Wie neu geboren - richtig entgiften und wohlfühlen

Das Modewort Detox ist in aller Munde aber was geschieht beim Entgiften überhaupt? Wie gelangen schädliche Stoffe in unseren Körper und wie werden wir sie am besten wieder los? Kurz gesagt: Wie kannst du richtig entgiften? Wir haben Tipps für dich zusammengestellt.

Grünes Gemüse für Smoothies

Warum richtig entgiften?

In vielen Kulturen und Religionen gehört regelmäßiges Entgiften zum Fixprogramm. Christen fasten vor Ostern, Juden verteilen Fastenzeiten auf das ganze Jahr und Muslime essen und trinken im Fastenmonat Ramadan von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang nichts. Durch vollständigen oder phasenweisen Essensverzicht werden alle Sinne geschärft und der Körper wird fitter und beweglicher.

Der Organismus hat, wenn er nicht mit der Verdauung beschäftigt ist, genügend Zeit für einen gründlichen "Frühjahrsputz". Beim Fasten können in aller Ruhe Giftstoffe aus dem Gewebe gelöst und ausgeschwemmt werden können. Das hilft nicht nur gegen Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen. Auch das Abnehmen wird durch eine Entgiftungskur erleichtert. Entschlacken fördert den Fettstoffwechsel. Die meisten Gifte sind nämlich fettlöslich.

Wann kann eine Entgiftungskur sinnvoll sein:

  • bei chronischen Krankheiten
  • bei Autoimmunerkrankungen
  • bei Burn-out-Syndrom
  • bei Allergien
  • vor einer geplanten Schwangerschaft bzw. bei unerfülltem Kinderwunsch
Frau hält ihre Hand auf den Leberbereich

Wie gelangen die schädlichen Stoffe in den Körper?

Viele unerwünschte giftige Stoffe werden über die Nahrung aufgenommen. Gedüngte Böden in der Landwirtschaft, Spritzmittel, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker belasten unseren ganzen Körper und bilden Schlacken im Gewebe. Versteckter Industriezucker in Fertignahrung und Fast Food sorgt für Übersäuerung.

Zucker wird häufig als Geschmacksverstärker eingesetzt und findet sich auf dort, wo man ihn gar nicht vermuten würde. Salatdressings, Wurstwaren, Milchprodukte und vor allem Getränke sind wahre Zuckerbomben. Aber auch in Wandfarbe, Putzmittel, Kleidung und anderen Textilien finden sich jede Menge Umweltgifte und Schwermetalle. Damit kann der Körper auf Dauer nicht alleine fertig werden. Regelmäßiges Entgiften hilft ihm dabei. 

Fast Food

Ziele beim Körper entgiften

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, den Giften und Schlacken im Körper den Kampf anzusagen. Das Ziel einer Entschlackung ist immer:

  • ungesundes Ernährungsverhalten ausgleichen
  • negative Umwelteinflüsse verarbeiten und oxidativen Stress abbauen
  • den Organismus und Blutkreislauf ankurbeln
  • Leber, Niere und Darm beim Ausscheiden von Giftstoffen (Toxinen) unterstützen

Kein vorrangiges Ziel einer Entgiftung ist das Verlieren von Gewicht. Deswegen sollte eine strenge Entschlackung oder Fastenkur ohne feste Nahrung nur unter ärztlicher Aufsicht und für kurze Zeit durchgeführt werden.

Ein Tipp sind daher Entgiftungen, die auf gesunde Lebensmittel setzen, die das Ausscheiden von Giften und Schlacken fördern, ohne dass gehungert werden muss. Nach einer Entgiftungskur fällt das Abnehmen aber leichter. Können Gifte nicht sofort abgebaut werden, werden sie mit Fett ummantelt. Zur späteren Bearbeitung werden sie in Fett- und fettähnlichem Nervengewebe gespeichert. Das macht sich schnell an den Problemzonen bemerkbar. Werden die Schwermetalle gelöst, können diese Fettzellen abgebaut werden und folglich sinkt auch schnell das Gewicht.

Detox-Säfte

Wie funktioniert Entgiftung?

Während einer Entschlackung sollte der Blutkreislauf gereinigt werden. Damit das gelingen kann, wird die Ausscheidung von Schadstoffen und Giften mithilfe der Entgiftungsorgane Leber und Niere aber auch dem Darm, der Haut und dem Lymphsystem angeregt und gefördert. Zusätzliches Fasten entlastet den gesamten Organismus, damit er sich völlig auf die Ausscheidung konzentrieren kann.

Das dauert eine bestimmte Zeit. Eine Entschlackungskur dauert daher meist einige Tage oder Wochen. Häufige Bestandteile einer Kur sind:

  • Fasten
  • Schwitzen bzw. Schadstoffausscheidung über die Haut und
  • gezielte Aufnahme von Nährstoffen, um das Immunsystem zu aktivieren

Das Trinken von viel Wasser und speziellen Tees ist wichtiger Bestandteil der Entgiftung. Kaffee, Alkohol und gesüßte Getränke sind währenddessen tabu. Grüner Tee ist aber erlaubt.

Tee mit Maßband

Welche Entgiftung passt zu mir?

Für welche Art von Entgiften man sich entscheidet, hängt von der körperlichen Verfassung und der Zeit ab, die man dafür verwenden möchte.

  • Heilfasten: Hier wird einige Tage lang gar nichts oder nur basische Suppe gegessen oder Säfte getrunken. Nach ein bis zwei Tagen wird auf den Hungerstoffwechsel umgeschaltet, um so wenig Energie wie möglich zu verbrauchen. Zellen werden erneuert und Giftstoffe ausgeschieden.
  • Entschlacken mit Tee: Tees mit einer entgiftenden Wirkung schwemmen Giftstoffe aus und unterstützen zum Beispiel durch Bitterstoffe Leber, Niere und Darm. Sie sollten aber nicht zu lange verzehrt werden.
  • Detox-Kur: Detox kommt vom englischen Wort "Detoxification" was nichts anderes als Entgiften bedeutet. Mit diesem in Mode gekommenen Begriff sind meist Saftkuren mit Smoothies aus Gemüse und Obst oder Diäten mit basischen Lebensmitteln gemeint. Ist der Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen, fühlen wir uns automatisch wohler. Lebensmittel wie Zucker, Fleisch, oder Brot bilden Säuren. Reis, Gemüse und Obst wirken basisch. Auch Zitronen tun das, obwohl sie sauer schmecken. Die Entgiftungsorgane sind in der Lage, Säuren auszuschwemmen. Werden es zu viele, werden sie ebenfalls im Bindegewebe gespeichert. Detox zielt genau auf diesen Umstand hin und versucht den idealen ph-Wert zu erzielen.
  • Schwitzkuren: Schon zwei bis drei Saunabesuche in der Woche helfen beim Entgiften. Sie wirken auch Stress entgegen, der für Übersäuerung sorgt. Die Hitze in der Sauna regt den Stoffwechsel an und stärkt das Immunsystem. In der Sauna weicht die oberste Hautschicht auf, wodurch Giftstoffe besonders effektiv durch den Schweiß abtransportiert werden können.  
  • Kuren mit speziellen Produkten aus der Apotheke, wie Chlorella Algen oder Glutathion, die den gesamten Körper mit den wichtigen Nährstoffen versorgen können zuhause problemlos durchgeführt werden. Dafür muss man sich auch keine Woche Urlaub nehmen.
Junge Frau in Yoga-Pose von hinten

Entgiften mit einem speziellen Zwei-Komponenten DETOX Programm

Eine bequeme und leicht anwendbare Art des Entgiftens ist das Zwei-Komponenten DETOX Programm der Dr. Niedermaier Pharma GmbH. Das Prinzip ist einfach. Zuerst werden die Gifte im Körper gelöst und dann mit speziellen Partikeln gebunden und ausgeschwemmt.

Komponente Eins, das flüssige Nahrungsergänzungsmittel Regulatpro® Active DTX unterstützt das Lösen von Giften im Gewebe. Es unterstützt die Funktion der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zellen. Dadurch können Leber und Niere besser arbeiten und man fühlt sich generell fitter. Die Basiszutat für das Auslösen der Giftstoffe mit Regulatpro Active DTX ist die Regulatessenz. Zur Herstellung werden sorgfältig ausgewählte, pflanzliche Zutaten aus ökologischem Anbau in einem patentierten Herstellungsverfahren in mehreren Stufen aufgespalten. In der Essenz befinden sich bewährte Entgiftungsbooster in Form von pflanzlichen Extrakten und Vitalstoffen, die Dir dabei helfen, den Körper von alten Giften zu befreien. Das sind neben Cholin, Olivenblatt Extrakt, Cranberry Extrakt, Ingwer Extrakt, und Artischocken-Extrakt auch Ginseng-Extrakt, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Die zweite Komponente Dr Niedermaier® DETOX Kur sorgt für das Binden von Giftstoffen, damit diese beim Ausscheiden nicht wieder vom Darm verstoffwechselt werden. Dafür wird der Zeolith, ein Vulkangestein, das eines der bedeutendsten siliziumhaltigen Urminerale der Welt ist, verwendet. Clinoptilolith (100 % naturreiner Zeolith) ist eines der wenigen Mittel, das Gifte im Körper direkt absorbieren kann. Es gilt als ein Meister der Entgiftung. Die meisten Partikel sind zwischen drei und fünf Mikrometer groß. Diese große Oberfläche führt zu einer enormen Bindungskapazität. Der Zeolith durchläuft den Verdauungstrakt wie ein Schwamm und bindet auf seinem Weg Schwermetalle wie Quecksilber, Blei, Cadmium, aber auch Stoffwechselgifte wie Ammonium und Histamin. Das entlastet den Stoffwechsel von Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse und Blut und sorgt für neue Energie.

Praktisch und effektiv: Die Vorteile der Dr. Niedermaier® DETOX Kur

Im Vergleich zu anderen Fasten-oder Detoxkuren dauert das Zwei-Komponenten Programm nur 12 Tage. Es lässt sich praktisch in den Alltag integrieren und kann sogar im Urlaub oder auf Geschäftsreisen durchgeführt werden. Man nimmt das flüssige Nahrungsergänzungsmittel und das Zeolith Pulver einfach immer zusammen in der Kombi vor dem Essen ein. Fertig! Mehr muss man nicht beachten. Eine zusätzliche Diät ist für den erwünschten Entgiftungs- und Abnehmeffekt nicht notwendig. Damit die Entgiftung reibungslos funktionieren kann, ist es wichtig, genügend Flüssigkeit während der Kur zu sich zu nehmen. Reines Wasser oder ungesüßte Kräutertees eignen sich hierfür am besten.

Darf ich bei einer Entgiftungskur Sport betreiben?

Beim Heilfasten sollte man seinen Körper nicht überfordern und auf Leistungssport verzichten. Ruhige Spaziergänge sind hier eher angebracht. Beim Entgiften mit Nahrungsaufnahme kann in Maßen Sport betrieben werden. Yoga-Übungen können gezielt die Entgiftungsorgane unterstützen. Prinzipiell unterstützt Bewegung den Kreislauf und aktiviert alle Organe. Eine gute Sportalternative können auch entspannende Massagen sein. Gezielte Praktiken können den Körper ebenfalls beim Entgiften unterstützen.

Der positive Nebeneffekt beim bewussten Entschlacken

Das erste Ziel beim Entgiften oder einer Detox Kur ist zwar nicht das Abnehmen, aber es erleichtert es. Das Loswerden von Giften geht auch einher mit dem Reduzieren der Giftaufnahme durch die Nahrung. Detox Kuren erlauben in ihrer Zeit nur gewisse Nahrungsmittel, die im Idealfall unbehandelt in den Saftkrug oder auf dem Teller landen dürfen.  Diese temporäre Umstellung macht es einfacher, eine gesündere Lebensweise in den Alltag zu integrieren. Folgende Tipps können dabei helfen:

  • Verpackungen genau auf schädliche Inhaltsstoffe untersuchen
  • Unverpackte Produkte kaufen, die meist naturbelassener und gesünder sind
  • Clean Eating: Hier werden nur Lebensmittel ohne zusätzliche Stoffe wie Geschmacksverstärker oder Konservierungsstoffe gegessen.

So kann die Giftbelastung im Körper von vornherein reduziert werden. Meist verliert man dabei auch ungewollte Fettröllchen und Pölsterchen.

Wichtiger Hinweis: In diesem Beitrag werden nur allgemeine Hinweise gegeben, er stellt keine Grundlage für eine Selbstdiagnose dar! Bitte jedenfalls einen fachkundigen Arzt zu Rate ziehen.