabei unterstützen, dein Herz für dich selbst wieder zu öffnen. 

Kerzen, Klänge, Rauch und Meditation: Anleitung zur Aurareinigung zu Hause

Aurareinigung funktioniert am besten über all unsere Sinne. Je nachdem, wo welche Chakren blockiert sind, werden bei der Reinigung Nase, Haut, Ohren oder Augen angesprochen. 

  • Barfuß gehen. An der Fußsohle befinden sich ungefähr 1500 Nervenenden. Barfuß entlädt der Körper nicht nur negative Energie, sondern stellt eine Verbindung mit der Erde her – egal, ob in der Wohnung, am Strand oder im Wald. Das stärkt das Muladhara Chakra – das Wurzelchakra. Dieses Chakra steht für das Urvertrauen. 
  • Wasser. Warm duschen, ein Vollbad mit Salz nehmen oder im Meer baden ist eine schnelle und effektive energetische Reinigung. Wasser befreit von schlechten Energien. Das säubert das Svadisthana Chakra. Das Sakral Chakra ist für Freude, Kreativität und Beziehungen zuständig. 
  • Rauch und Duft. Räuchern für die energetische Reinigung ist eine der ältesten Praktiken verschiedener Kulturen weltweit. Rauch reinigt und beseitigt negative Energien, vertreibt böse Geister und hält Unheil fern. Dafür kannst du Weihrauch, weißen Salbei, Palo Santo oder hochwertige Räucherstäbchen verwenden. Sie reinigen, riechen gut und halten böse Energien oder Gedanken fern. Das bewirkt eine Reinigung von allen Chakren. Alternativ kannst du auch fertige Aura-Sprays aus ätherischen Ölen verwenden. Der Inhalt besteht meist aus Düften wie Limette, Zitrone, Orange, Mandarine oder Geranium. 
  • Musik. Klangschalen, Glöckchen oder einfach deine Lieblingsmusik entspannt dich nicht nur, sie unterstützt auch die Aurareinigung. 
Frau mit Klangschale

Nachhaltige Reinigung der Aura für Profis

Wer nachhaltig etwas für eine strahlende Aura tun möchte, kann Meditation lernen oder sich auch mit der Schwingungskraft von Edelsteinen beschäftigen. 

  • Meditation. Regelmäßige Meditation öffnet alle deine Chakren und bringt sie wieder in Balance. Es ist eine sehr nachhaltige Methode der Reinigung von Chakren und Aura. Im Netz findest du viele Anleitungen zum Meditieren, um deine Aurafarben wieder zum Strahlen zu bringen. Meditation kann dir dabei helfen, dich zum richtigen Zeitpunkt anderen Menschen zu öffnen, oder dich energetisch eben auch zu schützen. 
  • Schwingungen der Steine. Als Schmuck auf der Haut, Handschmeichler oder in der Wohnung bzw. am Arbeitsplatz können Heilsteine schützen und optimal zur Aurareinigung beitragen. Du kannst damit in einer Karaffe auch Wasser beleben und von den positiven Eigenschaften der Steine profitieren. Schwarze Steine wie Turmalin, Onyx und Obsidian wirken auf die unteren Chakren. Sie lösen schlechte Energien und halten sie auch fern. Rosenquarz und grüner Quarz wirken auf das Chakra, das für das Herz zuständig ist. Sie können bei Kummer, Trauer und Schmerz helfen. Bergkristall hat starke geistliche Kräfte, soll Energieblockaden lösen und öffnet dein sechstes Chakra. Dort sitzt dein drittes Auge. Das dritte Auge sieht das Unsichtbare, ist für Bewusstsein, Erleuchtung und Selbsterkenntnis zuständig ist.